Jahrgang 19 - Nr. 3 - Dezember 2020

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Jahrgang 19 - Nr. 3 - Dezember 2020
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde

Seite05 Aus der Gemeinde, Strassensanierung Obergesch und Baggilla

Seite06 5 Fragen - 5 Antworten

Seite07 5 Fragen - 5 Antworten

Seite08 5 Fragen - 5 Antworten

Seite09 5 Fragen - 5 Antworten, Der neue Gemeinde- und Burgerrat 

Seite10 Neue Gemeinde-App von Niedergesteln

Seite11 Ordensritter von Turn, 1. Hl. Komminion 2020

Seite12 Öi z'Geschtillu Teil 2

Seite13 Öi z'Geschtillu Teil 2, Hochwasser Rotten vom 02./03. Oktober 2020, Neues Gemeindefahrzeug

Seite14 Pfeifer aus Niedergesteln, Klassenfoto 1. und 2. Klasse im Jahre 1975 (Jahrgang 1967/1968 und teil 1969) 

Seite15 Herbstspaziergang

Seite16 Herbstspaziergang, Radfahren in der Schule,                           Die 3. OS in Grône (Teil 2) 

Seite17 Die 3. OS in Grône (Teil 2), Jahresausflug der Frauen- und Müttergemeinschaft Niedergesteln

Seite18 Frauen- und Mütterabend 2021, GV DTV Niedergesteln

Seite19 GV DTV Niedergesteln, Wirtschaft sichtbar machen

Seite20 Wirtschaft sichtbar machen, SN-Genossenschaft

Seite21 Geschtjier Fädra

Seite22 Geschtjier Fädra

Seite23 Schweizermeister im Bogenschiessen

Seite24 „Fleigu nit Gumpu“ - Leidenschaft Gleitschirmfliegen

Seite25 „Fleigu nit Gumpu“ - Leidenschaft Gleitschirmfleigen

Seite26 „Fleigu nit Gumpu“ - Leidenschaft Gleitschirmfliegen,                  10 zusätzliche Betten dringend notwendig

Seite27 10 zusätzliche Betten dringend notwendig

Seite28 Wir gratulieren im Jahre 2021, Ausbildungsabschlüsse 2020, Tag der Träume

Seite29 Tag der Träume, Auf der Jagd im Jolital

Seite30 Auf der Jagd im Jolital, Frohe Weihnachten

Seite31 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim|weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Fabienne Högg
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
 

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder|gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
April 2021

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 19. Februar 2021

Beiträge von Vereinen, Genossen|schaften und Privaten sind herz|lich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

(entnommen den Sitzungsprotokollen) 

Bewilligte Baugesuche

  • Sanierung Umgebungsmauer, Aussen|treppe sowie Balkon auf Par|zelle Nr. 403, „Grossi|mattu|wäg 3“, Eigen|tümer: Helmut Dini.
  • Auswechseln Garagentor sowie Einbau Servicetor beim be|ste|henden Wohn|haus Par|zelle Nr. 355, „Dorfstrasse 6“, Stock|werk|eigen|tum, Gesuch|steller: Doris Martig-Imboden.
  • Erstellen Balkongeländer und Wind|schutzverglasung im ersten Stock auf Parzelle 618, „Wannu|trog|strasse 7“, Stock|werk|eigen|tum, Gesuch|steller: Florian Bregy. 
  • Ersetzen Wintergarten auf Par|zelle Nr. 250, „Rottustrasse 13“, Eigentümer Leonhard Zum|ober|haus.
  • Umzäunung für Schild|kröten|ge|hege auf Par|zelle Nr. 587, Eigen|tümerin: Andrea Furrer.
  • Neubau Werkhalle mit Bet|riebs|wohnung auf Parzellen Nr. (4003) und (4004), Bau|rechts|nehmer: Straffler GmbH und Roja Mechanik AG.
  • Neugestaltung Umgebung, Ein|bau Bio-Pool auf Parzelle Nr. 67, „Hauptstrasse 95“. Eigen|tümer: Melanie und Sascha Henzen.
  • Umbau Einfamilienhaus in ein Gebäude mit zwei Wohnungen (neue Wohnung Erstwohnung) auf Parzelle Nr. 142, „Büech|sche|strasse 14“, Eigentümer: Jris und Odilo Bregy.
  • Erstellen Gartenhaus auf Parzelle Nr. 538, „Hauptstrasse 13“, Eigen|tümer: Wilma und Kurt Heinzmann.
  • Steiner Reisen AG und Rinaldo Steiner, Neubau Einstellhalle auf Parzelle Nr. (4005), Bau|rechts|nehmer: Steiner Reisen AG und Rinaldo Steiner. 
  • Anbau Einstellplatz für Motos / Velos sowie Aufstellen Sicht|schutz auf Parzelle Nr. 482, „Ejiuwäg 1“, Eigentümer: Erich Loch|matter und Ernst Loch|matter.

Vom Kanton bewilligtes Baugesuch

  • Anbau an bestehende Scheune auf Parzelle Nr. 2296, Eigen|tümer: Hans-Peter Steiner.

Arbeitsvergaben

  • Ergänzung der fehlenden Inten|sitätskarten HWS zum Preis von CHF 9‘708.70 inkl. MWST an Geoplan AG.
  • Auftrag für die jährlichen Auf|wendungen im Rahmen des Über|wachungs|mandates Ge|schiebe|sammler Chäla an das Büro Geoplan AG für CHF 7‘997.95 inkl. MWST (normales Jahr ohne ausserordentliche Ereig|nisse).
  • Sanierung Gasse Tatz an die Firma Gebr. Zengaffinen AG für CHF 59‘500.00 inkl. MWST.
  • Oberflächenentwässerung „innere Moosstrasse“ zum Preis von CHF 45‘061.70  und CHF 6‘256.15 (Zusatzofferte) an die Firma Gebr. Zengaffinen AG.
  • Überarbeitung Gesamt|revi|sion kommunale Zonen|nutz|ungs|pla|nung an Orts|planer Paul Metry für CHF 114‘719.00 inkl. MWST.

Hochwasserschutz Jolibach

Die Holzschwellen, die für den Einsatz bei Hochwasser beim Schluchtausgang Jolibach vor|ge|sehen sind, haben sich im Lauf der Jahre teilweise so ver|dreht und sind morsch, dass sie nicht mehr eingebaut werden konnten. Mitte Oktober 2020 wurden die ersten Ele|mente durch Alu-Profile ersetzt.

Foto: Arbeiter der Firma Matellbau Pfaffen AG beim Montieren.
Foto: Arbeiter der Firma Matellbau Pfaffen AG beim Montieren.
Foto: Alte, morsche Holzbalken.
Foto: Alte, morsche Holzbalken.

Ernennungen Feuerwehr

Auf Vorschlag der Feuer|wehr|kom|mis|sion Raron-Niedergesteln er|nennt der Ge|meinde|rat Alex|ander Imseng zum neuen Feuer|wehr|komman|danten und Pascal Bur|gener zum neuen Feuer|wehr|kom|man|dant-Stell|vertreter der Feuer|wehr Raron-Niedergesteln.

Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone

Jedes Bauvorhaben sowohl in der Landwirtschaftszone, aber auch in allen Maiensässzonen wie Gstei, Lidu, Brägji und Wasserleite muss zwingend beim Kanton eingereicht werden. Dafür ist das Formular „Zuständigkeit Kantonale Bau|kom|mis|sion“ zu verwenden.

Laut Art. 55, Absatz 4 des Kantonalen Baugesetzes vom 15. Dezember 2016 ist die Gemeinde verpflichtet, festgestellte bauliche Veränderungen dem Kanton zu melden.

Quecksilberbeprobungen bei Baugesuchen (neues Verfahren betreffend Kostenteiler)

Laut Stephane Westermann, Sek|tion Altlasten des Kantons gilt: Grundsätzlich, um eine ungewollte Weiterverteilung oder Über|bau|ung einer allfälligen Be|las|tung zu ver|hindern, verlangt die Dienst|stel|le für Umwelt (DUW) im Queck|sil|ber|perimeter, im Rahmen vom Bau|pro|jekt eine vorgängige Queck|sil|ber|unter|suchung des Bodens.

Sofern zum Projektperimeter noch keine Untersuchungsergebnisse vor|liegen, muss eine Unter|su|chung durchgeführt werden. Dabei verlangt die DUW pro Parzelle, dass mindestens eine reprä|sentative Bodenprobe ge|mäss den Anforderungen der Ver|ord|nung über Belastungen des Bo|dens (VBBo) entnommen und auf Quecksilber (Hg) analysiert wird (für Parzellen >500 m2 ist mindestens eine Probe pro 500 m2 vorzusehen). Die Schichten 0-20 cm und 20-40 cm sind getrennt zu analysieren. Für die Durchführung der Untersuchung bieten sich folgende Möglichkeiten an:

1) Die Untersuchung kann im Rah|men einer kantonalen Queck|silber-Analysen-Kampagne er|fol|gen. In diesem Fall trägt der Kanton die Kosten für die Be|pro|bung, Analyse und Auswertung. Diese Kampagnen werden regel|mässig durchgeführt. Nach Erhalt der Ergebnisse kann das Bau|gesuch weiterbearbeitet werden.

2) Die Untersuchung kann durch den Eigentümer der Parzelle bei einem spezialisierten Umweltbüro in Auftrag gegeben werden. In diesem Fall trägt der Eigentümer sämtliche Kosten.

Die Gemeinde wird jeweils bei Baugesuchen mit Erd|ver|schie|bun|gen beim Kanton anfragen, ob bereits eine Be|pro|bung für die Parzelle gemacht wurde. Die Gesuch|steller werden an|schlies|send auf das Ver|fahren auf|merk|sam gemacht.

Neue Namensgebung für ERV

Auf Intervention an der Ur|ver|sammlung wird das ERV-Projekt umbenannt in ELBG-Projekt.
Namensgeber sind: Eischler|hüs, Lijischhüs/Brägihüs, Gmei|hüs.

Zweitwohnungsgesetz

Der Zweitwohnungsanteil von Nieder|gesteln betrug am 31. De|zem|ber 2019 19.75 %. D.h. dass 19.75 % der Wohnungen in un|se|rer Gemeinde als Ferien|woh|nun|gen genutzt werden oder län|ger als zwei Jahre leer sind.

Mit 19.75 % lag der Zweit|woh|nungs|anteil sehr nahe an der Grenze von 20 Prozent. Da eine einzige falsch klassierte Wohnung genügt, um die Grenze von 20 % bereits zu erreichen, hat das Bundesamt für Raum|ent|wick|lung im September 2020 entschieden, dass in Nieder|gesteln weiterhin keine Zweitwohnungen bewilligt werden dürfen.

Die nächste Überprüfung erfolgt auf der Grundlage der Ge|meinde|daten im Wohnungs|register im März 2021 (Stichtag 31. Dezember 2020). Aus diesem Grund ist eine richtige Deklaration jeder Woh|nung im Gebäuderegister (GWR) sehr wichtig. Im GWR muss zwin|gend jede Wohnung einer Ge|mein|de aufgeführt sein; die Erfassung erfolgt über die Ge|meinde|kanzlei aufgrund der An|ga|ben von Eigentümern.

Wahlen für die Legislatur 2021 - 2024:

Gemeinderat

In stiller Wahl sind gewählt: Richard Kalbermatter (Gemeinde|präsi|dent), Rinaldo Steiner (Vize|präsi|dent), Alice Kalber|matter-Furrer, Pascal Dini und Michel Theler.

Burgerrat

In stiller Wahl sind gewählt: Silvan Steiner (Burgerpräsident), Jvan Amacker (Vizepräsident) und Sandro Bregy.

Richter

In stiller Wahl sind gewählt: Jris Bregy (Richterin), Jvan Bregy (Vize|richter).

So stimmte Niedergesteln am 27. September 2020

544 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 77.75 %.

Begrenzungsinitiative

421 eingegangene Stimmzettel, davon 4 leer, 7 ungültig, 181 Ja,  229 Nein.

Jagdgesetz

423 eingegangene Stimmzettel, davon 1 leer, 7 ungültig, 373 Ja,
42 Nein.

Steuerabzug der Kinder|dritt|be|treu|ungs|kosten

410 eingegangene Stimmzettel, davon 10 leer, 7 ungültig, 143 Ja, 250 Nein.

Vaterschaftsurlaub

421 eingegangene Stimmzettel, davon 7 leer, 7 ungültig, 181 Ja,
226 Nein.

Beschaffung von Kampfflugzeugen

422 eingegangene Stimmzettel, davon 2 leer, 7 ungültig, 306 Ja,
107 Nein.

So stimmte Niedergesteln am 29. November 2020

544 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 47.61 %.

Konzernverantwortungsinitiative

259 eingegangene Stimmzettel, davon 1 leer, 7 ungültig, 82 Ja, 
169 Nein.

Verbot Finanzierung von Kriegs|material|produzenten

258 eingegangene Stimmzettel, davon 2 leer, 7 ungültig, 63 Ja, 
186 Nein.

Kommt leider immer wieder vor:

Ungültige Stimmabgaben sind:

  • ein nicht unterschriebenes Rücksendungsblatt bei Abgabe auf der Kanzlei oder dem Postweg.
  • Stimm-Material, das in den Brief|kasten der Gemeinde ein|ge|wor|fen wird.
  • Retournierung des Stimm-Mate|rials in einem neutralem Brief|um|schlag. Sollte das Ab|stimmungs|couvert beim Öffnen daheim reissen, kann auf der Gemeinde ein neues verlangt werden.

Absagen von Veranstaltungen

Nicht nur das traditionelle Schüler-Weihnachtstheater, sondern auch andere Schulveranstaltungen fal|len der besonderen Lage zum Opfer. So wird im Februar 2021 kein Fasnachtsumzug stattfinden. Bis auf Weiteres wird auch kein Mittagstisch für Junggebliebene angeboten.

Geschtjier Agenda

Bei Redaktionsschluss am 16. Oktober 2020 war noch sehr unsicher, welche Veranstaltungen im Jahr 2021 durchgeführt werden können. Wir empfehlen Ihnen deshalb, als Informationsquelle unsere neue Gemeinde-App oder die Website unserer Gemeinde zu nutzen.

Unsere Bitte an die Bevölkerung

Covid-19 und die damit ver|bun|denen Einschränkungen und Massnahmen wird uns noch über längere Zeit begleiten.

Wir bitten deshalb die Ein|woh|ner|innen und Einwohner unserer Gemeinde, sich auch weiter|hin an alle Verhaltensregeln von Bund und Kanton zu halten, damit wir uns und auch alle anderen schützen. Vielen Dank.

 

Strassensanierung Obergesch und Baggilla

Text/Fotos: Pascal Dini (Gemeinderat) 

Im Herbst wurde die Ober|gesch|strasse und die Wagen|leise Bag|gilla saniert. Die Arbei|ten wur|den der Firma Schmid Pius AG aus Visp vergeben.

Foto: Obergeschstrasse nach dem Entfernen des alten Asphalt.
Foto: Obergeschstrasse nach dem Entfernen des alten Asphalt.

Da im Jahr 2021 im Obergesch Grabarbeiten für das Glas|faser|netz durchgeführt wer|den, konnte in diesem Jahr, nicht wie geplant, die ganze Strasse neu asphaltiert werden. Nach Abschluss der Grab|arbeiten wird der ver|blei|ben|de Teil der Strasse neu asphal|tiert. Die Wagenleise bei der Baggilla wurde in den vergangenen Jahr|zehn|ten immer wieder mit Alt|be|lag not|dürftig saniert. Leider ist diese Vari|ante keine langfristige Lösung und die Kosten sum|mier|ten sich über die Jahre extrem.

Foto: Neuer Belag bei der Baggilla.
Foto: Neuer Belag bei der Baggilla.

An einigen Stellen war die Strasse tiefer als deren Umgebung, immer wieder sammelte sich Wasser auf der Strasse. Dies hatte zur Folge, dass Löcher in der Strasse immer grösser wurden, welches zu einem Sicherheitsrisiko führte. Der Ge|mein|de|rat hat entschieden, die Wagen|leise über eine Strecke von 450 Metern zu asphaltieren. In einem ersten Schritt wurde die alte Ober|fläche mit einer speziellen Fräs|maschine aufgefräst. Die Un|eben|heiten wurden mit Material aufgefüllt und mit einer Schicht Asphalt bezogen. Das Gefälle des neu asphaltierten Ab|schnittes bewirkt nun, dass das Wasser von der Fahr|bahn abgeleitet wird. Die asphaltierte Fahr|breite beträgt nun über die ganze Strecke 3 Meter.

Um den Spaziergängern und Velofahrern eine Sicherheit zu geben, werden Fahrbahnschwellen aus Kunststoff montiert, diese sollen die Geschwindigkeit der Autofahrer reduzieren.

Foto: Fahrbahnschwellen zur Temporeduktion.
Foto: Fahrbahnschwellen zur Temporeduktion.

5 Fragen - 5 Antworten

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion) 
Fotos: zvg. 

Am Ende der Legislaturperiode 2017 – 2020 stellen wir dem ab|tre|tenden Gemeinde|prä|si|den|ten und Gemeindevizepräsidenten, sowie dem abtretenden Burgerrat fünf Fragen.

Vielen Dank für die Antworten.

Fridolin Imboden

Foto: Fridolin Imboden. Gemeinderat 1973 - 1988 und 2009 - 2016, Gemeindepräsident 2017 - 2020.
Foto: Fridolin Imboden. Gemeinderat 1973 - 1988 und 2009 - 2016, Gemeindepräsident 2017 - 2020.

1. Was war deine Motivation, dich in den Gemeinderat wählen zu lassen und was hast du von dieser Aufgabe erwartet?

„1972 bin ich erstmals, im Alter von 30 Jahren, in den Gemeinderat ge|wählt worden. Obwohl ich da|mals noch nicht so genau wusste, was auf mich zukommen könnte, hab ich den Schritt in die Gemeinde-Exekutive gewagt. Die Arbeit als Gemeinderat hat mich so faszi|niert, dass ich dieses Amt 16 Jahre ausübte, d.h. 1973 - 1988. Als ich 2008 angefragt wurde, ob ich nochmals bereit wäre im Ge|mein|derat Einsitz zu nehmen habe ich, nach reiflicher Über|legung und aufgrund der damals gemachten Erfahrungen, Ja gesagt. Inzwischen sind 28 Jahre zu|sam|men|gekommen. Somit ist es Zeit um jungen Kräften Platz zu machen.“

2. Was nimmst du aus dieser Zeit als Gemeinderat für die Zukunft mit?

„Während all diesen Jahren habe ich natürlich vieles erlebt. Positives wie auch Negatives, wobei das Positive überwiegt. Während 24 Jahren als Gemeinderat konnte ich mit 4 verschiedenen Ge|meinde|präsi|denten zusammenarbeiten. 1973 - 1976 mit Hans Imboden, 1977 - 1980 mit Arthur Kalber|matter, 1981 - 1988 mit Urban Pfam|matter, 2009 - 2016 mit Josef Pfammatter. Ab 2017 durfte ich das Präsidium über|nehmen. Was mir als Gemeinderat und auch als Gemeindepräsident in Erinnerung bleiben wird, ist die Wertschätzung der Mehrheit der Bevölkerung für die Arbeit, die im Rahmen dieser öffentlichen Ämter geleistet wird. Dies umsomehr, weil man weiss, dass es immer schwieriger wird Leute zu finden, die bereit sind, ein solches Amt zu übernehmen.“

3. Welches Projekt hat dich am meisten beschäftigt?

„Es gab viele Projekte, an denen ich während all den Jahren mit|ar|bei|ten, mitbestimmen und mit|ge|stalten konnte. Das letzte grosse Projekt, „der Ge|schiebe|sammler Chäla“, der im Rahmen des Hoch|wasserschutzes ge|baut wur|de, war für mich eine Heraus|forderung und hat mich stark beschäftigt. Es gab viele Sitz|ungen auf der Baustelle und beim Ingenieurbüro Zumofen & Glenz. Im September 2019 konnte das Bauwerk ein|ge|weiht werden.“

4. Was gefällt dir besonders an unserem Dorf?

„Unser Dorf ist dank der guten Wohnqualität zu einem beliebten Wohnort geworden. Die Be|völ|kerung hat sich in den letzten 5 Jahr|zehnten fast verdoppelt, d.h. von 400 auf bald 750 Bewohner. Der alte Dorfkern mit der Burg|ruine, der Kirche teils aus dem 12. Jahrhundert stammend, der Jolischlucht und einigen ur|al|ten Häusern sind ein Magnet für auswärtige Besucher, die je|weils viel Lob für unser Ritterdorf übrig haben. Mir gefallen natürlich auch das neu entstandene Quar|tier im Unnergesch so|wie dasjenige west|lich vom Joli|bach.“

5. Was wünschst du unserer Gemeinde für die Zukunft?

„Dass sich die Gemeinde auch künftig in einem vernünftigen Rah|men weiterentwickelt. Den al|ten Dorfteil zu beleben und zu schützen. Dass man versucht, die Jugend für öffentliche Ämter zu gewinnen. Denn die Jugend von heute, ist die Zukunft des Ritterdorfes von morgen. Den gewählten Ge|meinde|rats|mit|glie|dern für die kommende Legis|latur|periode 2021 - 2024 wünsche ich gute Zusammen|arbeit und viel Erfolg.“

 

Isidor Burkhardt

Foto: Isidor Burkhardt. Gemeinderat 2017 - 2020.
Foto: Isidor Burkhardt. Gemeinderat 2017 - 2020.

1. Was war deine Motivation, dich in den Gemeinderat wählen zu lassen und was hast du von dieser Aufgabe erwartet?

„Ich kam Ende 2016 zu diesem Amt, wie die Jungfrau zum Kinde. Von verschiedenen Seiten an|ge|fragt, ob ich auf die ge|mein|same Liste kommen würde, sagte ich schlussendlich zu und es er|fol|gte ein stille Wahl. Von der Aufgabe als Gemeinderat er|wartete ich vom Hörensagen her, viel Arbeit, viel Präsenz aber auch Einblick in das Funktionieren der Gemeinde|behörde.“

2. Was nimmst du aus dieser Zeit als Gemeinderat für die Zukunft mit?

„Da ich in einer öffentlichen Insti|tution arbeite, war ich nicht son|der|lich überrascht über die Ab|läufe und Prozesse. Die Zu|sammen|arbeit mit vielen Stellen, wie kantonale Stellen, In|gen|ieurbüros, Unternehmer, usw. haben mir viele Kontakte gebracht, die sicher teilweise über die Amtszeit als Gemeinderat er|halten bleiben. Die Ge|meinde|rats|sitz|ungen, manchmal von langer Dau|er, bleiben mir als kame|rad|schaftliche Ereig|nisse in Erin|nerung.“

3. Welches Projekt hat dich am meisten beschäftigt?

„Da ich neben der Sicherheit mit Feuerwehr, Polizei, usw. das Infrastrukturresort habe, werden mir wohl vor allem die Projekte in diesem Bereich in Erinnerung bleiben. Erwähnen möchte ich die Trinkwasseraufbereitungsanlage; dieses Projekt brachte uns viele Sitzungen, Fridolin war meistens auch dabei. Im Oktober 2018 konnten wir den Einwohnern im Dorf Niedergesteln und im Weiler Tatz sauberes Wasser ins Haus liefern. Weiter haben wir 2017 begonnen, die generelle Ent|wässerungs|planung (GEP) um|zu|setzen. Bis an den Leitungen, Schächten gearbeitet werden konnte, brauchte es viele, zeit|inten|sive Anstrengungen. Für mich persönlich war die Sanierung der schadhaften Ab|wasser|schächte die wichtigste aus|ge|führte Massnahme. Wir sind nun sicher, dass keine schmutzigen Abwässer mehr in den Boden versickern und das Grund|wasser gefährden können. Das Über|bringen von Zahlungs|befehlen gehörte auch zu den auf|wändi|geren Pflichten als Polizei|präsident. Oftmals waren mehrere Gänge not|wendig, bis der Schuldner, die Schuldnerin per|sön|lich erreicht werden konn|te.“

4. Was gefällt dir besonders an unserem Dorf?

„Niedergesteln besitzt eine gute Wohnqualität nur schon durch seine Lage am Fusse eines Süd|hanges. Das Dorf ist mit dem alten Dorfkern ein Bijou unter den Walliser Dörfern. Die Schlucht und die Burgruine bereichern dieses Ortsbild noch. Wir sind gut erschlossen mit ÖV und liegen etwas abseits von hoch fre|quen|tierten und somit lärmigen Verkehrs|trägern. Angenehme Leute gibt es überall, aber wenn man als Zugezogener rasch Kontakt haben will, sind die meisten Geschtjier sehr offen.“

5. Was wünschst du unserer Gemeinde für die Zukunft?

„Ich hoffe, dass sich weiterhin Leute finden, die bereit sind im Gemeinderat mitzuwirken (auch nur für 4 Jahre). Nur so kann meiner Meinung nach eine Gemeindefusion, die wohl nie|mand anstrebt, verhindert werden. Niedergesteln soll sich nicht nur am Bestehenden und Alten erfreuen, sondern die Weiter|ent|wicklung mit in die Zukunft gerich|teten Pro|jekten angehen. Ein Beispiel: Mit dem aktuellen Tempo des Gletscher|schwundes wird dereinst vom Chüematt|bodu kein Trink|wasser mehr fliessen. Ich wünsche der Ge|mein|de, dass die Frage der künftigen Herkunft von Trink|wasser rechtzeitig an|ge|gan|gen werden kann. Weiter wün|sche ich uns, dass wir friedlich mit|ei|nan|der auskommen und unsere Ener|gie nicht für Strei|tig|keiten ver|wen|den müssen.“

 

Hans-Peter Steiner

Foto: Hans-Peter Steiner. Burgerpräsident 2009 - 2020.
Foto: Hans-Peter Steiner. Burgerpräsident 2009 - 2020.

1. Was war deine Motivation, dich in den Burgerrat wählen zu lassen und was hast du von dieser Aufgabe erwartet?

„Weil mir die Burgerschaft am Herzen liegt. Projekte aus|zu|ar|beiten und diese um|zu|setzen.“ 

2. Was nimmst du aus dieser Zeit als Burgerrat für die Zukunft mit?

„In diesen 12 Jahren durfte ich viele neue Menschen treffen und mit diesen Zusammenarbeiten. Ich konnte sowohl positive, als auch negative Erfahrungen machen.“ 

3. Welches Projekt hat dich am meisten beschäftigt?

„Umzonung vom Wannumoos in die Bauzone W3, Realisierung von Bauplätzen im Wannumoos Süd und die Erneuerung des Bur|ger|reglements.“

4. Was gefällt dir besonders an unserem Dorf?

„Der alte Dorfteil von Nieder|gesteln. Der gute Zusammen|halt in den Vereinen.“ 

5. Was wünschst du unserer Gemeinde für die Zukunft?

„Ich wünsche mir, dass die Ge|meinde weiterhin auf eigenen Füssen stehen kann (keine Fusion). Mir liegt die Schule in Nieder|gesteln am Herzen, es würde mich freuen, wenn die Kin|der weiterhin in Niedergesteln die Schule besuchen dürften.“ 

 

Hans Kalbermatter

Foto: Hans Kalbermatter. Burgerrat 2013 - 2020, alt Burgerpräsident 1993 - 2020.
Foto: Hans Kalbermatter. Burgerrat 2013 - 2020, alt Burgerpräsident 1993 - 2020.

1. Was war deine Motivation, dich in den Burgerrat wählen zu lassen und was hast du von dieser Aufgabe erwartet?

„Leider haben sehr viele Leute keine Zeit oder Interesse sich für öffentliche Arbeiten zu engagieren.
Ich hatte bereits 2 Perioden als Burgerpräsident die Geschicke der Burgergemeinde mitgestaltet und kannte daher die Arbeit und Aufgaben als Burgerrat. Ich war bereit mich wieder für das Wohl der Burgergemeinde zu enga|gieren.“

2. Was nimmst du aus dieser Zeit als Burgerrat für die Zukunft mit?

„Die Gewissheit, dass ich immer versucht habe, zum Wohle der Burgergemeinde zu arbeiten.“

3. Welches Projekt hat dich am meisten beschäftigt?

„In den letzten Ver|wal|tungs|perioden hatten wir 2 grössere Projekte, die unseren vollen Ein|satz forderten.

a) Renovation Stall Alpe Joli, für die Renovation waren mehrere Pro|jek|te ausgearbeitet worden. Leider war der erste Kostenvoranschlag um CHF 250‘000.00.  Diesen Betrag konnte die Alpe Joli alleine nicht stemmen und überstieg  deren Möglichkeiten um ein Mehr|faches. Daher haben wir uns ent|schlossen, das vorliegende Projekt abzuspecken, so dass mit  CHF 120‘000.00 gerechnet werden konnte. Dieser Betrag  war ein|facher, wenn auch nicht leicht, zu beschaffen.

b) Mehrfamilienhaus „RITTER“, plötzlich hatten die Banken zu viel Geld und konnten es scheinbar nicht mehr gewinnbringend anlegen. Von den Banken kam sogar der Vorschlag, wer ca. 1 Million Franken oder mehr auf dem Konto hat, wird mit einem Negativzins von ca. 1 % be|las|tet. Die Burgergemeinde war in der glücklichen Lage, dass das Spar|guthaben fast 1.5 Millionen Fran|ken betrug. Leider wären wir auch in die Negativ-Spirale hineingerutscht. Um dies zu verhindern konnten wir mit einer Generalunternehmung das MFH „RITTER“ bauen und zwei 5 1/2 Zimmerwohnungen erwerben.“

4. Was gefällt dir besonders an unserem Dorf?

„Der alte Dorfteil wird nicht nur von uns Geschtjiern geschätzt, sondern auch viele Besucher unseres Dorfes sind von unserem gepflegten Dorf überrascht.
Übrigens hat die Burgergemeinde ein sehr schönes Burgerhaus.
Leider werden unsere Wiesen im Berggebiet teilweise schlecht oder nicht mehr gepflegt, was ich sehr bedaure.“

5. Was wünschst du unserer Gemeinde für die Zukunft?

„Vielleicht sollte die Ge|mein|de|verwaltung die Reduktion des Steuersatzes ein wenig anpassen, damit der Unter|schied zu den Nach|bar|gemeinden nicht mehr so gross ist.
Ich finde ein zweiter Ge|mein|de|arbeiter sollte für unser Dorf möglich sein.“

 

Leonhard Zumoberhaus

Foto: Leonhard Zumoberhaus. Burgerrat 2009 - 2020.
Foto: Leonhard Zumoberhaus. Burgerrat 2009 - 2020.

1. Was war deine Motivation, dich in den Burgerrat wählen zu lassen und was hast du von dieser Aufgabe erwartet?

„Ich wurde damals nicht gewählt, sondern nachnominiert. Ich sah es als Ehre an, dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich mittlerweile schon 68 Jahre lebe, so gut wie möglich zu die|nen. Meine Motivation war, Ver|ant|wortung gegenüber der Ge|mein|schaft wahrzunehmen und bis anhin mir unbekannte Ge|schäfte und Aufgaben zu über|nehmen.“

 

2. Was nimmst du aus dieser Zeit als Burgerrat für die Zukunft mit?

„In den 12 Jahren im Burgerrat erlebte ich viel Positives. In meiner Zeit habe ich mehrheitlich fest|ge|stellt, dass der Einsatz und die Arbeit anerkannt wird.“

3. Welches Projekt hat dich am meisten beschäftigt?

„Das Erstellen eines neuen Burger|regle|mentes, Wannumoos Süd Parzellierung und Wannumoos Süd West Umzonung in W3.“

4. Was gefällt dir besonders an unserem Dorf ?

„Der alte Dorfkern von Nieder|gesteln ist einmalig und sollte für die nächsten Gene|ra|tionen er|halten werden. Nieder|gesteln ge|hört noch „uns“, d.h. die Ge|meinde sollte so lange wie mög|lich eigenständig bleiben. Den Kon|takt mit den Nach|bar|ge|mein|den jedoch weiter|hin pflegen und die Syner|gien nutzen.“ 

5. Was wünschst du unserer Gemeinde für die Zukunft?

„Die Bereitschaft der Geschtjier und Geschtjierinnen politische Ämter zu übernehmen. Den neuen Ver|wal|tungen wünsche ich eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde.“

 

Der neue Gemeinde- und Burgerrat 2021 - 2024 von Niedergesteln

Text: Jvan Bregy (Redaktion)
Fotos: Little Sparrow Production

Auch in diesem Jahr fanden in Niedergesteln keine Wahlzettel den Weg in die Urnen. Die Verantwortlichen von der Freien Liste haben zusammen mit den Parteien mit einer Einheitsliste eine Lösung gefunden. Da jeweils nur eine Liste hinterlegt wurde, konnten sämtliche Gemeinderäte, Burgerräte, Richter, Vizerichter sowie die Präsidenten und Vizepräsidenten in stiller Wahl gewählt werden. Der Frauenanteil im Gemeinderat steigerte sich von 0 auf 20 %. Ob es wirklich gut ist, keine Wahlen durchzuführen, da scheiden sich die Meinungen im Dorf.

Folgende Gemeinderäte wurden in stiller Wahl gewählt:

  • Pascal Dini, bisher
  • Alice Kalbermatter-Furrer, neu
  • Richard Kalbermatter, neu
  • Rinaldo Steiner, bisher
  • Michel Theler, bisher

Richard Kalbermatter übernimmt das Präsidium im Gemeinderat, sein Vize wird Rinaldo Steiner.

Das Richteramt in der Gemeinde Niedergesteln übernimmt Jris Bregy. Als neuer Vizerichter übernimmt Jvan Bregy das Amt von Jris Bregy.

Folgende Burgerräte wurden in stiller Wahl gewählt:

  • Jvan Amacker, neu
  • Sandro Bregy, neu
  • Silvan Steiner, neu

Im Burgerrat übernimmt Silvan Steiner das Präsidium, Jvan Am|acker übernimmt das Vize|präsi|dium.

In der nächsten Ausgaben werden wir die neuen Räte und deren Aufgaben vorstellen.

Foto: Jris Bregy und Jvan Bregy.
Foto: Jris Bregy und Jvan Bregy.
Foto Gemeinderat vlnr.: Pascal Dini, Richard Kalbermatter, Alice Kalbermatter-Furrer, Rinaldo Steiner und Michel Theler. Foto Burgerrat vlnr.: Jvan Amacker, Silvan Steiner und Sandro Bregy.
Foto Gemeinderat vlnr.: Pascal Dini, Richard Kalbermatter, Alice Kalbermatter-Furrer, Rinaldo Steiner und Michel Theler. Foto Burgerrat vlnr.: Jvan Amacker, Silvan Steiner und Sandro Bregy.
Gemeinde

Neue Gemeinde-App von Niedergesteln

Text/Grafik: Christian Kalbermatter, Pierre-Alain Kummer und Michel Theler

Die Stiftung Gestelnburg / Pro Castellione hatte vor Jahren auf die digitale Unterstützung im Zu|sam|men|hang mit Dorf|rund|gängen ge|setzt. Das Hörbuch „Der Tuff von Gesteln|burg“ wurde auf iPods geladen und diese dann von den Restaurants im Dorf, gegen Ab|gabe eines amtlichen Aus|wei|ses, den Interessenten zur Ver|fü|gung gestellt. Ein eher um|ständliches und heute technisch veraltetes Unterfangen, weshalb wir vom Stiftungsrat nach einer moder|neren, einfacheren Lösung Aus|schau gehalten haben. Eine Smart|phone-App musste her.

Hell begeistert gingen wir an die Umsetzung. Selber eine App zu kreieren, wurde aus finanziellen Gründen dann aber schnell wieder verworfen. Wenn das Unterfangen nicht redimensioniert werden kann, muss es eben grösser werden und so fragten wir bei der Gemeinde nach, ob für sie eine Gemeinde-App ein Thema sei. Wir stiessen auf offene Ohren und so wurde nach einem Produkt ge|sucht, welches einerseits die Be|dürf|nisse von Seiten der Stiftung abdeckt, aber ins|be|son|dere auch eine ge|mein|de|spe|zi|fische Lösung bietet. Unsere Suche führte uns zur ultrastark development AG, einem kleineren Startup-Unter|nehmen direkt in der Nach|bar|ge|mein|de Steg-Hohtenn. Dieses innovative Team hatte bereits für andere Gemeinden eine App-Lösung kreiert, welche unseren Bedürfnissen gerecht werden sollte. Die App dient insbesondere der Gemeinde und dem Ge|mein|de|füh|rungs|stab, Mel|dun|gen direkt den Einwohnern aufs Handy zu verschicken. Dies können Warnungen, News oder auch Erinnerungen sein. Zudem be|steht die Möglichkeit, Umfragen mittels der App zu lancieren.

Mit Reports besteht die Option, die Gemeinde auf Schäden an öf|fentlichen Objekten hin|zu|wei|sen. Vom schadhaften Gegen|stand kann direkt mit der App ein Foto erstellt und zu|sammen mit den Koordinaten der Gemeinde zuge|stellt werden. Diese Funktion bitten wir, den Ge|mein|de|mit|ar|beitern zuliebe, massvoll zu verwenden.

Die App kann via Google Play Store oder Apple App Store he|runter|ge|laden werden.
Alle Ein|woh|ner|innen und Ein|wohner von Nie|der|gesteln ab Alter 14 haben in der zweiten Oktober|hälfte 2020 den individuellen Zugangscode zu die|ser App erhalten. Diejenigen, welche  noch nicht auf ein Smart|phone umgestiegen sind, ha|ben die Möglichkeit, sich die In|for|ma|tionen mittels SMS auf das Mobil|telefon übermitteln zu lassen. Wie geht es weiter? Gegenwärtig entwickelt die ultrastark develop|ment AG eine Funktion, welche es App-Benutzern erlaubt, mittels der App die Sehens|würdig|keiten und Wander|wege der Gemeinde zu er|kunden. Wir werden euch mittels der App auf dem Laufenden halten. Die App wird laufend weiter|ent|wickelt. Für Anregungen sind wir offen und dankbar. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott den Mitarbeitern der Gemeinde Niedergesteln sowie Diego Zuber von der ultrastark development AG für die an|genehme, konstruktive und kreative Zusammenarbeit.

Ordensritter von Turn

Text/Foto: Christian Kalbermatter

Jahresversammlung des Ritter|ordens von Turn in Nieder|gesteln
Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus war es in diesem Jahr leider nicht möglich, die Jahres|ver|sammlung des Ritter|ordens von Turn im üblichen Rahmen, ver|bun|den mit einem Ritter|mahl durch|zu|führen. An der Jahres|ver|sam|mlung nahmen lediglich die vier Ritter|meister unter der Lei|tung des Ordens|meisters Josef Pfam|matter teil. Die einzelnen Ritter konnten jedoch ihre Rechte auf schrift|lichem Weg ausüben. Es standen nur die orden|tlichen Geschäfte auf der Trak|tanden|liste. Allen Anträgen der Ordens|meister haben die Ritter ein|stimmig zu gestimmt. Vier Ritter|aspiranten wur|den in den Ritter|orden von Turn aufge|nommen. Es sind dies: Pascal Bregy, Architekt, Raron; Jürg Käser, Geschäftsinhaber Schoell|kopf AG; Michael Loch|matter-Bringhen, Geschäfts|führer Bringhen AG, Standort Visp; und Dr. Jörg Reichert, CEO Energie|dienste AG. Der tradi|tio|nelle Rit|ter|schlag findet an der Jahres|ver|sam|mlung 2021 statt. Neu zählt der Ritterorden 34 Mit|glie|der.

Foto: Die neuen Ritter.
Foto: Die neuen Ritter.
 

1. Hl. Kommunion 2020

Text : Trudy Kalbermatter (Redaktion) 
Foto: Foto Roli, Visp

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Foto Erstkommunikanten vlnr.: Céline Kummer, Ronja Amacker, Matteo Imboden, Janina Kuonen, Nicolas Schaller, Alena Studer, Clarissa Liniger, Nathalie Portmann und Cédric Hauri.

Die Erstkommunikanten mussten dieses Jahr wegen des Lockdowns im April 2020 länger auf den Empfang der Kommunion warten. Am Freitag, 21. August 2020 fand der Impulsabend mit je einem Elternteil, der Katechetin Gabriela Forny und Prior James Kachappilly in der Turnhalle statt. Am Samstag, 12. September 2020 war es dann soweit, unter dem Thema „Der Herr ist mein Hirte“ fand die Erstkommunionfeier in der Turn|halle statt.

Foto: Das diesjährige Motto lautete: „Der Herr ist mein Hirte“.
Foto: Das diesjährige Motto lautete: „Der Herr ist mein Hirte“.

Wegen der Corona-Pandemie wur|de unter Auflage der Schutz|mass|nah|men der Gottes|dienst nur im Familienkreis ge|fei|ert. 

Foto: Prozession zur Turnhalle.
Foto: Prozession zur Turnhalle.

Der Tambouren- und Pfeifer|verein begleitete die Erst|kommuni|kan|ten in die Turn|halle und der Kirchen|chor gestaltete den Gottes|dienst mit. 

Foto: Tambouren- und Pfeiferverein.
Foto: Tambouren- und Pfeiferverein.

Nach dem Gottesdienst offerierte die Gemeinde einen Apéro auf dem Schulhausplatz.

Öi z'Geschtillu Teil 2

Text/Fotos: Jvan Bregy (Redaktion)
Kartenausschnitt: swisstopo.ch

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Foto: Kartenausschnitt Industriegebiet im Turtig.

Im zweiten Teil öi z’Geschtillu gehen wir geographisch in den süd-östlichen Teil von unserem Gemeindegebiet.

Nördlich vom Grossgrundkanal entsteht die neue Auto|bahn|aus|fahrt Raron mit der direkten Verbindung über den Kreisel Turtig West an die Kantons|strasse T9. Leider hat man es dazumal verpasst, den Namen der zukünf|tigen Aus|fahrt auf Nieder|gesteln oder Raron-Nieder|gesteln ändern zu lassen. Auch diese Auto|bahn|aus|fahrt ist nebst dem Halb|an|schluss Gampel-Steg Ost auf unserem Gemeinde|gebiet.

Welche Gemeinde in der Schweiz hat schon oder bekommt zwei Auto|bahn|aus|fahrten?

Foto: Kreisel Turtig West T9.
Foto: Kreisel Turtig West T9.

Im Turtig West liegt eine weitere Industrie|zone. In der Indus|trie|zone Turtig befindet sich ein Gross|teil der Firma Imboden Baumaschinen AG, die Garage Autoval AG, die Gärtnerei Alfred Locher und diverse andere Be|trie|be. Im Milibachgebiet die BEWO AG (Belagsanlage) und die Deponien und Lagerplätze von der Firma Theler AG. Im Lauligebiet das Kraftwerk Chriz. Wer einen Opel in der Garage Autoval kauft oder eine Baumaschine bei den Im|bo|den Baumaschinen AG mie|tet, tätigt diesen Kauf / Miete auf dem Gemeindeterritorium Nie|der|gesteln. 

Foto: Garage Autoval AG in Niedergesteln.
Foto: Garage Autoval AG in Niedergesteln.

Interessant wird es beim Truppen|lager Turtig. Neun deren fünf|zehn Gebäuden vom Truppen|lager stehen auf dem Ge|mein|de|gebiet von Nieder|gesteln und die restlichen auf dem Ge|mein|de|ge|biet von Unter|bäch. Kein einziges Gebäude vom Trup|pen|lager steht auf dem Boden der Rarner. Die Gemeinde Unter|bäch be|treibt hin|ter dem Trup|pen|lager ein Kraft|werk auf ihrem Ge|meinde|gebiet. Die Grenze der Unter|bächner kommt bis hin|unter auf den Tal|boden hin|ter den Wohn|häusern im Tur|tig.

Foto: Imboden Baumaschinen AG.
Foto: Imboden Baumaschinen AG.
Foto: Truppenlager Turtig.
Foto: Truppenlager Turtig.
Foto: BEWO Belagsanlage im Turtig (Milibachgebiet).
Foto: BEWO Belagsanlage im Turtig (Milibachgebiet).

Anders sieht es mit unserem süd|lichen Nachbar aus. Unsere Ge|meindegrenze liegt knapp 450 m nördlich vom Dorf Eischoll ent|fernt. Zwischen den Luft|seil|bahn|mas|ten 2 und 3 befindet sich unsere Grenze im süd-östlichen Gebiet. Wer mit der Luftseilbahn von Raron nach Eischoll fährt, überquert während ca. 450 m (Luftlinie) unser Territorium.

 

Hochwasser Rotten vom 02./03. Oktober 2020

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde)
Fotos: GFS und Feuerwehr Niedergesteln

Nach den starken Regenfällen anfangs Oktober 2020, hat der Kanton Wallis die Stäbe von Gletsch bis zum Genfersee alarmiert und aufgeboten. Die Feuerwehr und der Ge|mein|de|führungs|stab haben ab dem 02. Oktober 2020 nach|mittags die Wasser|pegel des Rottens sowie der Seiten|bäche regel|mässig kontrolliert.

Foto: Der Rotten führte Hochwasser und Schwemmholz.
Foto: Der Rotten führte Hochwasser und Schwemmholz.
Foto: Schwemmholz und ganze Baumstämme.
Foto: Schwemmholz und ganze Baumstämme.
Foto: Die Feuerwehr beim Abpumpen des Wannumooskanals...
Foto: Die Feuerwehr beim Abpumpen des Wannumooskanals...
Foto: ... in den Grossgrundkanal.
Foto: ... in den Grossgrundkanal.

Am Samstag, 03. Oktober 2020 um 08:00 Uhr wurde dann Alarm rot durch|ge|geben. Die Rotten|brücke wurde gesperrt und die Feuer|wehr musste den Wannu|moos|kanal auspumpen. Da die Regen|fälle gegen Mittag nach|liessen, konnte der Kanton Wallis gegen 16:30 Uhr den Alarm beenden. Wieder mal ist alles gut gegangen, da die Zusammen|arbeit der Feuer|wehren und Stäbe bestens funktioniert hat. Danke allen Helfern für den Einsatz für unser Dorf.

 

Neues Gemeindefahrzeug

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde)
Foto: zvg. Jvan Amacker

Die Gemeinde hat für das Gemeindefahrzeug aus dem Jahre 2001 das Aufgebot für die obligatorische Inspektion erhalten. Da die notwendigen Investitionen zu hoch waren, wurde anfangs Sommer 2020 ein neues Gemeindefahrzeug angeschafft.

Foto: Gemeindearbeiter Jvan Amacker mit dem neuen Gemeindefahrzeug.
Foto: Gemeindearbeiter Jvan Amacker mit dem neuen Gemeindefahrzeug.
Alts Geschtillu

Pfeifer aus Niedergesteln

Foto: zvg. Trudy Kalbermatter (Redaktion)

Foto: Ein Teil der Pfeifer vom TPV Niedergesteln anlässlich der Fahnenweihe im Jahre 1942.
Foto: Ein Teil der Pfeifer vom TPV Niedergesteln anlässlich der Fahnenweihe im Jahre 1942.
 

Klassenfoto 1. und 2. Klasse im Jahre 1975 (Jahrgang 1967/1968 und teils 1969)

Foto: zvg. Trudy Kalbermatter (Redaktion)

Foto: Hintere Reihe vlnr.: Veronika Oggier (Lehrerin), Trudy Kalbermatter-Imboden, Peter Lochmatter, Charly Pfammatter, Alexander Bregy, Renate Kalbermatter, Adolf Kalbermatter, Reto Zumoberhaus, Silvia Imstepf, Esther Grichting-Imboden, Denise Zuber-Zumoberhaus, Cornelia Lehmann-Bürcher und Urs Furrer. Vordere Reihe vlnr.: Roman Bregy, Karin Imboden, Fredy Kalbermatter, Ralph Kalbermatter, Daniela Kalbermatter, André Imboden, Evemarie Imboden, Uli Kalbermatten, Thomas Seiler, Esther Imboden, Hans Bregy, Renata Frenzel-Bregy und  Jörg Kalbermatter.
Foto: Hintere Reihe vlnr.: Veronika Oggier (Lehrerin), Trudy Kalbermatter-Imboden, Peter Lochmatter, Charly Pfammatter, Alexander Bregy, Renate Kalbermatter, Adolf Kalbermatter, Reto Zumoberhaus, Silvia Imstepf, Esther Grichting-Imboden, Denise Zuber-Zumoberhaus, Cornelia Lehmann-Bürcher und Urs Furrer. Vordere Reihe vlnr.: Roman Bregy, Karin Imboden, Fredy Kalbermatter, Ralph Kalbermatter, Daniela Kalbermatter, André Imboden, Evemarie Imboden, Uli Kalbermatten, Thomas Seiler, Esther Imboden, Hans Bregy, Renata Frenzel-Bregy und Jörg Kalbermatter.
Schule

Herbstspaziergang

Text: Schülerinnen und Schüler der 5 H / 6 H
Fotos: Andrea Furrer (Lehrperson 5 H / 6 H)

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Foto: Die 5 H / 6 H von Niedergesteln mit ihrer Lehrerin Andrea Furrer.

„Man fuhr uns zu den "Niwhiischini". Nachher mussten wir laufen bis zum Katzenhaus. Es war lustig aber streng. Wir waren sogar bei einem Kreuz. Neben dem Kreuz ging es ganz tief runter. Wenn man dort runter fällt ist man tot. Ich guckte nach unten, es war sehr tief. Wir haben sogar einen Bunker gefunden und haben dort eine Pause gemacht. Eine halbe Stunde maximal, aber es war cool. Wir haben etwas gegessen. Ich habe nur einen Kaugummi gegessen, einen Erdbeer|kau|gummi. Die Förster hatten viele Bäume gefällt. Am Ende haben wir noch Cervelats gegrillt. Im Katzenhaus wurden wir abgeholt.“

Matteo Imboden, 6 H

Fotos: Impressionen zum Herbstspaziergang.
Fotos: Impressionen zum Herbstspaziergang.

„Wir waren in "Niwhiischini". Wir haben schöne Steine gesammelt. Matteo und ich haben auch Eichelnüsse gesammelt. Und wir haben einen Militärbunker ge|funden. In der Pause war es sehr gut. Und das Grillen war das Beste. Auch die Vispa war toll, das Wasser war schön kühl. Der Schlamm war wie Papier. Matteo war im See auf einem trockenen Stein und hat gechillt.“

Lenis Lauber, 5 H

„Die 5 H und die 6 H gingen im Herbstspaziergang von Visper|terminen zum Katzenhaus. Es war sehr anstrengend. Wir waren 3 Stunden unterwegs. An der Vispa haben wir mit Schlamm ge|spielt. Manche waren 30 cm unter dem Schlamm. Wir haben Cervelats gegrillt und Sandwiches gegessen. Es gab einen riesen Spielplatz. Am besten haben mir das Karussell und die Feuer|wehr|rutschbahn gefallen.“

Sophia Fux, 5 H

„Am Morgen sind wir mit den Autos bis zu einer Stelle unterhalb von Visperterminen gefahren. Von dort an sind wir dann gelaufen. Manchmal ging es etwas hoch und manchmal etwas runter. Ronja, Lara und ich sind den ganzen Weg zusammen gewesen und das war toll. Wir haben lustige Tierspiele gespielt und wir sind, besonders oft ich, ausgerutscht. Dann sind wir zu einem schönen Platz Pause machen gegangen, von da aus sind wir ins Katzenhaus gegangen. Dort haben wir gespielt und haben im Sand Sandburgen gebaut. Bis die Eltern uns abholen kamen, haben wir gespielt.“

Céline Kummer, 6 H

„Wir liefen von Visperterminen nach Visp. Wir liefen lange, bis wir bei einem Bunker Pause machten. Dann kamen wir bei einer Kapelle vorbei. Wir durften für einen Franken eine Kerze anzünden, dann liefen wir weiter. Als wir ankamen, grillierten wir Cervelats und durften die Füsse in die Vispa halten. Dann kamen uns die Eltern abholen.“

Cédric Hauri, 6 H

 

Radfahren in der Schule

Text: Schülerinnen und Schüler 5 H / 6 H
Fotos: Andrea Furrer (Lehrperson 5 H / 6 H)

Der Radfahrerverein „Vélove Wallis“ führte mit den Kindern einen Kurs zur Förderung des Radfahrens und zur Sicherheit im Strassenverkehr durch.

Foto: „Vélove Wallis“.
Foto: „Vélove Wallis“.

„Es kamen drei Männer, sie waren sehr lieb. Dann erklärten die Männer den Parcours. Dann sagte der erste Mann: „7 kommen zu mir und 8 gehen zum anderen Mann.“ Der 3. Mann gab uns Bälle. Wir sind ca. 7 Runden gefahren Dann sagte einer der 3 Männer: „ Wir wechseln.“ Dann gingen wir zum anderen Parcours. Dort lernten wir besser zu bremsen und zu schauen, dass wir einander nicht reinfahren. Zum Schluss bekamen wir eine Flasche.“

Fabio Murmann, 5 H

Foto: Parcours.
Foto: Parcours.

„Zuerst wusste ich nicht was wir machen. Doch dann machten wir 7er Gruppen. Ich ging in den Parcours, der war lustig. Fabio fiel zwei Mal hin, er weinte nicht, er war stark. Nach einer Weile wechselten wir, das war doof. Aber egal, es war lustig. Dann machten wir bremsen, dann machte Fabio einen Stand, das war cool. Er hat sich nicht verletzt, doch ihm war schlecht. Wir bekamen eine Trinkflasche, die ist ziemlich gross. Das war ein cooles Radfahren.“

Leonie Imboden, 5 H

 

Die 3. OS in Grône (Teil 2)

Text: Petra Kalbermatter

Einblicke und Meinungen von den drei Schulabsolventeninnen zu ihrem letzten Schuljahr im Unterwallis (Grône).

Im ersten Interview hören wir die Erfahrung von Julie Poirier.

Wie hat dir die Schule in Grône gefallen?

„Mir hat die Schule in Grône ziemlich gut gefallen. Ich habe mich direkt eingelebt und die Leute sind auch direkt auf uns zugekommen.“

Hat es grosse Unterschiede zwischen dem Oberwallis und Unterwallis gegeben?

„Also ich habe das Gefühl, dass die Leute sich im Unterwallis untereinander mit mehr Respekt begegnen als im Oberwallis. Das sieht man daran, wie die Schüler sich vor Anbruch der Stunde vor der Lehrperson erheben. Aber auch bei Vorträgen vor der gesamten Klasse war ich sonst immer etwas nervös, aber da ich eine super tolle Klasse hatte, hatte ich auch nicht das Gefühl Angst haben zu müssen, weil mir alle mit Respekt begegnet sind.“

Würdest du das Jahr wieder machen?

„Ja, ganz ehrlich, wenn ich nicht mit der Lehre im Herbst beginnen würde, so würde ich noch ein Jahr in Grône verbringen.“

Was würdest du denen mitgeben, die sich nicht sicher sind über einen Austausch im Welschland?

„Man soll es einfach machen, weil auch wenn man am Anfang etwas Angst hat und denkt, dass man das nicht schaffen kann, wegen der Sprachbarriere, lebt man sich schnell ein und gewöhnt sich daran. Mit so einem Jahr vergeudet man sicher nicht seine Zeit, weil man viele neue Leute kennenlernt und gleichzeitig das Französisch vertiefen kann.“

Eine etwas andere Meinung hören wir von Alyssa Zengaffinen.

Wie hat dir die Schule in Grône gefallen?

„Obwohl ich in Grône viele neue Leute und Dinge kennenlernen durfte, hat mir die Schule in Raron besser gefallen. In Raron habe ich mich einfach mehr daheim gefühlt, weil viele meiner Kollegen dort waren und einfach alle deutsch gesprochen haben.“

Hat es grosse Unterschiede zwischen dem Oberwallis und Unterwallis gegeben?

„Ein grosser Unterschied zwischen Ober- und Unterwallis ist ganz bestimmt die Mentalität der Menschen. Wie zum Beispiel im Sportunterricht, wenn es am Ende geheissen hat, dass es ans Aufräumen geht. Im Oberwallis hat man einander geholfen, damit man schneller fertig war und in die Pause gehen konnte und im Unterwallis war es üblich, das sich die Welschen eher vor der Arbeit oder dem Aufräumen gedrückt haben.“

Würdest du das Jahr wieder machen?

„Ich habe definitiv etwas im Unterwallis gelernt, das steht nicht zur Frage. Ich bereue es auch nicht ein Austauschjahr gemacht zu haben, aber einmal hat für mich allemal gereicht.“

Was würdest du denen mitgeben, die sich nicht sicher sind über einen Austausch im Welschland?

„Ich würde es weiterempfehlen, aber ich würde der Person auch klar machen, dass wenn man nicht Bilingue ist oder viel Freude an Sprachen und Lernen besitzt, dass dies ein strenges Jahr sein kann, wo man sich durchkämpfen muss. Aber weiterempfehlen würde ich es trotzdem, weil es eine Erfahrung im Leben ist, die man mal gemacht haben muss.“

Im letzten Abschnitt hören wir die Eindrücke von Petra Kalbermatter.

Wie hat dir die Schule in Grône gefallen?

„Die Schulzeit in Grône habe ich sehr genossen. Ich hatte eine sehr angenehme Klasse und durfte viele großartige Erfahrungen machen.“

Hat es grosse Unterschiede zwischen dem Oberwallis und Unterwallis gegeben?

„Am meisten ist mir das Tempo der Unterwalliser aufgefallen. Die Welschen sind nicht so im Stress wie die Oberwalliser, weshalb sie auch gerne mal "Mitsch im Wäg" stehen bleiben und quatschen. Auch ihr Arbeitstempo ist recht langsam, was mir zum Vorteil geworden ist, als wir die Prüfungen geschrieben haben. So hatte ich alle Zeit der Welt, um mir meine Sätze auf Französisch zu bilden.“

Würdest du das Jahr wieder machen?

„Auf jeden Fall. Auch während des Schuljahres habe ich immer wieder gedacht, dass es für mich sinnvoll gewesen wäre, alle drei Jahre der OS im Unterwallis zu machen.“

Was würdest du denen mitgeben, die sich nicht sicher sind über einen Austausch im Welschland?

„Wenn man sich unsicher ist, einfach machen! Auch wenn es dann nicht so großartig werden sollte, wie man es sich vorgestellt hat, hat man wenigstens die Erfahrung gemacht. Aber ich aus meiner Sicht kann nur sagen, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist, etwas Neues aus|zu|probieren.“

 

Jahresausflug der Frauen- und Müttergemeinschaft Niedergesteln

Text/Fotos: Eveline Kummer (FMG)

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Foto: Vordere Reihe vlnr.: Christel Imboden, Anja Kämpf-Bregy, Cornelia Theler, Helene Kalbermatter, Sandra Kuonen, Annette Bregy, Sandy Bregy, Sybille Monte, Trudy Kalbermatter, Erna Bregy, Jacqueline Murmann und Eveline Kummer. Hintere Reihe vlnr.: Nadia Amacker, Vrony Amacker, Ruth Steiner, Barbara Imboden, Michaela Bayard, Kirsten Theler, Heidi Volken, Christine Bregy und Anne-Marie Ruffiner.

Seit März 2020 konnte die Frauen- und Müttergemeinschaft, wie andere Vereine auch, corona|bedingt keine Anlässe mehr veran|stal|ten. Umso mehr freute es uns, dass wir am 26. September 2020 unseren Jahresausflug durch|führen konnten. Silvan Steiner von der Steiner Reisen AG fuhr uns morgens um 09:00 Uhr mit dem Car nach Salgesch. Zuerst gingen wir ins Restaurant Arkanum, wo wir mit einem feinen Kaffee und Gipfeli verwöhnt wurden.

Vereine
Foto: Feine Degustation inkl. Walliserteller.
Foto: Feine Degustation inkl. Walliserteller.

Danach holte uns Wanderleiter Armin Mathieu zu einer geführten Rundwanderung durch die Sal|gescher Reben ab. Bei an|ge|neh|men Wanderwetter er|fuh|ren wir viel wissenswertes über Wein, Rebbau, Flora und Fauna. Anschliessend besuchten wir die Weinkellerei Fernand Cina. Im neuen Degustationsraum konn|ten wir viele köstliche Weine degus|tieren und ein feines Walliser|teller geniessen. Der Ab|schluss des schönen Tages fand im Restaurant Relais Bayard in Sus|ten mit einem leckeren Dessert statt, bevor wir wieder die Heim|reise nach Niedergesteln an|tra|ten.

 

Frauen- und Mütterabend 2021

Text/Foto: Fabienne Steiner (Redaktion)

Leider findet der Frauen- und Mütterabend 2021 wegen dem Coronavirus nicht statt. Die Organisatorinnen bleiben und werden frühzeitig das neue Datum sowie das Thema für Januar 2022 durchgeben.

Foto: Die Organisatorinnen vlnr.: Carole Furrer, Theresia Fuchs, Janine Leuthardt und Idi Steiner.
Foto: Die Organisatorinnen vlnr.: Carole Furrer, Theresia Fuchs, Janine Leuthardt und Idi Steiner.
 

Generalversammlung Damenturnverein Niedergesteln

Text/Foto: Esther Labarile-Bregy (DTV) 

GV DTV 2020

Foto: Christine Willisch, Esther Labarile und Daniela Bregy.

Diese fand am 6. Oktober 2020 in der Burgerstube statt. Um alle COVID-Vorschriften einhalten zu können, sollten sich die Mitglieder in diesem Jahr anmelden. Der Vorstand durfte 22 Mitglieder sowie Prior James begrüssen. Viele haben sich entschuldigt, darunter auch Lea Imboden, die an dieser GV das 1. Mal seit der Vereinsgründung nicht anwesend sein konnte. Wir alle wünschen ihr, und auch Martha Bregy gute Genesung nach der Operation.

Erfreulich für unseren Verein sind die 5 Neumitglieder, auch weil einige U30 neu mitturnen. Für sie ist sicher das Netzballspielen sehr attraktiv, welches mindestens 1 Mal pro Monat gespielt wird. Falls jemand ebenfalls Interesse hätte…. wir freuen uns auch weiterhin über neue Mitglieder (Dienstag 20:00 – 21:30 Uhr). 
Ebenso toll sieht die Beteiligung beim MUKI-Turnen aus. Sabin Schaller und Christine Bregy als Leiterinnen dürfen dieses Jahr mit 11 Kindern und 10 Eltern jeweils am Dienstagvormittag eine Turn|stunde gestalten.

Auch die KITU-Gruppe wird in diesem Jahr sehr gut besucht, haben sich doch 21 Kinder hierfür angemeldet. Abwechselnd werden Eveline Kummer, Adrian Leuthardt und Helene Krogh-Bregy mit den Kids neue Spiele, Übungen etc. ausprobieren.

Dieselben Leiter werden im Anschluss ans KITU (jeweils Donnerstag von 17:30 - 18:30 Uhr) auch die Jugendlichen vom JUTU zum Schwitzen bringen. Für diese Stunde haben sich 14 Kinder von der 5 H - 8 H angemeldet.

Unsere Gruppe 50+ beginnt mit dem Turnen nach den Herbstferien, jeweils Mittwoch 09:30 - 10:30 Uhr. Neu werden auch Hedy Burkhardt sowie Daniela Bregy, und wie schon sooooooo viele Jahre Beata Eberhardt diese Gruppe leiten.

Die Gruppe Aktive startete am 01. September 2020 mit dem Turnen, wir wechseln uns mit dem Vorturnen jeweils ab, Netzball ist sicher ein zentrales Thema, aber auch Stafetten, Curling, Gymnastik, Spiele etc. gehören zu unserem Repertoire.

Die beiden Pilatesstunden finden immer am Freitagvormittag statt, auch diese sind gut besucht. Die jüngste Teilnehmerin ist 23 Jahre, die älteste 83 Jahre alt.

Einige der Leiterinnen haben den Einführungskurs sowie diverse andere Kurse von PolySport besucht. Diese Kurse sind für Vorturnerinnen, die den Ein|füh|rungs|kurs besucht haben, kostenlos.

Christine konnte der Versammlung einen positiven Kassabericht vor|legen. Polysport übernahm 80 % der Kosten für die neuen Matten. Wir sagen Danke.

An der diesjährigen GV durfte ich mein Amt als Präsidentin nach 12 Jahren an meine Nachfolgerin Rosalia Theler weitergeben. Leider war sie an diesem Abend ab|wesend, wurde von der Ver|samm|lung aber mit grossem Applaus bestätigt.

Während den 12 Jahren hatte ich auch das OK-Präsidium der Dele|gier|ten|versammlung von POLY|SPORT Wallis im November 2014, sowie des Jugend|plausch|tages im Mai 2019, inne. Diese 2 Events fanden in Niedergesteln statt. Bei jeder Veranstaltung konnte ich auf die Mithilfe aller Mitglieder unseres Vereins zählen. Ebenso waren meine Vor|stands|kolle|ginnen Daniela Bregy und Christine Willisch immer voll im Einsatz. Für die beiden Anlässe konnte ich mich jeweils auf „meine“ OK-Frauen verlassen, die perfekt ihre Auf|gaben wahr|ge|nommen und aus|ge|führt haben. Aber auch die tat|kräftige Hilfe aller Dorfvereine & Bewohner bei diesen Veran|staltungen durfte ich in Anspruch nehmen. Hierfür allen ein herzliches Dankeschön.

Da ich seit 3 Jahren im Kantonalvorstand des PolySport Wallis mitarbeite, bleibe ich ganz klar als Mitglied mit dem Turnverein und dem Vorstand verbunden. Rosalia wird als neue Präsidentin sicher wieder neue Inputs und Ideen in den Verein bringen. Falls ihr Hilfe braucht, könnt ihr auf mich zählen.

Ich bedanke mich bei allen fürs Mitmachen, den Vorturnerinnen, den Revisorinnen Sandra und Jacqueline und ganz besonders bei Daniela und Christine. Auch die Zusammenarbeit mit Prior James für die gemeinsamen Veran|staltungen wie zum Beispiel der Ausflug unserer Alters|heim|be|wohner etc. funktio|nierte immer tadellos.

Allen Mitgliedern ein herzliches MERCI für euer Vertrauen in den letzten 12 Jahren, die wunder|schönen Blumen und den Dorfladen-Gutschein.

Zum Schluss wünschte ich guten Appetit, einen grossartigen Abend sowie ein unfallfreies Vereinsjahr und dankte für die Auf|merk|sam|keit.

Im Anschluss an den ge|schäft|lichen Teil durften wir allen einen Walliser Teller servieren, diese waren einzeln verpackt (Covid). Diese Verpackung zu öffnen war nicht ganz einfach. Wer es geschafft hatte, genoss das gute Essen dann umso mehr.

Esther Labarile-Bregy

 

Wirtschaft sichtbar machen

Text: Jris Bregy

"ecoumra", der Gewerbeverein von Raron und Umgebung wurde aus der Taufe gehoben!

Unter dem Namen "Economie um Raron", oder kurz "ecoumra" ist am 10. September 2020 der Gewerbeverein Raron und Umgebung gegründet worden. Der Verein hat zum Ziel, seinen Mitgliedern mehr Sichtbarkeit zu verleihen und ihre gesell|schaft|liche Stellung zu stärken.

Im Bezirk Westlich Raron gab es bis anhin keine Organisation, die das lokale Gewerbe vertritt und es fehlte ein Ansprechpartner, der die gemeinsamen Interessen der Gewerbetreibenden der Region bündelt und koordiniert. Seit dem 10. September 2020 ist das nun anders.

In Raron, Niedergesteln und St. German gibt es rund 180 Gewerbetreibende. Insgesamt 52 von ihnen folgten der Einladung zur Gründungsversammlung. Der Sinn und Zweck des Vereins ist nicht nur die gemeinsame Wahrung der gewerblichen Interessen auf lokaler und regionaler Ebene, sondern auch bei gemeinsamen Treffen das persönliche Netzwerk auf- und auszubauen, Ideen sowie Anliegen der Gewerbetreibenden in den Dorfschaften Raron, Niedergesteln und St. German zu besprechen, weiterzuentwickeln und umzu|setzen.

Neben dem Aufbau eines Netzwerks wird der Schwerpunkt der Tätigkeit von "ecoumra" auf die Handlungsfelder Bevölkerung und Gesellschaft, Jugend und Schule, Politik und Behörden sowie Attraktivität des Wirtschafts|standorts gesetzt. Der Verein versteht sich als Ansprech|partner für alle Belange des lokalen Gewerbes, will Gewerbe|treffen, Besichtigungen und Veran|stal|tun|gen organisieren und Platt|for|men zur Förderung der Geschäfts|be|ziehungen und für den Wis|sens|transfer bieten.

Der Zusammenschluss der Ge|werbetreibenden soll nicht nur einen Mehrwert schaffen, sondern auch ein Wir-Gefühl vermitteln. Dies zeigt sich auch im gewählten Logo des Vereins "ecoumra", dass die Ortschaften Niedergesteln, Raron und St. German mit einbezieht.

Der Aufmarsch von über 50 Gewerblerinnen und Gewerblern hat bestätigt, dass das Interesse an einer Bündelung der Kräfte der Gewerbetreibenden da ist und die Idee gut angekommen ist.

Neben Präsident Renzo Theler sind folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt worden: Christine Bregy-Lochmatter, Jris Bregy, Jeannette Salzgeber, Fabian Loretan, Kurt Ruffener sowie David Schmid.

Auf der bereits aufgeschalteten Webseite www.ecoumra.ch, auf der sich der Verein und seine Mitglieder präsentieren, sind weitere Informationen zu "ecoumra" zu finden. Unter der Rubrik "Jetzt Mitglied werden" können Sie jederzeit online dem Verein beitreten. Wir würden uns sehr freuen!

 

SN-Genossenschaft

Text/Fotos: Pascal Dini 

Auf Grund der Covid-19 Richtlinien musste die diesjährige Herbst|schau leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit durch|ge|führt wer|den. Für die kommende Herbst|schau vom 18. Septem|ber 2021 hoffen wir wieder zahl|reiche Be|su|cher bei der Schäferhitta be|grüssen zu dürfen. 89 weibliche Schwarz|nasen|schafe wurden den Experten Reinhold Bittel und Beat Schnydrig vorgeführt. 13 Tiere wurden nach einer sehr strengen Punktierung mit der maximalen Note ausgezeichnet.  

Folgende Züchter haben mit ihren Tieren die maximale Note erreicht.

5 – 8 Monate    4/4/4

1x Amacker/ Imboden
1x Helmut und Pascal Dini

 

8 - 12 Monate   4/4/4

1x Michel und Jvan Amacker
2x Helmut und Pascal Dini

12 - 18 Monate     5/5/5 

1x Amacker/ Imboden

18 - 24 Monate    5/5/5

2x Amacker/ Imboden
2x Personengesellschaft 
     Kalbermatter

24 Monate + älter   6/6/6

1x Michel und Jvan Amacker
1x Amacker/ Imboden
1x Helmut und Pascal Dini

An der Volksabstimmung vom 27. September 2020 wurde über ein fortschrittliches Jagdgesetz abge|stimmt. Leider wurde dieser Vorstoss von der schweizerischen Stimmbevölkerung knapp ab|ge|lehnt.

Die SN-Genossenschaft bedankt sich bei allen Geschtjier/innen, welche sich mit einem JA für uns eingesetzt haben.

Foto: Friedlich weidende Schwarznasen auf dem Chiemattbodu.
Foto: Friedlich weidende Schwarznasen auf dem Chiemattbodu.
Foto: Zufriedene Schafe im Jolistafel.
Foto: Zufriedene Schafe im Jolistafel.
Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text: Madlen Poirier (Redaktion) 
Fotos: zvg. 

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab|wechs|lung in die Runde der Inter|view|part|ner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige
Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zu|satz|frage ihrerseits die nächsten Inter|view|partner einer fremden Kate|gorie per Los ziehen.

Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf aus|lösen, zum Nachdenken an|regen, zum Schmunzeln brin|gen, Sachen in Bewegung brin|gen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

 

Name: German Kalbermatter
Geburtsdatum: 03.10.1954

1. Wärst Du lieber weniger attraktiv und steinreich oder extrem gutaussehend, aber dafür arm?

„Also steinreich zu sein, das könnte ich gar nicht gebrauchen. Ich bin so zufrieden wie es jetzt ist und erfreue mich guter Gesundheit. Das ist doch das Wichtigste.“ Mit schmunzelnden Mundwinkeln fügt German hinzu: „Und extrem gutaussehend zu sein, da verändert sich für mich nicht viel.“

Name: Barbara Imboden-Schmid
Geburtsdatum: 01.04.1970

1. Wärst Du lieber weniger attraktiv und steinreich oder extrem gutaussehend, aber dafür arm?

„Steinreich sein? Das bringt doch nicht viel. Auch mit allem Geld der Welt, kann man sich die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Gesundheit, Familie und Zufriedenheit nicht kaufen. Dann wähle ich doch lieber extrem gutaussehend.“

Name: Livio Kalbermatter
Geburtsdatum: 22.05.2010

1. Wärst Du lieber weniger attraktiv und steinreich oder extrem gutaussehend, aber dafür arm?

„Das heisst ich würde nicht schön sein, aber reich? Das geht ja nicht. Da würde ich doch keine Frau finden. Dann wäre ich lieber gutaussehend und würde dann eine Frau heiraten, die genug Geld hat. Dann hätte ich ja beides, oder?“

German Kalbermatter

2. Wie lange ist es her, dass Du zum letzten Mal „Nein“ gesagt hast, oder Dir „Nein“ gesagt wurde. Bitte schildere die Situation.

„Ich habe viele Jahre in der Aluminiumindustrie gearbeitet, über die ganzen Jahre konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln und neue Techniken im Feuerfest-Bereich umsetzen. Seit gut einem Jahr bin ich nun pensioniert. Letzthin wurde ich von einer externen Firma aus Deutschland angefragt, ob ich bereit wäre, zwei Tage pro Woche mein Wissen und meine Erfahrung auf diesem Gebiet weiterzugeben. Dieses Job|an|ge|bot habe ich mit einem klaren Nein aus|ge|schlagen. Ich denke, ich habe lange genug gear|beitet und geniesse nun die neu gewonnene Zeit auf meine Art.“

3. Wenn Du als Tier wiedergeboren wirst, welches würdest Du wählen und warum?

„Ein Leben als Schaf könnte ich mir am ehesten vorstellen. Ich liebe es, draussen zu sein. Was gibt es Schöneres als den ganzen Sommer auf der Alpe verbringen zu können und die wundervolle Bergwelt um sich zu haben. Die Kehrseite der Medaille wäre aber der Wolf, der soll mir dann nicht zu nahe kommen.“

Geschtjier Frage: Nenne uns ein Highlight im speziellen Jahr 2020, welches Du in unserer Gemeinde erleben konntest.

„Mein Highlight 2020 waren Bergtouren mit meinen Geschwistern und die vielen schönen Ausflüge mit meiner Familie in die Bergwelt. Auf politischer Ebene finde ich, dass zum Wohl der Gemeinde, gute Lösungen gefunden werden und ein Hand in Hand arbeiten in Niedergesteln verfolgt wird.“

Barbara Imboden-Schmid

2. Wie lange ist es her, dass Du zum letzten Mal „Nein“ gesagt hast, oder Dir „Nein“ gesagt wurde. Bitte schildere die Situation.

„Das letzte Nein welches mir gut in Erinnerung ist, betrifft die vergangenen Herbstferien. Auf der Suche nach einem Aktivprogramm, kam in der Schulklasse unserer Söhne die Idee des Tagesausfluges zur Trampolinhalle in Belp bei Bern auf. Alles war schon organisiert und die Fahrt mit Privatautos geplant. Aufgrund des extremen Anstiegs der Covid-19 Fallzahlen, haben wir uns dann entschlossen, den Ausflug abzusagen.“

3. Wenn Du als Tier wiedergeboren wirst, welches würdest Du wählen und warum?

„Ich wäre gerne eine Katze. Wenn ich das Herrenleben unserer Hauskatze verfolge, denke ich mir, das wäre was. Sie hat immer ein warmes Plätzchen zum Schlafen, muss sich nicht um das Futter kümmern und etwas zu trinken steht auch stets bereit. Darüber hinaus wird sie von unserer Familie mit Streicheleinheiten verwöhnt.“

Geschtjier Frage: Nenne uns ein Highlight im speziellen Jahr 2020, welches Du in unserer Gemeinde erleben konntest.

„Mein Highlight 2020 sind die gemütlichen Momente, die wir gemeinsam mit unseren Nachbarn im Garten hatten. Die Corona Krise hat das Zusammenleben bei uns im Wohnblock gefördert. Oft sassen spontan alle zusammen draussen auf ein Feierabendbier (natürlich mit dem nötigen Abstand) und es wurde diskutiert und gelacht.“

 

Livio Kalbermatter

2. Wie lange ist es her, dass Du zum letzten Mal „Nein“ gesagt hast, oder Dir „Nein“ gesagt wurde. Bitte schildere die Situation.

„Mein letztes Nein ist noch nicht lange her. Zuhause wurde von mir verlangt, dass ich mein Zimmer staubsauge. Ich hatte da wirklich keine Lust darauf und habe nein gesagt. Nach einer Diskussion mit ein wenig Überzeugungsarbeit seitens meiner Eltern, kam ich dann doch nicht drum herum und habe den Auftrag schlussendlich erledigt.“

3. Wenn Du als Tier wiedergeboren wirst, welches würdest Du wählen und warum?

„Ich wäre gerne ein Vogel, dann könnte ich fliegen. Am liebsten wäre ich ein Adler, weil Adler die sehen einfach super scharf. Im Gegensatz zu mir, denn ich muss neuestens wegen meiner Seh|schwäche eine Brille tragen. Ein Fisch im Ozean wäre ich auch gerne, dann könnte ich mir die Unter|wasserwelt genau an|schau|en und würde um die Welt|meere schwimmen.“

Geschtjier Frage: Nenne uns ein Highlight im speziellen Jahr 2020, welches Du in unserer Gemeinde erleben konntest.

„Der TPV Vereinsabend in Niedergesteln im Januar. Das war noch bevor die Geschichte mit dem Corona Virus angefangen hat. Es war ein lustiger Abend, der mir super gefallen hat. Ein zweites Highlight ist unser Swimmingpool, den wir im Sommer aufgestellt haben. Ich habe viel Zeit draussen im Pool mit Spiel und Spass verbracht.“

Leute

Schweizermeister im Bogenschiessen

Text: Jonas Kalbermatter (Redaktion) 
Fotos: Johannes Labarile

SM 2020

Foto: Johannes Labarile auf dem Podest als Schweizermeister.

Erneut können wir in unserer Gemeinde einem Schweizer|meister gratulieren.
Johannes Labarile konnte sich im August 2020 im World Archery Excellence Center in Lau|sanne zum Schweizermeister im Bogen|schiessen küren lassen können. Wir haben Johannes gefragt, wie er zum Bogen|schiessen steht und wie er sich auf die Meisterschaft vor|be|reiten konnte. 

Foto: Schweizermeister 2019 Outdoor.
Foto: Schweizermeister 2019 Outdoor.

Seit 2008 ist Johannes im Club Oberwalliser Bogenschützenverein Gampel (OBV). Im Jahre 2011 absolvierte er den 1. Kurs als Jugend und Sport Leiter im Sportschiessen / Bogenschiessen, seither ist er als Trainer für die Junioren des OBV im Einsatz, jedes 2. Jahr nimmt er an Wie|der|ho|lungs- oder Weiter|bil|dungs|kursen von Jugend & Sport teil. Im Jahr 2012 ab|sol|vierte Johannes das Basis|modul in Nottwil für die Trainer|ausbildung Rollstuhlsport, seit|her ist er als Sportchef Roll|stuhlclub Oberwallis (RCO) im Ein|satz. Hinzu kamen noch diverse Weiterbildungen in den Jahren 2014, 2016 und 2018.

Johannes konnte neben seinem Einsatz als Trainer und Sportchef auch einige Erfolge feiern. In den Jahre 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 wurde er Wallisermeister in der Kategorie Recurve Master. Im Jahr 2016 erzielte er einen neuen Schweizerrekord Indoor 25 m mit 543 Punkten. 2019 wurde Johannes Schweizermeister in Bern Wankdorf.

Zu seinem jüngsten Erfolg im August 2020 zählt der Titel Schweizer|meister im World Archery Excellence Center in Lau|sanne.

Über seine Vorbereitung auf das letzte Turnier sagte Johannes: „Vor dem Turnier in Lausanne ver|brachte ich zwei Wochen Ferien in Tatz. Diese konnte ich intensiv mit Training verbringen, in bester Höhen|luft in Mattachru. Einzig die Esel und Yacks waren als skeptische Zuschauer anwesend.“

Wir gratulieren Johannes zu seinem Titel als Schweizer|meister und wünschen ihm viel Erfolg für die Zukunft. 

Foto: Übungsplatz in Mattachru. Beste Höhenluft für ein Training.
Foto: Übungsplatz in Mattachru. Beste Höhenluft für ein Training.
Leute

„Fleigu nit Gumpu“ - Leidenschaft Gleitschirmfliegen

Text: Madlen Poirier (Redaktion)
Fotos: zvg. Thomas Kalbermatter

Sonntagmorgen, wir sitzen mit der Familie im „Sänder“ am Frühstückstisch als sich plötzlich ein Schatten auf der Wiese vor unserem Haus breit macht. Woher kommt das? Der Blick nach oben in den blauen Himmel klärt die Frage auf. Nachbar Thomas Kalber|matter ist mit seinem Gleit|schirm im Landeanflug und setzt wenige Sekunden später sehr sanft, fast in seinem eigenen Vor|garten auf. Ein herrliches Schau|spiel, welches sich mir in Zukunft des Öfteren bietet und meine Neugier weckt. Ich möchte mehr wissen und treffe mich mit Thomi zu einem Gespräch.

Thomi, wie bist Du zum Gleitschirmfliegen gekommen?

„Ich bin über meinen Bruder François und Kollegen bereits 1995 zu diesem Sport gelangt. Ich habe jedoch damals die Ausbildung in Kandersteg nach einem halben Jahr und 35 Flügen abgebrochen, weil die anderen der Gruppe in der Zwischenzeit wegen Verletzungen oder aus zeitlichen, beruflichen und familiären Gründen ebenfalls aufgehört hatten. Im Jahr 2017, also 22 Jahre später, packte mich die Lust auf einen Wiedereinstieg. Anreiz zu diesem Neustart gab mir auch das Leichtmaterial aus dem die heutigen Schirme gefertigt sind. In den 90er Jahren musste viel schwereres Material ge|schleppt werden. Also startete ich die spannende Ausbildung bei der Flugschule Airvolution in Ried-Brig. Im April 2018 habe ich in Interlaken nach den 50 obligatorischen, absolvierten Flü|gen in verschiedenen Flug|ge|bieten der Schweiz die Prü|fung abgelegt und mache seither im Schnitt drei Flüge pro Woche.“

Altersbegrenzungen:

Ab 14 Jahren kann die Aus|bildung begonnen werden (nur mit Funkbegleitung), mit frühestens 16 Jahren kann das Brevet gemacht werden, keine Altersbegrenzung nach oben, sofern man geistig und kör|per|lich fit ist

Kosten bei Neuanschaffung der Ausrüstung:

Um die CHF 6‘500.00 für Gleit|schirm, Gurtzeug, Not|schirm, technische Flug|ge|räte und Helm (für CHF 2‘500.00 sind bereits gute Occa|sions|aus|rüs|tungen er|hält|lich)

Gewicht der Ausrüstung:

4 kg Gleitschirm, 3 kg Gurtzeug mit Notschirm

Kosten der Ausbildung:

CHF 2‘000.00 inkl. Fluglehrer, zusätzlich je CHF 150.00 für die prak|tische und theoretische Prü|fung

Wie sieht die Lernphase bis zum Brevet aus?

„Als Einstieg wird ein Tandemflug mit dem Fluglehrer gemacht und nach dem viertägigen Grundkurs am Übungshang kann man sich alleine, jedoch immer mit Funkbegleitung, in die Lüfte begeben. Anfangs sind die Flüge um die 15 Minuten lang. Am Start befinden sich ein Starthelfer und der Fluglehrer. Letzterer fliegt voraus und wartet am Ziel auf seine Flugschüler. Während der Starthelfer die Schüler per Funk während des Startens betreut, übernimmt der am Landeplatz wartende Fluglehrer, sobald er Sichtkontakt mit seinen Schülern hat und lotst diese ebenfalls per Funkkontakt mit seinen An|wei|sungen sicher zum Lande|platz.“

Foto: Über den Wolken.
Foto: Über den Wolken.

Was wird an der Prüfung von den Kandidaten verlangt?

„Um auf die Prüfung zugelassen zu werden, müssen 50 Flüge in 5 verschiedenen Fluggebieten nach|ge|wiesen werden. An der Theorie|prüfung müssen mindes|tens 80 von 100 möglichen Punkten erreicht werden und dies in den Bereichen:  Flugpraxis, Wetter|kunde, Fluglehre, Material|kunde und Gesetz|gebung. Für den praktischen Teil der Prüfung erhält man Anweisungen per Funk wie z.B. eine Acht fliegen, einen Doppelkreis links fliegen in 20 Sekunden und beim Landen muss der markierte Kreis mit einem Radius von 15 m getroffen werden.“

Foto: Augstbordhorn.
Foto: Augstbordhorn.

Was kannst Du uns zum Thema Sicherheit beim Gleitschirmfliegen erzählen?

„Ich möchte festhalten, dass Gleitschirmfliegen gemäss den SUVA Richtlinien keine Risiko|sport|art ist. Die Ausbildung ver|läuft sehr seriös und wenn das Ge|lernte richtig ange|wandt wird, sind Unfälle sehr selten. Die meisten Unfälle passieren daher auch eher wegen falscher Selbst|ein|schätzung oder Fehl|inter|pretation der Wetter|begeben|heiten. Im 2019 gab es vier Todes|fälle bei Gleit|schirm|flügen in der Schweiz, die Zahl ist rück|läufig gegenüber dem Vorjahr. Wenn ich für mich spreche, kann ich sagen, dass ich den Adre|nalin|kick nicht brauche und demzufolge bei ungüns|tigen Wetter|ver|hältnissen auch schon mehrmals wieder zu Fuss vom Berg hinuntergelaufen bin. Meine Familie fliegt in Gedanken natürlich immer mit und ein gesunder Menschen|verstand und das richtige Ein|schätzen der Situation hält vor unüberlegten Aktionen zurück.“

Die Krücken und der einbandagierte Fussknöchel sind meiner Aufmerksamkeit nicht entgangen. Was ist Dir zugestossen?

„Ich habe mir bei der letzten Landung den Fussknöchel ge|brochen. Beim Hang|lande|training habe ich mir den Fuss verdreht und seitlich an einen Stein gestossen. Das sind Sachen, die leider auch passieren können, aber ange|sichts meiner rund 500 Flüge seit November 2017 ist dies ein kleiner erster Zwischen|fall, den ich zu verzeichnen habe und das heilt ja wieder.“

Foto: Bietschhornhütte.
Foto: Bietschhornhütte.

Du hast mir von Deiner Vorliebe für das Hike & Fly erzählt. Das heisst dein Material ist besonders leicht konzipiert, um als Berg|wanderer an frei wählbare Start|plätze zu gelangen. Was gefällt Dir daran und wie ist es für Dich, alleine unterwegs zu sein?

„Als ich in den 90er Jahren geflogen bin, hat mir vor allem das Gruppenfeeling gefallen. Nun hat sich der Wind gedreht und ich schätze es, alleine in meinem Rhythmus unterwegs sein zu können. Kurzfristiges Planen ist so gut möglich und ich liebe die Kombination von Sport, Arbeit und Vergnügen, welche meine Hike & Fly Ausflüge ausmachen. Es braucht ein genaues Abchecken vieler Faktoren, bevor ich mich zu Fuss zu meinem Startort auf den Weg mache. Ich suche mir Berge rund um Niedergesteln aus, von denen ich dann immer zurück bis vor die Haustüre fliege. (Barrhorn, Augstbordhorn, Ergischalphorn, Emshorn, Wiwanni usw.) Als Belohnung nach getaner Arbeit (Aufstieg) sehe ich den Flug an sich. Es ist ein tolles Freiheitsgefühl von irgendwo aus starten zu können, völlig losgelöst über die Gegend zu schweben und mit der Natur eins zu sein. Speziell früh morgens, wenn noch alles schläft ist auch die Stimmung des Lichts immer wieder sehr beeindruckend.“

Foto: Spanien La Herradura.
Foto: Spanien La Herradura.

„Das Hike & Fly ist die Art von Gleitschirmfliegen, welche mir persönlich am besten gefällt. Es gibt aber auch Gruppen, die vorwiegend mit Seilbahnen einen Berg hochfahren und dann direkt losfliegen. Hier steht der kollegiale Wert sicher mehr im Vordergrund und nach dem Flug setzt man sich meistens noch in fröhlicher Runde zusammen. Ich bin bei zwei regionalen Fluggruppen Mitglied und schätze auch die Ausflüge, welche wir in Gruppen unter|nehmen. Ich habe auch schon zweimal an einer organisierten, 5-tägigen Flugreise nach Spanien (Almunécar) teilgenommen. Das lautlose Fliegen über die Küsten und das Meer, bis in den Sonnenuntergang hinein, sind unbeschreiblich schöne Momen|te.“

Wie sieht es gesetzlich aus, darfst Du überall starten – fliegen – landen?

„Ja im Prinzip schon. In der Ausbildung wird speziell darauf hingewiesen, wie gestartet und gelandet werden soll, um keine Beeinträchtigung für die Natur darzustellen. An den offiziellen Start- und Landeplätzen erhalten die Landbesitzer finanzielle Entschädigungen der Fluggruppen und wir können meistens auf gutes Einvernehmen zählen. Andere Regelungen besagen, dass z.B. über Wildruhezonen ein Hang|abstand von 50 m zu gewährleisten ist, um die Tiere nicht zu stören. In Bereichen von Flugplätzen ist uns das Fliegen strikte untersagt.“

Wohin führte Dich Dein längster Flug?

„Mein längster Flug dauerte 5 Stunden und 45 Minuten. Ich startete in Fiesch und gelangte von Oberwald hinunter nach Varen, zurück nach Ried-Brig wo ich nach 120 km zufrieden gelandet bin.“

Welche Traumroute möchtest Du gerne realisieren?

„Ich würde gerne einmal von Fiesch nach Chur und von Fiesch nach Interlaken fliegen. Dies gelingt aber nur bei speziellen Wind- und Thermikbedingungen, welche nur an wenigen Tagen pro Jahr zu erwarten sind. Da der öffentliche Verkehr in der Schweiz so gut ausgebaut ist, kann man praktisch überall hinfliegen und kommt per Bus und Bahn auch von überall her wieder gut nach Hause.“

Foto: Wyssgrat.
Foto: Wyssgrat.

Dann wünsche ich Dir schon jetzt guten Flug und Happy Landing. Danke für das Gespräch.

 

10 zusätzliche Betten dringend notwendig

Text/Foto: Martin Kalbermatter (HdG) 

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Foto: Konrad Martig, Vizepräsident, Walter Schnyder, Präsident und Martin Kalbermatter, Direktor.

Seit mehreren Jahren konnte das Haus der Generationen (HdG) St. Anna in Steg der Nachfrage für Langzeitbetten nicht mehr genügen. Besonders schwierig war diese Situation für potentielle Bewohner und deren Familien aus den Gründergemeinden Raron, Niedergesteln, Steg-Hohtenn und Gampel-Bratsch. In den letzten 4 Jahren waren es regelmässig rund 25 Personen, die in Steg nicht aufgenommen werden konnten und unter erschwerten Um|stän|den daheim gepflegt und betreut werden mussten, respektive irgendwo in einer Oberwalliser Institution platziert wurden.

Am Freitag, 21. August 2020 hat der Vorstand des Hauses der Generationen alle Gemeinderäte der 4 Gründergemeinden (Raron, Niedergesteln, Steg-Hohtenn, Gampel-Bratsch) zu einer Informationssitzung, betreffend den geplanten Weiterausbau des HdG St. Anna, eingeladen. Bereits bei den Renovationsarbeiten und der Umwandlung eines Teils der Doppelzimmer in Einzelzimmer 2011/2012 hat der damalige Vorstand unter der Leitung von Ewald Forny berechtigter Weise zusätzliche Betten beim Kanton beantragt. Leider wurden die Forderungen vom Lonzastrand, von den zuständigen Instanzen nicht unterstützt und das APH in Steg ging diesbezüglich leer aus. Die Folgen dieses Entscheids verursacht heute eine grosse Frustration bei der Bevölkerung und den Behörden. In den vergangenen Jahren war das Heim jeweils voll belegt. Bei den Bewohnern, ihren Familien und der Bevölkerung sind die Leistungen geschätzt und anerkannt.

Der Präsident Walter Schnyder erläuterte die strategischen und betrieblichen Ziele, die sich das HdG St. Anna gesetzt hat und diejenigen, welche in den vergangenen 12 Jahren erreicht worden sind. Im Talgrund zwischen Visp und Leuk braucht es auch in Zukunft ein modernes, den Bedürfnissen der Bewohner angepasstes APH. Die Vernetzung mit dem Zentrum für das Kind (Säuglingskrippe, Kinderkrippe, ausserschulische Betreuungs|ein|richtung, die regionale Vermittlung von Tageseltern) sowie die daraus geschaffene intergenerationelle Institution Haus der Generation verstärkt den Charakter des St. Anna als Haus des Lebens und des Austausches zwischen den verschiedenen Alters|popula|tio|nen.

Martin Kalbermatter, Direktor des HdG St. Anna, zeigte die realen Wartelisten der Institution auf. Dabei handelt es sich jeweils um potentielle Bewohner, die innert Wochenfrist einen Platz einfordern und aufgrund der langen Warteliste leider gezwungen werden, dort wo gerade ein Platz frei ist, (Geriatrie Abteilung im Spital, APH ausserhalb der Region) ein Aufnahmegesuch zu stellen. Mehrere Gesuchsteller wurden unter erschwerten Bedingungen daheim betreut und gepflegt.

Die Umwandlung der Doppel|zimmer in Einzelzimmer entspricht den Bedürfnissen der Bewohner und ihren Familien und ist in verschiedenen Heimen im Oberwallis bereits vollzogen. Neben den 10 zusätzlichen Langzeitbetten benötigt diese Umwandlung keine neuen Betten aber 7 zusätzliche Zimmer. Die Tagesbetreuung entspricht den Forderungen der kantonalen Konsultativkommission, welche eine Stärkung der Pflege zu Hause postuliert. Menschen, die während dem Tag im APH betreut werden, verbringen den Abend und die Nacht in ihrer Wohnung. Um diesem Bedürfnis zu entsprechen, sind zwei zusätzliche Räume für die Tagesbetreuung erforderlich. Zudem sind Vergrösserungen der Lingerie, der Küche, der Umkleideräume und zusätzliche administrative Arbeitsplätze not|wendig. Diese sind im Programm des Erweiterungsbaus vorgesehen.

Der Präsident der Baukommission, Konrad Martig, erläuterte die verschiedenen Schritte betreffend die Planungsarbeiten des Er|weiterungsbaus. Die Bedürfnis|abklärung wurde gemeinsam mit den Kadern gemacht.  Nicht „nice to have“, sondern das absolut Notwendige hatte Priorität. Der Vorstand hat sich mehrmals mit dem Dossier in den vergangenen beiden Jahren beschäftig. Mit der Vorsteherin des Gesund|heits|de|par|tementes, den zu|stän|digen Ingenieuren der Dienst|stelle für Gesundheit und der Dienststelle für Hochbau, Denk|mal|pflege und Archäologie wurde das Dossier Weiterausbau be|spro|chen. Die Oberwalliser Kommission für die Langzeitpflege erhielt den Entwurf des Berichtes für den Weiterausbau zur Information zugestellt. Der von der GV behandelte offizielle Bericht wird Anfang der neuen Planungsphase (2021 - 2024) dem Departement zur Beurteilung und zum Entscheid zugestellt.

Michel Lauber, Architekt der Firma mls architekten sia ag, welche bereits die Arbeiten 2011/2012 leitete, stellte die Pläne für den Erweiterungsbau vor. Das Projekt ist zweckmässig und kann grösstenteils durch Um- und Aufbauten des derzeitigen Gebäudes sichergestellt werden.

Schlussendlich hat Fridolin Imboden, Gemeindepräsident von Niedergesteln, die Kosten und deren Aufteilung vorgelegt. Für den Erweiterungsbau budgetiert der Vorstand einen Betrag von 9.5 Millionen Franken. Abzüglich der Investitionssubventionen durch den Kanton werden die Restkosten vom Verein HdG St. Anna und den 4 Gründergemeinden getragen.

Damit das Dossier am Anfang des kommenden Jahres bereit ist, ersucht der Vorstand des HdG St. Anna, die 4 Gründergemeinden die finanzielle Beteiligung, im Rahmen der kommenden Urversammlung, zu genehmigen. An der GV des Vereins HdG St. Anna vom 16. September 2020 wurde das Projekt vorgelegt. Dem Vorstand, insbesondere den Bewohnern und ihren Familien bleibt zu hoffen, dass das Projekt Erweiterungsbau durch den Kanton unterstützt wird und mit der Realisierung im Jahr 2022 angefangen werden kann.

Wir gratulieren im Jahre 2021

zum 90. Geburtstag

Walter Zumoberhaus 05.09.1931
Hermina Lochmatter
11.09.1931

zum 85. Geburtstag

Marianne
Kalbermatten 02.02.1936
Elsa Zumoberhaus 01.04.1936
Emil Roten
06.05.1936

zum 80. Geburtstag

Leonie Bregy 02.02.1941
Silvia Kalbermatter 15.02.1941
Vrena Bregy 09.09.1941
Therese Kalbermatter 26.09.1941

zum 75. Geburtstag

Bernhard Borter 29.01.1946
René Bregy 30.01.1946
Christina Imboden 04.02.1946
Konrad Zumoberhaus 04.02.1946
Melanie Kalbermatter 14.02.1946
Heinrich Kalbermatter 03.03.1946
Fides Willisch 18.12.1946

zum 70. Geburtstag

Remo Bregy 25.04.1951
Jules Lochmatter 28.07.1951
Hans Zumoberhaus 15.08.1951
Rinaldo Grichting 12.12.1951

zum 65. Geburtstag

Mario Kohlbrenner 01.01.1956
Idi Steiner 05.03.1956
Erich Steiner
07.03.1956
Alexa Schnyder Grand 19.03.1956
Franz Truffer 05.05.1956
René Steiner 12.06.1956
Bruno Weissbrodt 22.08.1956
Michel Amacker 29.09.1956
Christine Lehmann 01.10.1956
Pius Amacker 29.12.1956
 

Ausbildungsabschlüsse 2020

Text: Christain Dini (Redaktion) 

Das Jahr 2020 hat ein ständiges Topthema, welches auch viele Jahre später noch Anreiz zur Diskussion geben wird: Corona. Durch die ausgebrochene Pandemie mussten die Abgänger und Abgängerinnen der Berufslehre und der Matura in diesem Jahr flexibel sein. Viele Schulen und Kurse mussten sich vom gängigen Prozedere der Abschlussprüfungen verabschie|den. Die Absolventen waren gezwungen, ihre Lern-, Arbeits- und Lebensgewohnheiten der Notlage anzupassen. Staatsrat Christophe Darbellay spricht diesen Umstand in einem Brief an, welcher er an den Abschluss|jahrgang 2020 richtet. In diesem betont er, dass der Staat Wallis stolz auf die erbrachten Erfolge ist. Im weiteren Sinne auch auf die Abgänger und Abgänger|innen. Mehrerer Geschtjier|innen und Geschtjier haben ihre Diplome am Ende der Ausbildung erhalten. Im Folgenden möchten wir ihnen recht herzlich gratulieren.

Yannic Bregy
Bäcker – Konditor- Confiseur EFZ

Raphael Emil Frenzel
Informatiker EFZ

Milena Marina Kalbermatter
Fachfrau Gesundheit EFZ

Katharina Maria Kalbermatter 
Berufsmaturität Technik,
Architektur, Life Sciences

David Pfammatter 
Elektroinstallateur EFZ

Annalene Steiner 
Medizinische Praxis-
assistentin EFZ

Herzliche Gratulation!

Falls bei der Durchsicht der Liste jemand vergessen wurde, können die Namen an uns gesendet werden. In der Folgeausgabe des Geschtjierblatts werden wir diesen ebenfalls gratulieren.

 

Tag der Träume

Text: Christian Dini (Redaktion) 
Fotos: Marius Urbach

In der vorherigen Ausgabe des Geschtjierblatts haben wir einen Einblick in das Schaffen des Stigma Vereines erhalten. Leider konnte aus zeitlichen Gründen die Hauptveranstaltung „Tag der Träume“ nicht mehr in derselben Ausgabe thematisiert werden. Daher habe ich mich erneut mit Vizepräsident Marius Urbach getroffen, um sein Fazit zum Event einzuholen. 

Etwa ein halbes Jahr vor Beginn des Hauptevents „Tag der Träume“ begannen die Planungsarbeiten. Aufgrund der aktuellen Pandemie tappte man für eine lange Zeit im Dunkeln. Erst ein Monat vor Beginn der Veranstaltung wusste der Verein, wie und vor allem, ob man das Vorhaben durchführen kann. Die wechselnden Weisungen bezüglich der Teilnehmeranzahl, Hygienevorschriften und Sperr|stunde gestaltete die Organi|sation der Veranstaltung als schwierig. Musiker aus der ganzen Schweiz bildeten ein starkes Line-Up.

Zahlreiche freiwillige Helfer haben sich dazu entschlossen, ein kulturelles Event im Oberwallis aufzuziehen. Am ersten August, dem Schweizer Nationalfeiertag, fand das Event im Zeichen der elektronischen Musik mit einem gut ausgearbeiteten Schutz|konzept schliesslich statt.

Und die Arbeit hat sich gelohnt. Etwa 250 Gäste konnte der Verein Stigma am Tag der Träume begrüssen. Vizepräsident Marius Urbach zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Trotz der strengen Covidauflagen des BAG konnte man einen aufregenden Abend geniessen. Die Zusammenarbeit mit dem Staat, der Gemeinde Raron und den anderen Instanzen habe sehr gut funktioniert.

Marius dankt allen freiwilligen Helfern, der Jubla Raron und dem Lebensmittelgeschäft Natirli in Glis. Ein besonderer Dank gilt der Firma SIKOM für ihre uner|müdliche Unterstützung wäh|rend der Veranstaltung aber vor allem während dem ganzen Ve|reins|jahr.

Marius und der Verein freuen sich auf die dritte Ausgabe vom Tag der Träume. Auf dass die Szene der elektronischen Musik im Ober|wallis weiter wächst.

Foto: Zufriedene Festgäste.
Foto: Zufriedene Festgäste.
Foto: Einmal hinter der Bühne stehen.
Foto: Einmal hinter der Bühne stehen.
 

Auf der Jagd im Jolital

Text/Fotos: Bernhard Imboden

Jagdgruppe Jolital

Foto: Die Jagdgruppe im Jolital vlnr.: Priska Eggel, Michel Imboden, Reinhard Imboden, Erika Imboden, Bernhard Imboden und Fredy Amacker.

Am Montag, 21. September 2020 begann bei uns die Hochjagd. Mit meinen Jagdkollegen Michel und Hugo sowie mit unseren „Trägern“ Reinhard und Fredy (auf der Jagd Bümi genannt) begaben wir uns am Sonntag zur „Jagdhütte“ in Tatz. Bei einem wohlschmeckenden Nachtessen planten wir den ersten Jagdtag. Um 05:00 Uhr war Tagwacht. Mit voller Ausrüstung begaben wir uns nach dem Frühstück auf die Ansitze. 

Ich hatte schon am ersten Tag Jagdglück und konnte einen Kapitalen 12 1/2-jährigen Gems|bock erlegen. Auch meine Jagdkollegen hatten während der Hochjagd Weidmannsheil. Mein Bruder Michel konnte im Jolital eine Hirschkuh zur Strecke bringen. Aussergewöhnlich, ja sogar verrückt, spielte das Wetter während der zweiten Jagdwoche. In Tatz schneite es derart, dass der Schnee liegen blieb. Auf der Ladusüe lag ca. 20 cm Neuschnee. Das Gebiet im Jolital ist für uns Jäger während solchen Ver|hält|nissen gefährlich und wir mei|den die verschneiten Hänge im Joli|tal.

Foto: Bäni mit Gemsbock.
Foto: Bäni mit Gemsbock.

Bis zu später Stunde werden die vergangenen Jagderlebnisse im|mer wieder erzählt. Leider ver|gehen die Jagdtage viel zu schnell und wir freuen uns auf weitere erfolgreiche und span|nende Jagd|tage im Jolital.

Der Jäger Bäni

Foto: Fredy beim Gemstransport.
Foto: Fredy beim Gemstransport.
Gruppe Zaun

Foto Vorne vlnr.: Charly Lengen, Daniel Kalbermatter und Hugo Rieder. Hinten vlnr.: Michel Imboden, Bernhard Imboden und Walter Amacker.

Am Mittwoch der zweiten Jagdwoche, haben wir den Zaun auf dem Chiemattbodu im Orte „Gand“ demontiert und versorgt. Der Elektrozaun wurde von den „Jolischäfern“  für die Sömmerung der Schafe erstellt. Wir waren eine Gruppe von 7 Personen. Immer wieder freut uns der Besuch von Alt-Wildhüter Walter. Seine Rat|schläge sind uns sehr will|kom|men. Auch Dani besucht uns öfter in den Abendstunden, um beim spannenden „Hirsch|an|sitz“ mit|zu|fie|bern. Den Namen Corona hör|ten wir während der Jagd|zeit nie. Auf der Jagd können wir den stres|sigen Alltag hinter uns lassen und geniessen das Hütten|leben und das Fach|simpeln. 

 

Frohe Weihnachten

Text: Jonas Kalbermatter (Redaktion) 

„Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh’ ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm ge|schmückt, tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wun|der|still beglückt. Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus in’s freie Feld, hehres Glänzen, heil’ges Schauern! Wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit steigt’s wie wunder|bares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!“

Joseph von Eichendorff

Das Redaktionsteam vom Geschtjier-Blatt bedankt sich bei seiner Leserschaft für die Treue, denn nur so sind wir angetrieben, unsere Dorfzeitung stehts weiter|zu|führen. Wir freuen uns, nächstes Jahr den 20. Jahrgang vom Geschtjier-Blatt präsentieren zu dürfen. 

Wir wünschen euch allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Möchtest auch du beim Getschjier-Blatt mitmachen? Willst auch du deiner Heimatgemeinde etwas zurückgeben?
Dann melde dich doch unter
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch oder persönlich bei einem der Redaktionsmitglieder. Wir freuen uns über jede Unterstützung. 

 
Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag 17. Dezember 2020 bis Samstag 19. Dezember 2020

(nur solange Vorrat!)

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Diverse Casino Produkte zum Tiefpreis

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Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

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Trockenfleisch und Rohschinken vom Räss

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Mehl und Zucker

1 kg

CHF 1.00

 
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Hauslieferdienst:

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder|gesteln. 

Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18. 

10% Gutschein

Wie jedes Jahr kann jede Haushaltung von Niedergesteln während den Aktionstagen einen Einkauf mit 10% Rabatt (ausgenommen gebührenpflichtige Abfallsäcke, Spirituosen, Tabakwaren und Geschenkgutscheine) bei uns tätigen.

Das Team vom Dorfladen bedankt sich herzlich für die angenehme Zusammenarbeit und Unter|stüt|zung im Jahre 2020.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)