Jahrgang 19 - Nr. 2 - September 2020

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Jahrgang 19 - Nr. 2 - September 2020
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde, Urversammlung 2020, Steinschlagschutzverbauungen

Seite05 Steinschlagschutzverbauungen, Änderungen Lehrpersonen an der PS Niedergesteln

Seite06 Änderungen Lehrpersonen an der PS Niedergesteln

Seite07 Änderungen Lehrpersonen an der PS Niedergesteln

Seite08 Stipendien und Ausbildungsdarlehen 2020/2021, Gartenabfälle schaden der Waldgesundheit

Seite09 Geschtjier Agenda, Gratulationen zum runden Geburtstag

Seite10 Gratulationen zum runden Geburtstag, Nachtpfauenauge vor dem Gemeindebüro

Seite11 ERV-Projekt (Eischlerhüs, Rotenhüs, Verwaltungsgebäude) 

Seite12 ERV-Projekt (Eischlerhüs, Rotenhüs, Verwaltungsgebäude) 

Seite13 Öi z'Geschtillu

Seite14 Foto Reise Kegelclub Jolibach nach Budapest, Klassenfoto 1995

Seite15 Adieu und Merci, Spielgruppe Muggestutz und Atelier Kunterbunt

Seite16 Berichte über die Corona-Zeit mit Home-Schooling

Seite17 Berichte über die Corona-Zeit mit Home-Schooling

Seite18 Berichte über die Corona-Zeit mit Home-Schooling, Ausserschulischer Unterricht

Seite19 Ausserschulischer Unterricht

Seite20 Schulspaziergang 2020

Seite21 Schulspaziergang 2020, Die 3. OS in Grône

Seite22 Schulfoto Schuljahr 2020/2021

Seite23 Geschtjier Fädra

Seite24 Geschtjier Fädra

Seite25 SN-Genossenschaft

Seite26 Ausserordentliches Fronleichnam 2020

Seite27 Alltag während der Corona-Zeit

Seite28 Prior James Kachappilly

Seite29 Prior James Kachappilly, Fight Power, STIGMA

Seite30 STIGMA, Die 10 Gebote im Verkehr

Seite31 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim- weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Fabienne Högg
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
 

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder- gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
Dezember 2020

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 16. Oktober 2020

Beiträge von Vereinen, Genossen- schaften und Privaten sind herzlich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

(entnommen den Sitzungsprotokollen) 

Die ausserordentliche Lage hatte auch Auswirkungen auf die Ge|mein|de|rats|sitzungen. Damit der vor|geschriebene Abstand ein|ge|halten werden konnte, traf sich der Gemein|derat im Saal des Ver|waltungs|gebäudes.

Bewilligte Baugesuche

  • Neubau Einfamilienhaus (Erst|wohnung) auf Parzelle Nr. 563, „Hauptstrasse 1“, Eigen|tümer: Silvia und Martin Soltermann-Hildbrand.
  • Neubau Einfamilienhaus (Erst|wohnung) auf Parzelle Nr. 139, „obere Büechschewäg 4“, Eigen|tümer Gzim und Leunora Maliqi.
  • Umgebungsmauer sowie Katzen|gehege auf Parzelle Nr. 141, „Moosstrasse 11“, Eigen|tümer Silvio Oberhauser.
  • Verbreitern bestehender Balkon, Anbringen neues Geländer auf Parzelle Nr. 387, „Ejiuwäg 11“, Eigentümer Paul Kalbermatter.
  • Grenzzaun auf Parzelle Nr. (3232) im „Unterturtig“, Gesuchsteller Green Garden Mario GmbH.
  • Windschutzverglasung EG sowie Pergola auf Parzelle Nr. 279, „Hofgasse 17“, Eigentümer Josef Pfammatter.
  • Holzwand aus Lärche, Entfernen Treppe, Ersatz Geländer, Aus|wechseln Fenster auf Parzelle 262, Hanuwäg 1 + 3, Eigen|tümerin Fabienne Högg-Steiner.
  • Ersetzen Geländer durch Doppel|staketen|zaun (Höhe 1 m) auf Parzelle 1897, „Tatz“, Eigen|tümer Jörg Rotzer und Christine Zumoberhaus.
  • Ersetzen Fenster, Fensterläden und Türen auf Parzelle Nr. 284, „Hofgasse 9“, Eigentümer Marc Jungo.

Vom Kanton bewilligtes Bau|gesuch

  • Hundeübungsplatz, Ver|län|ge|rung der Be|triebs|be|willi|gung Retriever Club Ober|wallis. 

Arbeitsvergaben

  • Kontrolle der Hängebrücke für CHF 4‘469.55 inkl. MWST an die Firma OPAL Services AG.
  • Vorprojekt für das ERV-Projekt für CHF 10‘770.00 inkl. MWST an das Architekturbüro Vomsattel Wagner.
  • Ingenieurarbeiten für den Um|bau Rotenhaus zum Preis von CHF 27‘834.00 inkl. MWST und Neben|kosten an das Ingen|ieur|büro Schneider-Bregy und Partner.
  • Sanierung der „Hosand|wagen|leise“ für CHF 4‘500 inkl. MWST (Kostendach) an die Firma Pius Schmid AG.
  • Reparaturarbeiten Dach der Riedischir für CHF 12‘201.25 inkl. MWST an Gruber Polybau AG.
  • Neues Schliesssystem für das Schulhaus für CHF 29‘791.10 inkl. MWST an SecuSuisse.
  • Erweiterung der System|steu|erung sowie Glas|faser|an|schluss für die Über|wachung HWS Chäla für CHF 13‘527.10 inkl. MWST an Stahl|einbau GmbH.
  • Liefern und Montieren von Prefa-Elementen als Ersatz für die Holzbalken im HWS Jolibach zum Preis von CHF 122‘810.30 inkl. MWST an Metallbau Pfaffen GmbH.
  • Sanierung der Obergeschstrasse für CHF 94‘581.60 an die Firma Pius Schmid AG.

Felssturz „unnre Spissgrabu“

Im Frühjahr 2020 ereignete sich im Gebiet zwischen Fleischwang und Spissgrabu auf der Höhe von ca. 1'980 m ü.M. knapp 100 m oberhalb der Ladusüe ein Fels|sturzereignis. Dabei wurde der nicht verrohrte Teil der Süe auf einer Strecke von ca. 40 m ver|schüttet.

Beim Felssturzereignis gelangten zudem Steine und Blöcke bis in den Jolibach, wobei die Brücke (1'737 m ü.M.) durch einen grossen Felsblock verschoben wurde. Die Brücke wurde durch das Forst|revier Südrampe wieder in|stand gestellt.

Foto: Ausbruchnische des Felssturzes. (Aufnahme von Geoplan AG am 20.05.2020).
Foto: Ausbruchnische des Felssturzes. (Aufnahme von Geoplan AG am 20.05.2020).
Foto: Die verschobene Brücke im Jolital.
Foto: Die verschobene Brücke im Jolital.

Die Arbeiten zur Wieder|her|stellung der Ladu Süe sowie die Ab|klä|rung der Ge|fähr|dung der Alp|hütte Joli werden bis im Früh|jahr 2021 zurück|gestellt. Es be|steht die Möglich|keit, dass sich das noch vorhan|dene Fels|paket im Ab|sturz|gebiet von selbst löst.

Alle Wanderer sind deshalb drin|gend gebeten, die Absperr|ungen und War|nungen zu beach|ten.

Verlängerung der Planungszone

Die im August 2018 verhängte Planungszone gemäss kRPG Art. 19 wird um weitere 3 Jahre ver|längert. Das entsprechende Dos|sier liegt seit 28. August 2020 (Ver|öffent|lichung im Amts|blatt) wäh|rend 30 Tagen in der Ge|mein|de|kanzlei zur Einsicht auf.

Innerhalb der Planungszone darf nichts unternommen werden, was eine künftige Abgrenzung des "Siedlungsgebietes", bzw. eine zweck|mässige Nutzung im Sinne von Art. 15 RPG erschweren bzw. verunmöglichen könnte.

Insbesondere dürfen keine Bauten und Anlagen erstellt werden, welche zu einer zusätzlichen Zer|sied|lung führen und eine all|fällige spätere Zuweisung zu einer anderen Nutzungszone ver|un|mög|lichen. In diesem Sinne stellt diese Planungsmassnahme eine vor|sorg|liche Massnahme im Hin|blick auf die Überarbeitung der kom|mu|na|len Zonen|nutz|ungs|pla|nung dar. Der Ge|mein|derat kann auch inner|halb der Planungszonen Bau|be|willi|gungen erteilen, sofern sie dem Zweck der Planungs|zone nicht zu|wider läuft.

Sammlung der Sonderabfälle

Für Niedergesteln findet die Sam|mlung für Sonder- sowie Elektro|abfälle am Montag, 07. Sep|tem|ber 2020 von 15:20 – 15:40 Uhr beim Werkhof statt.

Angenommen werden: Elektro- und Elektronikgeräte sowie Rei|ni|gungs|mittel, Che|mi|ka|lien, Säu|ren, Lau|gen, Lösungs|mittel, Far|ben, Lacke, Holz|schutz, Spray|dosen, Öle, Fette, Schmier|mittel, Medi|ka|mente, Pflanzen|schutzmittel und Queck|silber|haltige Abfälle.

Ein Dankeschön an die Bevölkerung

Ab Mitte März 2020 wurde unser ganzer Tagesablauf abrupt ge|bremst. Die ausserordentliche La|ge stoppte nicht nur das Vereins|leben, geselliges Bei|sammen|sein und andere für uns bisher selbst|verständliche Dinge.
Covid-19 und die damit ver|bun|denen Ver|haltens|regeln des Bun|des|amtes für Gesund|heit hat|ten auch Aus|wir|kungen auf un|sere Arbeits|abläufe. Während meh|rerer Wochen blieb des|halb der Schalter der Gemeinde|kanzlei geschlossen. Ein Besuch unseres Büros war nur auf Vor|an|meldung möglich. Die Ein|woh|ner|innen und Ein|woh|ner unserer Ge|meinde haben auf diese Mass|nahmen mit sehr viel Ver|ständ|nis reagiert.

Wir von der Kanzlei möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich dafür bedanken.

Bernhard, Manuela und Trudy.

 

Urversammlung 2020

Text/Foto: Manuela Imstepf (Gemeinde) 

Auch die Urversammlung Rech|nung 2019 wurde in diesem Jahr von Covid-19 geprägt. So musste nicht nur der Termin, sondern auch der Versamm|lungs|ort ge|än|dert werden. In der Turnhalle fan|den sich am 25. Juni 2020 ca. 30 Per|sonen ein, als Gemeinde|präsi|dent Fridolin Imbo|den die Zah|len des Jahres 2019 präsen|tierte.

Danach stellte Richard Kalber|matter das ERV-Projekt vor, das in diesem Geschtjier-Blatt präsen|tiert wird. An der Ur|ver|sammlung tauchte auch wiederum die Frage nach einem Namen für das mittlere Haus mit geschichtlichem Bezug zu unserer Gemeinde auf. Entsprechende Ab|klä|rungen sind am laufen. 

Foto: Urversammlung in der Turnhalle.
Foto: Urversammlung in der Turnhalle.
Foto: Um die 30 Anwesende.
Foto: Um die 30 Anwesende.
 

Steinschlagschutzver|bauungen

Text: Pascal Dini (Gemeinderat) 
Foto: Pascal Dini, Manuela Imstepf

Foto: Bauarbeiten Steinschlag.
Foto: Bauarbeiten Steinschlag.

Nach einer vierjährigen Planung und Bauphase konnte Ende März dieses Jahres das Projekt Stein|schlag abgeschlossen wer|den. In einem letzten Schritt werden noch die Gefahrenkarten angepasst. Das Ziel des Stein|schlag|ver|bau|ungs|pro|jek|tes ist es, die gefährdeten In|fra|struk|turen im Peri|meter vor Sturz|ereig|nissen zu schützen. Als Grund|lage für die Mass|nahmen|defini|tion dienten Resultate der Sturz|bahn|ana|lysen aus geologischen Berichten. An|hand der Sturzbahnanalysen wur|de im Gebiet Niedergesteln ein 30, 100 und 300 jährliches Sturz|ereignis simuliert. Gemäss den Resultaten muss im Bereich der neuen Schutzbauten mit max. Sturz|energien von 300 - 500 kj und max. Sprunghöhen von 3.00 Metern gerechnet werden.

Nach der Analyse von Geologen und Spezialisten, wurde das Projekt von dem Ingenieurbüro IBR geplant. Und später vom Staatsrat genehmigt.
Folgende bauliche Massnahmen wurden realisiert:

  • Briggerschirli Schutzdamm Länge 45 Meter, Höhe 3 Meter.
  • Blindu Schutznetz Länge 50 Meter, Höhe 3 Meter, 250 kj.
  • Altes Dorf Friedhof Länge 12 Meter, Höhe 3 Meter, 250kj.
  • Bäll Schutzdamm Länge 12 Meter, Höhe 3 Meter.
  • Obergesch Steinschlagnetze Län|gen 40, 70, 80 und 40 Meter, Höhen 3 Meter 250 kj.
  • Wasserleite Schutznetz Länge 50 Meter, Höhe 2 Meter, 250 kj.

Die Schutzdämme wurden durch die Firma Zengaffinen AG erstellt. Der Auftrag zum Erstellen der Schutznetze und Verankerungen wurde an das Forstrevier Süd|rampe vergeben.  Es wurden Ge|samt|kosten von CHF 590`000 bud|getiert, von welchen 69% vom Bund und Kanton subventioniert wurden. Die Materialkosten der Netze und deren Verankerungen belaufen sich auf CHF 105`000.00.

Foto: Steinschlagnetze im Obergesch.
Foto: Steinschlagnetze im Obergesch.
 

Änderungen Lehrpersonen an der PS Niedergesteln

Text: Rinaldo Steiner (Gemeinderat) 
Fotos: zvg. Lehrpersonen

KG alt:
- Stephanie Schelling Oggier, 
stephanie.oggier@schulregionra-
ron.ch, 079 574 45 21

KG neu:
- Astrid Rotzer, 
astrid.rotzer@schulregionraron.ch, 079 612 66 29
- Judith Burgener, 
judith.burgener@gmail.com,
079 542 83 24

PS (7H/8H) alt:
- Benjamin Theler,  wechselt zur gd-Schule
- Patrizia Ricci,  wechselt nach Raron
- Oliver Andereggen, wechselt in einen Bereich ausserhalb des schulischen Umfeldes

PS (7H/8H) neu:
- Pascal Heinzmann, 
pht89@hotmail.com,
079 833 15 41

Anja Kämpf bleibt als Deutsch für Fremdsprachige (DfF)-Lehrperson für 2 Lektionen in Niedergesteln angestellt.

Auf Wiedersehen

Benjamin Theler

Foto: Benjamin Theler.
Foto: Benjamin Theler.

In Niedergesteln aufgewachsen, hatte ich das Glück, dass just in dem Moment, in dem ich die Ausbildung an der PH Wallis abgeschlossen hatte, die Schüler|zahlen in Niedergesteln wieder anstiegen, so dass eine Stelle ausgeschrieben wurde. Es war für mich sehr schön, den Berufs|einstieg in gewohnter Umgebung zu bestreiten und ich konnte viele Dinge über unser Dorf lernen, die mir bisher verborgen blieben. Die folgenden sechs Jahre, in denen ich in Niedergesteln in ver|schie|denen Stufen unterrichtet habe, waren eine sehr inte|res|sante und lehrreiche Zeit.

Ich habe viele Menschen kennen und schätzen gelernt und konnte die Beziehungen zu Personen, die ich bereits kannte, vertiefen. Es war für mich eine gute Möglichkeit, meinem Dorf, in dem ich eine schöne Kindheit verbringen durfte, etwas zurückzugeben. Nun nach sechs Jahren verlasse ich die Primarschule Niedergesteln und schliesse mich der gd-Schule in Bratsch an. Ich blicke auf viele schöne Erinnerungen, die ich während dieser Zeit erleben konnte, zurück. Es ist keine Entscheidung gegen Nieder|gest|eln, sondern eine Ent|schei|dung für die andere Art des Unterrich|tens. Ich möchte mich vor allem bei meinen Lehrer|kollegen, den Schulkindern und deren Eltern, aber auch bei allen Einwohnern von Nieder|gesteln für das ent|gegen|ge|brachte Vertrauen, die kon|struk|tiven Gespräche und das gute Zusammen|leben bedanken.

Der Gemeinde Niedergesteln wer|de ich als Einwohner erhalten blei|ben. Ich freue mich auf viele weitere Jahre, die ich als „Zivilist“ in unserem schönen Dorf verbringen darf.

Stephanie Schelling Oggier

Foto: Stephanie Schelling Oggier.
Foto: Stephanie Schelling Oggier.

Vor drei Jahren durfte ich hier in Niedergesteln meine Laufbahn als Kindergärtnerin starten. Zwar war ich immer nur an zwei Tagen da, doch habe ich mich schnell eingelebt und wohlgefühlt. Vor allem aber habe ich die bezaubernden Kinder sofort ins Herz geschlossen. In zwei verschiedenen Schu|lge|meinden zu unter|richten, war vor allem organi|sa|to|risch nicht immer einfach, liess mich aber viel Erfah|rung sammeln. Nun habe ich die Möglichkeit bekommen, mein Pensum in Gampel zu erhöhen. Ich bin sehr dankbar für die schönen drei Jahre im Kindergarten in Niedergesteln, für die wertvollen Erfahrungen, die ich sammeln konnte und auch für die Zusammenarbeit mit den Kindern, den Eltern und dem Lehrerteam.

Den neuen Lehrerinnen wünsche ich alles Gute und dass sie sich auch so von den Kindern verzaubern lassen.

 

Anja Kämpf-Bregy

Anja1

Foto: Hinterste Reihe vlnr.: Lehrerin Anja, Fabian Dini, Fabrice Imboden, Valérie Clausen, Sarah Zengaffinen, Nadine Imstepf, Sandrine Lochmatter. Mittlere Reihe vlnr.: Gian-Luca Burkard, Eveline Scherrer, Damian Steiner, Dominique Bregy, Raphael Schnyder. Vorderste Reihe vlnr.: Mirco Kalbermatter, Céline Schmid und Kilian Groen.

Meinen Beruf als Kindergärtnerin begann ich im Schuljahr 1997/1998 in Saas-Balen und Ergisch. Im August 2000 startete ich mit 14 Kindern den Kindergarten hier in Niedergesteln. Nach 20 Jahren beende ich den Kindergarten hier auch wieder mit 14 Kindern. Sicher ein Glücksfall, dass es nicht 13 waren! Es war interessant im gleichen Kindergarten zu arbeiten, wo ich selber zur Schule ging. An viele Spielsachen und Bücher konnte ich mich noch erinnern. Ich habe eine sehr schöne Zeit als Lehrerin im Kindergarten erlebt. Viele Stunden füllten sich mit Spiel und Spass.

Ich konnte mit den Kindern oft gemeinsam Lachen, Spielen, Lernen, Neues Entdecken… ab und zu trocknete ich eine kleine Träne… doch die meiste Zeit erlebte ich Freude. Gerne war ich kreativ mit den Kindern und machte auch sehr gerne Musik. Doch nun ist es für mich Zeit für eine Veränderung.
Manche Veränderungen scheinen auf den 1.Blick negativ zu sein, aber sie schaffen Platz für neue Dinge.“  - Eckhart Tolle

Da ich neu als DfF-Lehrperson in Niedergesteln und Raron tätig sein werde, kann man mich immer noch ab und zu im Schulhaus hier antreffen. 

Anja2

Foto: Hinterste Reihe vlnr.: Levin Bregy, Lehrerin Anja Kämpf-Bregy, Luisa Bregy, Eric Furrer, Mila Leuthardt, Lehrerin Stephanie Schelling Oggier und Yannis Theler. Mittlere Reihe vlnr.: Leonardo Bregy und Finn Volken. Vorderste Reihe vlnr.: Robin Bregy, Simao Martins, Leonardo Fornoni, Tobias Murmann, Jeol Bregy, Levin Imboden und Dylan Brügger.

Ich freue mich auf eine neue Herausforderung. Ich bin moti|viert, die Kinder in der Klein|gruppe zu fördern. Ich be|dan|ke mich bei allen Kindern (es waren sehr viele!!!), Eltern, Team|kolle|gen/innen, beim Ge|meinde|rat und bei der gan|zen Ge|mein|de für die schöne Kin|der|garten|zeit in Nieder|gesteln! Ich behalte den Kinder|garten (vor allem das strah|lende Lachen und die leuch|ten|den Augen der Kinder) in Ge|dan|ken und werde mich bestimmt noch sehr viel daran erinnern.

 

Herzlich Willkommen

Judith Burgener

Foto: Judith Burgener.
Foto: Judith Burgener.

Die Anstellung im Kindergarten von Niedergesteln ist für mich ein Neustart. Neu ist dabei nicht das Unterrichten, sondern die Stufe. Bis zur Geburt unserer Kinder unterrichtete ich als Primar|lehrerin in den Stufen H3-H6. In den vergangenen Jahren habe ich mich ganz dem Mutter-Sein gewidmet. Durch die Kinder|garten|zeit unserer eigenen Kinder ist bei mir der Wunsch gewachsen, künftig auf dieser Stufe zu unterrichten. So habe ich in den vergangenen drei Jahren wieder die Schulbank gedrückt und mich zur Kinder|garten|lehr|person aus|ge|bil|det. In meiner Frei|zeit nähe ich leidenschaftlich gerne, lese und schaue Krimis und geniesse einfach das gemütliche Zu|sammen|sein mit Familie und Freunden. Lebens|mittel|punkt ist meine Familie – mein Mann und unsere drei Kinder im Pri|mar|schul|alter.

 

Pascal Heinzmann

Foto: Pascal Heinzmann.
Foto: Pascal Heinzmann.

Ich heisse Pascal Heinzmann, bin 31 Jahre alt und komme aus Turtmann. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (2 ½  und 3 ½ Jahre). Ich war bis 30 aktiver Fussballer beim FC Steg und geniesse nun das Familienleben. Ich bin gelernter kaufmännischer Angestellter und arbeitete in verschiedenen Büros und Banken. Mit 25 entschied ich mich, meinem Traumberuf nachzugehen und absolvierte schliesslich die Pädagogische Hochschule im Wallis. Mein Abschlusspraktikum durfte ich in Niedergesteln  bei Andrea Furrer durchführen.  Nach der Ausbildung zur Lehrperson war ich drei Jahre lang Primarschullehrperson der 7. und 8. HarmoS in Turtmann. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in Niedergesteln.

 

Astrid Rotzer

Foto: Astrid Rotzer.
Foto: Astrid Rotzer.

Hallo zusammen, ich heisse Astrid Rotzer, komme aus Gampel und wohne in Guttet. Zu meinen Hobbys zählen das Singen, das Musizieren und das Wandern. Ich freue mich riesig ab August an zwei Tagen im Kindergarten (1H/2H) in Niedergesteln zu unterrichten.

Stipendien und Ausbil|dungsdarlehen 2020/2021

Text : Trudy Kalbermatter (Gemeinde)
Quelle: Mitteilung des Kantons Wallis

Die Finanzierung einer Ausbildung obliegt an erster Stelle den Eltern, subsidiär den anderen gesetz|lich|en Verantwortlichen und dem Ge|such|steller selber. Wenn die finan|ziellen Mittel der vor|er|wähn|ten Personen nicht aus|reichen, wer|den durch den Staat Aus|bi|ldungs|beiträge ge|währt.  

Die Gesuche für Aus|bildungs|bei|träge für das Schul|jahr 2020/2021 können direkt online am virtuellen Schalter oder mit dem offiziellen Formular beim De|par|tement für Volks|wirt|schaft und Bildung, Sek|tion Stipen|dien und Aus|bil|dungs|dar|lehen einge|reicht wer|den.

Die Gesuche müssen innert fol|gen|den Fristen eingereicht wer|den:
- bis zum 30. November 2020  für das gesamte Schuljahr oder fürs Herbstsemester;
- bis zum 31. März 2021 für das Frühlingssemester.

Die Gesuche müssen jedes Jahr erneuert werden!

Weitere Auskünfte betreffend Sti|pen|dien und Aus|bildungs|dar|lehen können bei der zu|stän|digen Ver|wal|tung an|ge|for|dert wer|den.

Departement für Volkswirtschaft und Bildung, Verwaltungs- und Rechtsdienst für juris|tische Bil|dungs|an|ge|legen|heiten
Sektion Stipendien und Aus|bil|dungs|darlehen
Planta 1
Postfach 376
1951 Sitten

Telefon: 027 606 40 85
E-mail:
bourses-formations@admin.vs.ch
Internet: www.vs.ch/stipendien

Schalteröffnungszeiten und per|ma|nenter Telefondienst:
Montag bis Freitag,
08:30 – 11:30 Uhr

 

Gartenabfälle schaden der Waldgesundheit

Text: WaldSchweiz (Verband der Waldeigentümer) 
Cartoon: Silvia Wegmann

Exotische Zierpflanzen bereichern unsere Gärten. Geraten sie in den Wald, kann das fatale Folgen ha|ben. Dort führen sie sich näm|lich auf wie Elefanten im Por|zel|lan|laden…

Es blüht wieder in unseren Gärten. Viele Pflanzen gedeihen diese Woch|en besonders prächtig. Was manche Gartenbesitzer nicht wis|sen: Auch wenn sie noch so schön sind, von einigen als Zier|pflanzen von weit hergeholten Ge|wäch|sen geht eine ernst|zu|neh|mende Ge|fahr aus. Sie ha|ben bei uns keine natür|lichen Kon|kur|renten, breiten sich leicht über den Gartenzaun hinaus aus und ver|drängen wertvolle hei|mische Ar|ten oder ver|schlep|pen Krank|heiten und Schäd|linge. Besonders betroffen ist der Wald. Fatal ist, wenn solche Pflan|zen, sogenannte Neo|phyten, mit Garten|ab|fällen direkt in den Wald gelangen. Einmal aus|ge|wildert, ist es für Wald|eigen|tümer und Forst|profis schwierig und teuer, die wuch|ern|den Fremd|linge wieder zu stoppen – mancher|orts sogar un|möglich. Neo|phyten führen sich im Wald auf wie Elefanten im Por|zel|la|nladen. Un|kontrolliert wachsen sie zu neuen, dichten Be|ständen heran und nehmen anderen Pflanzen, besonders jungen Bäumchen, den Platz und das Licht weg. Damit stören sie die Natur|ver|jüngung, wie sie in vielen Wäldern prak|tiziert wird, also das eigen|ständige Nach|wachsen der verschie|denen hei|mischen Baum|arten. Dies ist aber wichtig für einen gesunden, starken und klima|fitten Wald, der all seine Leistungen erbringen kann.

Krankheiten und Schädlinge lassen Bäume absterben

Darum gehören Gartenabfälle nicht in den Wald. Nie! Auch wenn sich der Rückschnitt der Hecke vielleicht optisch wenig unter|schei|det vom Ast|material der letz|ten Holzerei oder es sich nicht um Neophyten handelt, sondern um einfachen Rasen|schnitt oder Topf|ballen der verblüh|ten Balkon|deko. Denn auch solches Grün|gut scha|det der Wald|gesund|heit, weil auf diese Weise Nähr|stoffe, Dünger|reste oder fremde Klein|orga|nismen wie Vi|ren, Bak|terien oder Pil|ze ins Öko|system einge|tragen werden. Das Problem ist so ernst, dass das Jahr 2020 von der FAO, der Ernäh|rungs- und Land|wirt|schafts|organi|sation der Ver|einten Natio|nen, gar zum Inter|nationalen Jahr der Pflanzen|gesund|heit aus|ge|rufen wurde.

Danke, dass Sie ver|ant|wortungs|bewusst handeln und Ihre Garten|abfälle fach|gerecht ent|sorgen! Neo|phyten gehören in den Ab|fall|sack! Nutzen Sie für alles an|dere die Grün|abfuhr der Ge|meinde oder erkun|digen Sie sich bei der Ent|sorgungs|stelle in Ihrer Nähe.

Geschtjier Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

10. September 2020        
Mittagstisch f. Junggebliebene

12. September 2020        
Kindermesse

19. September 2020        
SN-Schafschau

20. September 2020        
Eidg. Bettag

26. September 2020        
FMG Ausflug

03. Oktober 2020             
WAS-Markt in Gampel

08. Oktober 2020             
Mittagstisch f. Junggebliebene

16. Oktober 2020             
Redaktionsschluss Geschtjier-Blatt

17./18. Oktober 2020      
Gemeinderatswahlen

24. Oktober 2020             
Herbstübung Feuerwehr

08. November 2020         
Lotto Kirchenchor

11. November 2020         
Martinsumzug FMG

12. November 2020         
Mittagstisch f. Junggebliebene

17. November 2020         
GV FMG

20. November 2020         
GV Kirchenchor

22. November 2020         
Elisabethenbouillon

03. Dezember 2020          
Roratemesse

03. Dezember 2020          
Urversammlung Budget 2021

05. Dezember 2020          
Telethon

09. Dezember 2020          
Burgerversammlung Budget 2021

11. Dezember 2020          
Mittagstisch f. Junggebliebene

11. Dezember 2020          
Schülertheater

13. Dezember 2020          
Schülertheater

 

Gratulationen zum runden Geburtstag

Text/Fotos: Gemeinderat

Foto Olga Kalbermatter

Foto: Vlnr.: Fridolin Imboden, Isidor Burkhardt, Olga Kalbermatter und Rinaldo Steiner.

Am 19. April 2020 konnte Olga Kalbermatter ihren 80-igsten Geburtstag feiern. Der Ge|mein|de|rat überbrachte der Jubilarin die besten Glückwünsche. 

„Sonne im Herzen und Freunde fürs Leben - das soll das nächste Jahr dir geben!“

Geburtstag Hedwig Imboden_02

Foto: Vlnr.: Fridolin Imboden, Hedwig Imboden und Michel Theler.

Hedwig Imboden konnte am 15. Juni 2020 ihr Wiegenfest feiern und der Gemeinderat wünschte ihr alles Gute und viel Glück und Gesundheit zu ihrem 80-igsten Geburtstag. 

„Auf der Lebensleiter geht es immer weiter. Auf und ab mit jedem Jahr. Es geht weiter so, wie wunderbar.“

Geburtstag Hermina Kalbermatter

Foto: Pascal Dini, Hermia Kalbermatter, Fridolin Imboden und Isidor Burkhardt.

Am 06. Juli 2020 konnte ebenfalls Hermina Kalbermatter ihren 80. Geburtstag feiern. Der Gemeinde|präsident Fridolin Imboden, der Gemeinde|vize|präsi|dent Isidor Burkhardt und der Gemeinderat Pascal Dini überbrachten Hermina die besten Glückwünsche. 

„Ein Jahr ist vorbei, es leuchten die Kerzen. Einen schönen Geburtstag wünsch ich Dir von Herzen.“

Geburtstag Walter Heiniger

Foto: Pascal Dini, Michel Theler, Rinaldo Steiner und Walter Heiniger.

Die Gemeinderäte Pascal Dini, Michel Theler und Rinaldo Steiner konnten am 27. Juli 2020 Walter Heiniger zum 85. Geburtstag gratulieren und überbrachten ihm die besten Glückwünsche. 

„Ich wünsche Dir nette Begeg|nungen, unvergessliche Aben|teuer und Optimismus in jeder Sekunde!“

 

Nachtpfauenauge vor dem Gemeindebüro

Foto: Rosi Steiner
Quelle: Ralph Imstepf, Recherche/Text: Theler Cornelia & Fabienne Högg (Redaktion) 

Foto: Nachtpfauenauge.
Foto: Nachtpfauenauge.

Im April 2020 wurde vor dem Gemeindebüro ein riesiger Falter gesichtet. Um herauszufinden, um was für einen Falter es sich handelt, hat Cornelia Theler das Foto Ihrem Neffen und Biologen Ralph Imstepf geschickt. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Grosses Nachtpfauenauge (Satur|nia pyri) handelt. Gemäss Ralph kommen diese seltenen Falter bei uns in der Schweiz nur im Tessin und im Wallis vor.

Ein paar interessante Fakten zu dem Grossen Nachtpfauenauge:

Es handelt sich um den grössten Schmetterling Europas und er wird auch Wiener Nachtpfauenauge genannt. Die Raupe ist aus|ge|wachsen giftgrün und kann bis zu 10 cm lang werden. Der aus|ge|wachsene Falter wird bis zu 17 cm gross.

Gemeinde

ERV-Projekt (Eischlerhüs, Rotenhüs, Verwaltungsgebäude)

Text: Richard Kalbermatter (Arbeitsgruppe ERV-Projekt) 
Grafiken: Arbeitsgruppe ERV-Projekt

Unbenannt

Grafik: Kostenvoranschlag +/- 25%.

Ausgangslage: 1991-1993 wurde das alte Schulhaus zum Ver|wal|tungs|ge|bäude umgebaut. 1999 wurden im Eischlerhüs im Dach|geschoss ein Studio und in den zwei unte|ren Etagen eine 2½-Zimmer Wohnung eingebaut. 2017 kaufte die Gemeinde das Roten|hüs, welches seit 1995 nicht mehr be|wohnt wird. Alle drei Ge|bäude sind Eigen|tum der Gemein|de und gelten als schutz|würdige Kultur|güter von kommu|naler Zustän|dig|keit.

Unbenannt2

Grafik: Fahrplan.

Auftrag: Die Gemeindeverwaltung steckte sich zum Ziel, die gesamte Zeile Chöif, Eischlerhüs, Rotenhüs, Verwaltungsgebäude einer opti|ma|len Nutz|ung zuzuführen. Die finanziellen Auswirkungen wie Inves|titions- und Betriebs|kosten sowie deren Finan|zierung sollen auf|ge|zeigt werden. Soweit möglich /sinnvoll sind Bevöl|kerung und Ex|perten in die Entschei|dungs|findung einzu|binden.

Zusätzlich sind die Nutzungen der übrigen öffentlichen Räum|lich|kei|ten zu über|prüfen und wo nötig Korrekturen vor|zu|schla|gen. Um das ERV-Pro|jekt zu erar|beiten wurde eine Arbeits|gruppe ein|ge|setzt.

Arbeitsgruppe: Andrea Burkard, Jugendverein; Benjamin Theler, Schule; Bernhard Imboden, Ge|mein|de|schrei|ber; Fridolin Imbo|den, Gemeindepräsident; Michel Theler, Ge|mein|de|rat, Bau|kommis|sion; Manuela Imstepf, Register|halterin; Pierre-Alain Kummer, Stiftung Pro Castellione; Richard Kalbermatter, Lead; Rita Wagner, dipl. Architektin ETH BSA SIA.

Arbeiten der Arbeitsgruppe: An der Startsitzung vom 11.11.2019 wur|de der Auftrag und die Ar|beits|weise der Gruppe fixiert. In der ersten Phase wurden ähnliche Pro|jekte besichtigt und/oder Refe|renten, Fach|leute, Experten ange|hört. Nach der Aufnahme der ge|sam|ten Gebäude|zeile konnten, auf Basis der Anforderungen und der vorhandenen Räumlichkeiten, erste Ideen skizziert werden. Heraus|for|der|ungen sind die Bau|fällig|keit des Roten|hüs, die engen Platz|ver|hält|nisse, die Nutz|ung von nicht fossilen Energie|trägern, die Finan|zierung und sicher auch die Vor|gaben der Denk|mal|pflege. Am 17. Juni 2020 konnte das Vor|projekt der Gemeinde|ver|waltung vorge|stellt wer|den.

Infrastruktur: Sanierung Pflä|sterungen Chöif und Pfarrei|gasse; Leitungs|netz vom Triel|hüs zu den ERV-Gebäu|den neu verlegen; Boden|heizung Roten|hüs; Heiz|zentrale im Triel|hüs mit Oel|brenner für Kirche, Ver|waltungs|ge|bäude, Eischler- und Roten|hüs. Nach Ausar|beitung des Energie|richt|planes und eines Folge|pro|jektes, soll der Oel|brenner durch einen nicht fossilen Energie|träger (Wasser, Holz, Erdsonden, …) er|setzt wer|den.

Eischlerhüs: Baujahr 1512, Letzte Sa|nierung 1999; Punk|tuelle Sanie|rungen; Fenster, Fassade, Möbilierung; Anschluss Heiz|zen|trale; OG Studio und UG 1½-Zimmer Wohnung.

Rotenhüs: Baujahr 1462, seit 25 Jahren nicht bewohnt; Total|sanie|rung; Boden|heizung und An|schluss an Heiz|zentrale; OG möblierte 2½-Zimmer Wohnung; Zwischen|geschoss 2½-Zimmer Wohnung; Erd|ge|schoss WC, Küche und Aus|stellungs|raum.

Verwaltungsgebäude: Baujahr 1812, im 1990 zum Ver|waltungs|ge|bäude umge|baut; Ein|bau Perso|nen|lift; DG Archiv; OG Ver|wal|tung; ZG Kanzlei und Schalter; EG Gemeinde|saal.

Um an die Finanzierungstöpfe zu gelangen ist die Gründung einer Stiftung angedacht. Je ein Drittel des Kapitals soll als Stiftungs|kapital (Beitrag Gemeinde und Weitere), als Fremd|kapital (Bank) sowie Beiträge à fonds perdu (Denkmalpflege, Lotterie Roman|de, CH-Patenschaft für Berg|ge|mein|den) generiert werden. Der Betrieb wird über die Stiftung abge|wickelt, welche sich über die Miet|ein|nahmen finan|ziert.

Am 25. Juni 2020 wurde das Vorprojekt an der Urversammlung vorgestellt. Bis im Dezember 2020 soll das Bau|pro|jekt stehen, damit dieses der Urversammlung zum Be|schluss präsentiert werden kann. Bei einer Zustimmung sollen die Bauarbeiten in den Jahren 2021 und 2022 durchgeführt wer|den. 

Neuer Name anstelle von „Rotenhüs“ bzw. „ERV“: Das Projektteam wurde mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass „Rotenhüs“ in Niedergesteln kein historischer Name ist. Es wurde angeregt, die Namen von früheren Eigentümern  herauszufinden. Das mittlere Gebäude und damit auch das Projekt werden umbenannt. Bis zur Urversammlung wird die neue Namensgebung bekannt sein.

Grafik: Visualisierung Ausstellungsraum.
Grafik: Visualisierung Ausstellungsraum.
Grafik: Westfassade.
Grafik: Westfassade.
Grafik: Grundriss Untergeschoss.
Grafik: Grundriss Untergeschoss.

Öi z'Geschtillu

Text/Fotos: Jvan Bregy (Redaktion) 
Kartenausschnitt: swisstopo.ch

Unbenannt

Kartenausschnitt: Das Gebiet Schnydrigengrund/Gampelgaar.

Unter dem Namen «öi z’Geschtillu» möchten wir im Geschtjier-Blatt Beiträge veröffentlichen, was zu Niedergesteln gehört oder einen Bezug zu Niedergesteln hat (Nicht nur geographisch, auch Namen, Personen / Persönlichkeiten, Ge|schicht|liches, …). Damit wir diese Rubrik regelmässig im Geschtjier-Blatt veröffentlichen können, sind wir auf eure Hinweise oder Beiträge angewiesen.

Bitte Hinweise oder Beiträge an die E-Mail Adresse geschtjier-blatt@niedergesteln.ch oder per Post an die Einwohnergemeinde. Mündliche Hinweise könnt Ihr direkt an die Redaktionsmitglieder anbringen.

Foto: Migrolino-Shop und Tankstelle.
Foto: Migrolino-Shop und Tankstelle.

Den Anfang machen wir geo|graphisch im Gebiet Schnydri|gen|grund / Gampil|gaar. Was die wenig|sten wissen, haben wir in diesem Gebiet eine Tank|stelle mit einem Shop. Ein Teil von der Shell-Tank|stelle und der grösste Teil vom Migro|lino – Shop befindet sich auf dem Ge|meinde|ge|biet von Nieder|gesteln.  Aller|dings befin|den sich die Gara|ge Fryand und das Restaurant Jäger|stube auf dem Ge|meinde|gebiet von Steg-Hoh|tenn. Wer im Migro|lino-Shop einkauft oder eine Benzin|rech|nung im Shop be|gleicht, be|fin|det sich auf dem Ge|meinde|terri|torium Nieder|gesteln. Wer ein Kaffee im Restau|rant trinkt, der ist auf dem Ge|meinde|terri|torium von Steg-Hohtenn.

Foto: Kreisel Schnydrigen.
Foto: Kreisel Schnydrigen.

A9

Der inzwischen bekannte Auto|bahn|tunnel (noch im Bau) im Ried|berg befindet sich auf welchem Ge|mein|de|territorium? Glaubt man den lokalen Medien, wäre der Tunnel in Gampel-Steg. Weder noch stimmt bei diesen Angaben. Fährt man auf der zukün|ftigen Auto|bahn (Voraus|sicht|liche Eröff|nung 2026) in Richtung Brig in den Ried|berg|tunnel von Westen hinein, befindet man sich zuerst auf dem Gemeinde|gebiet von Turt|mann und kommt auf dem Gemeinde|gebiet von Nieder|gesteln wieder heraus. Kein einziger Meter befindet sich auf den Ge|meinde|territorium von Gampel oder von Steg! Auch der neue Auto|bahn|halb|an|schluss Gampel-Steg Ost (östlich vom Migro|lino) kommt 100% auf dem Terri|torium von Nieder|gesteln zu stehen.

Foto: Riedbergtunnel.
Foto: Riedbergtunnel.

Gampilgaar (Beim Bahnhof Gampel-Steg)

Die Wohnhäuser zwischen der Strasse hinter dem ehemaligen Restaurant Sindbad und der grossen Kurve A509 bei der grossen Brücke bei Gampel gehören auch zu Niedergesteln. Die Einwohner von diesen Häusern zählen zu den Einwohnern von Niedergesteln.

Foto: Gampilgaar.
Foto: Gampilgaar.
Alts Geschtillu

Foto Reise Kegelclub Jolibach nach Budapest

Foto: zvg. Trudy Kalbermatter (Redaktion) 

Foto: Hintere Reihe vlnr.: August Seiler, Werner Amacker, Siegfried Bregy, Konrad Zumoberhaus, Fredy Kalbermatter, Ernst Zumoberhaus †, Paul Schröter, Arnold Kalbermatter † und René Thommen. Vordere Reihe vlnr.: Fridolin Imboden, Walter Amacker, Gustav Marty, Matthias Bregy, Bernhard Brenner und Louis Schröter †.
Foto: Hintere Reihe vlnr.: August Seiler, Werner Amacker, Siegfried Bregy, Konrad Zumoberhaus, Fredy Kalbermatter, Ernst Zumoberhaus †, Paul Schröter, Arnold Kalbermatter † und René Thommen. Vordere Reihe vlnr.: Fridolin Imboden, Walter Amacker, Gustav Marty, Matthias Bregy, Bernhard Brenner und Louis Schröter †.
 

Klassenfoto 1. und 2. Kindergarten im Jahre 1995 (Jahrgang 1989/1990)

Foto: zvg. Fabienne Högg (Redaktion) 

Foto: Vordere Reihen vlnr.: Fabienne Högg, Florian Bregy, Romaine Zurbriggen, Fabian Bregy und Michaela Amherd. Mittlere Reihe vlnr.: Sven Kalbermatter, Nicole Lochmatter, Daniel Kalbermatter, Romaine Lochmatter, Pascal Lochmatter, Prisca Amacker und Christian Steiner. Hintere Reihe vlnr.: Lehrerin Martha Zumoberhaus, Sebastian Kounen, Benjamin Theler, Janine Leiggener, Jeannine Bregy, Angelo Zengaffinen, Sabine Bregy und Jean Bregy.
Foto: Vordere Reihen vlnr.: Fabienne Högg, Florian Bregy, Romaine Zurbriggen, Fabian Bregy und Michaela Amherd. Mittlere Reihe vlnr.: Sven Kalbermatter, Nicole Lochmatter, Daniel Kalbermatter, Romaine Lochmatter, Pascal Lochmatter, Prisca Amacker und Christian Steiner. Hintere Reihe vlnr.: Lehrerin Martha Zumoberhaus, Sebastian Kounen, Benjamin Theler, Janine Leiggener, Jeannine Bregy, Angelo Zengaffinen, Sabine Bregy und Jean Bregy.
Schule

Adieu und Merci, Spielgruppe Muggestutz und Atelier Kunterbunt

Text/Fotos: Christine Imstepf

Ein herzliches Dankeschön möchte ich all den Eltern aussprechen, wel|che mir ein oder mehrere Kin|der an|ver|trau|ten. Die Zeit mit euch war sehr schön, freund|schaftlich und immer er|freu|lich. Ein weiteres Merci möch|te ich an die Kinder geben. Ihr seid einfach einmalig. Viel konnte ich von euch lernen, mit euch lachen, die Zeit mit euch war eine riesen Bereicherung für mich.

Es war das Funkeln in den Kin|der|augen und die Freude über einen Erfolg und die Fortschritte von den Kids, das Lachen und ihre Ehr|lich|keit, was mich dazu be|weg|te, mit den Kindern zu ar|bei|ten.

…Weitere Momente, die mein Herz berühren..

Im Sommer 2019 bekamen die Kin|der unter anderem ein Freund|schafts|band zum Ab|schied von mir. Nun habe ich vor kurzem ein paar Rückmeldungen erhalten, per|sön|lich oder per Video|bot|schaft,  dass die „Band|jini“ nun abgefallen sind. Wau… das berührt mich sehr. Immer wieder sehe ich Kinder auf dem Schulweg oder auf dem Pau|sen|platz… sie winken oder ru|fen mir zu… Schön! DANKE!

…stärkende Erfahrungen und Selbst|vertrauen sammeln für das zu|künf|tige Leben…

Die Spielgruppe, das gegenseitige Kennenlernen, das Lösen von zu Hause, sich in einer Gruppe zurecht zu finden, die vielen kleinen Erfolge und Erfahrungen sind für die Kinder und ihr Selbstvertrauen bedeutungsvoll.

…Weshalb ich mich von der Spiel|gruppe verabschiede…

Seit 2017 habe ich die Spielgruppe und das Atelier geleitet. Ich habe eine Ausbildung besucht, um eine kantonale Bewilligung zu erhalten. Diese Ausbildung war genial und ich kann sie allen empfehlen, auch Eltern. Mit ziemlichem Aufwand habe ich ein Dossier zusammen gestellt, um den Antrag für eine Bewilligung bei der kantonalen Dienst|stelle für die Jugend ein|zu|reichen. Das Bachhüs ist lei|der als Standort nicht ideal und die Gemeinde kann im Moment keine anderen Räumlichkeiten an|bie|ten. Deshalb habe ich mich ent|schieden, die Spielgruppe ab|zu|geben.

Ich wünsche allen gute Gesundheit und alles Gute für die Zukunft. Freue mich, euch irgendwo wieder mal zu begegnen.

Herzliche Grüsse Christine

Impressionen

Schule

Berichte über die Corona-Zeit mit Home-Schooling

Texte: Schülerinnen und Schüler der Primarschule Niedergesteln

Vom 13. März 2020 bis zum 19. Mai 2020 war die Schule auf Grund der Corona-Pandemie geschlossen.
Hier einige Eindrücke der Schüler|innen und Schüler, wie sie diese Zeit empfanden. 

„Acht Wochen Home-Schooling sind nun um. Ich freue mich riesig, meine Freundinnen wieder am Montag in die Arme schliessen zu können. Die ersten zwei Wochen waren stressig. Die Dropbox-Technik ist zu den Mails schwierig. Corona und Home-Schooling war für mich von Vorteil, vor allem wegen der Erholung meines Beines, da es immer noch sehr geschwollen war und weh tat. Auch von Vorteil war, dass ich länger schlafen durfte, mehr Zeit für mich, meine Tiere und meine Familie hatte. Ich durfte mit Mama viele Sachen lernen, wie zum Beispiel backen, kochen, wie zeichne ich mit dem Schwamm, nähen und vieles mehr. Es war eine coole neue Erfahrung. Da meine Freundinnen und ich uns nicht treffen konnten, chatteten und telefonierten wir miteinander. Andrea startete mit einer Videokonferenz. Sie stellte uns Fragen über die Woche. Es war sehr schön, die meisten wieder einmal zu sehen. Ich war etwas nervös. Die Konferenz war etwas laut, da alle wild durcheinander sprachen. Am Ende der Konferenz ging Andrea und manche blieben noch da, um zu reden. Von da an hatte ich nun auch das Glück, Chiara und Elena wieder zu sehen, da wir sonst nicht miteinander chatten konnten. Mir ging es Woche für Woche besser, ob mit den Hausaufgaben oder meinem Bein. Das Gefühl, wieder laufen und nächste Woche zur Schule zu dürfen, ist fantastisch. Die Coronazeit war eine lehrreiche Zeit, die viel mehr Positives als Negatives mit sich brachte.“

Ayleen Kalbermatter (6H)

 

„Als ich erfuhr, dass keine Schule mehr ist, hab ich mich sehr gefreut! Alle meine Freunde und ich haben uns die Hände auf die Schultern gelegt und sind im Kreis gesprungen. Wir glaubten, dass wir jetzt Ferien haben. Ich wusste über Corona, dass es so wie eine schwere Grippe ist. Auch dass es manche Leute zuhause durch|machen und manche müssen in den Spital, weil es ihnen Mühe beim Atmen macht. Manche sterben sogar daran. Angst hatte ich keine, weil ich wusste, dass Corona für uns junge Menschen nicht so schlimm ist. Trotzdem machte ich mir Sorgen um meine Grosseltern. Am Anfang vom Home-Schooling waren es ein bisschen zu viele Aufgaben. Alleine zu lernen machte mir gar keine Freude. Eigentlich wollte ich ja Ferien machen. Darum hatten ich und meine Mama manchmal Streit deswegen. Das war doof! Am Anfang des Lockdowns habe ich mit meinen Freunden abgemacht und wir haben zusammen Trampolin gesprungen. Leider hat sich Corona weiter verbreitet. Wir haben uns an die Regeln gehalten und deswegen konnten wir nicht mehr mit anderen Kindern abmachen. Das war noch doofer! Eine Zeit lang war ich ohne meine Freunde zuhause, alleine mit meiner Familie. In meiner Freizeit war ich mit meinem Bruder auf dem Trampolin. Und wir gingen laufen, haben Spiele gespielt, Ferngesehen, Velo gefahren, haben gezockt und so weiter. Die Zeit mit meiner Familie hat mir gefallen. Und dann hat der Bundesrat den Lockdown ein bisschen gelockert. Zum Glück konnte ich meine Freunde nach 2-3 Wochen wieder treffen. Als ich wieder mehr Kontakt mit meinen Freunden hatte, waren wir wieder oft auf dem Trampolin. In der Coronazeit fand ich cool, dass es keine Hausaufgaben nach der Schule gab. Ich fand es dumm, nicht mehr mit der Klasse sein zu können. Auch das Fussballtraining, der Mc Donald`s, das Hallenbad und vieles mehr haben mir gefehlt. Ich gehe wieder gerne zur Schule, weil ich dann die ganze Klasse wieder  sehen kann. Schön, dass ich jetzt wieder hier sein kann. Hoffentlich wird alles andere auch wieder normal.“ 

Livio Kalbermatter (6H)

 

„Ich fand es im Allgemeinen toll. Es war mal etwas anderes. Ich habe sehr viele Wumms-Songs gehört, die ich jetzt fast alle auswendig kann. Den Rambo Ramos – Song kann ich schon ganz auswendig. Die Quarantäne hat mich genervt, weil ich Matteo und Cédric nie live sehen konnte. Das Home-Schooling fand ich super.  Ich durfte in den Pausen immer iPad spielen. Das hat mir gefallen. Ich habe sehr viel gelernt, weil mir Mama immer geholfen hat.  Auch Dinge, die nicht zur Schule gehören, konnte ich miterleben und lernen. Ich konnte viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Das war toll, manchmal ein bisschen weniger, aber meistens super! Mit Elena habe ich zum Beispiel die grosse Carrera-Bahn aufgestellt. Da waren wir lange am Spielen. Viel Spass hatte ich auch mit unseren Hunden, Cayu und Baila. Vor allem das Fangen spielen mit Baila war zwar anstrengend, aber sehr lustig. Bei den Hausaufgaben hat mir das Häkeln, das im und ums Haus, das Backen der Osterhasen, der Werbesong, das Schnurpsenkonzert viel Spass gemacht und im Sport fand ich fast alles super: Hindernisparcours, Veloparcours, das Werfen und Fangen im Treppenhaus, die Tierübungen mit Roman Zenhäusern,... Das Tanzen fand ich gar nicht gut. Am meisten genervt hat mich das Französisch. Vor allem das Abschreiben vom Wortschatz war doof. Auch das Üben und Schreiben vom Diktat war nicht toll. Auf die Schule freue ich mich Jain, denn dann muss ich wieder früh aufstehen und mich bereit machen, fertig Pyjamalook! Auch muss ich dann wieder in die Schule und zurück laufen. Trotz allem freue ich mich darauf, meine Freunde und Mitschüler zu sehen.“

Nicolas Schaller (5H)

 

„Es war nicht leicht, mich an das Home-Schooling zu gewöhnen. Ich habe meine Freundinnen und Verwandten nicht mehr gesehen. Man konnte auch nichts unternehmen. Es gab auch Vorteile, zum Beispiel hatte ich mehr Freizeit oder dass ich jetzt mehr von Technik verstehe. Ich habe Facetime und die App Nachrichten entdeckt. Bei ekligem Wetter musste ich nicht meinen Schulweg laufen. In der Freizeit habe ich mit meiner Familie Spiele gespielt und am Abend haben wir meist Fern geschaut oder ich habe gelesen. Zum Sport treiben sind wir aufs neue Trampolin gegangen. Ich habe auch Karate in der Garage gemacht. Meine Schwester und ich haben auch draussen geholfen. Mit der Familie sind wir noch Velo fahren gegangen und spazieren waren wir auch. Wir sind zu den Spitzen Steinen gewandert. Meine Familie hat mir beim Wochenprojekt geholfen, das gab dann Blumentöpfe aus Paletten und dann haben wir noch Tomaten, Petersilie, Schnittlauch, Salat… gepflanzt.“

Jara Andenmatten (6H)

 

„Also ich fand alles ging eigentlich, alle acht Wochen, ganz schnell vorbei. Alles war ganz etwas neues und anders. Die Wochen gingen sehr schnell vorbei. Besonders spannende Themen waren für mich Mathe, die Brüche und Mathe spiegeln und Sport besonders Wurfgolf und Musik der Vortrag auch wenn es noch nicht fertig ist. Sonst in meiner Freizeit gehe ich sehr viel Fussballspielen. Diese Woche war ich schon fünf mal Fussballspielen. Weil wir kein Fussballtraining haben, machen wir jetzt selber ein kleines Fussballtraining und dort sind wir immer ein paar Kinder, die mitmachen und dann können wir immer einen Match machen und das macht mir Freude. Und zuhause helfe ich viel meiner Familie mit dem Abwasch und ich Putze das Haus, entstaube mein Zimmer oder helfe kochen usw. Aber das mache ich ja auch sonst, also ich helfe meiner Familie gerne bei solchen Sachen. Und im März hat meine Mutter Sachen gepflanzt und jetzt haben wir viel Gemüse und Erdbeeren und das alles ist sehr lecker. Aber ich freue mich schon wieder in die Schule zu gehen und alle Kinder und Lehrer wieder zu sehen. Ich wünsche ihnen noch sehr schöne Ferien, auch wenn man nicht viel machen kann.“

Andrin Kalbermatter (7H)

 

„Die ersten paar Wochen war eine ziemliche Umstellung. Ich musste mich neu organisieren und erledigte von da an meine Aufgaben in meinem Zimmer und im Büro. Ab der zweiten Woche ging es einigermassen gut. Es gab Tage, an denen ich sehr motiviert war. Es gab aber auch Tage, an denen ich weniger motiviert war. Neu dazu kam auch, dass mein Papa im Home-Office arbeitete. Ich musste mich mit Tim zeitweise arrangieren, damit wir am Computer arbeiten konnten. Irgendwann habe ich dann herausgefunden, wenn ich die Aufgaben am Morgen mache, habe ich den ganzen Nachmittag zu meiner Verfügung. Die ersten vier Wochen habe ich viel dazu genutzt, um meine Schusstechnik im Hockey zu verbessern. Mittlerweile kann ich den Puck auf der Hockeykelle balancieren und drehen – und er fällt nicht runter. Papa hat mit seinem Natel ein kleines Video gedreht. Verbessert habe ich mich bei den Hausarbeiten, weil ich viel meiner Mama in der Küche, beim Hausputz und beim Waschen der Wäsche geholfen habe. Ich habe nun gesehen, dass die Hausarbeit nicht ohne ist. Gefallen hat mir das Tastaturschreiben. Ich kann jetzt sehr schnell schreiben. Die Wochenberichte und der Abschlussbericht habe ich direkt am PC geschrieben. Das einzige wo ich mich noch verbessern muss, ist, dass ich nicht die ganze Zeit auf die Tastatur schaue. Meine Selbständigkeit hat sich während des Home-Schoolings massiv gesteigert. Ich arbeite nun selbstständig in meinem Zimmer. Ich bin stolz auf mich. Die Aufträge für die Fächer BG und TG fand ich immer sehr gut ausgewählt. Cool fand ich die Videokonferenz. Es war schön, meine ganzen Freunde und meinen Lehrer Benjamin wiederzusehen. Ich freue mich schon auf den kommenden Donnerstag und Freitag, wenn die Schule wieder losgeht.“

Jan Schröter (8H)

 

„Gefallen hat mir, dass ich am Morgen ein bisschen länger schlafen konnte. Ich konnte auch die Lektionen einteilen wie ich wollte, das wichtigste war einfach, dass ich alles bis um 16:00 Uhr gemacht hatte. Das Kochen und Backen mit Mama und Ronja hat mir auch sehr viel Spass gemacht. Ich habe auch gelernt, wie man den Herd und den Backofen bedient. Auch fürs Staubsaugen habe ich mehr Zeit gefunden als sonst. Ich habe Mama bei vielen Hausarbeiten geholfen. Wir haben ganz viele Blumen in unser Blumenbeet und Gemüse in den Garten gepflanzt. Dieses Jahr möchten wir auch mal Melonen anpflanzen, mal schauen ob das etwas wird. Im Mathe die Brüche sind mir sehr schwer gefallen, ich brauchte fast immer Mamas Hilfe. Auf unserem Balkon stehen auch Küchenkräuter, diese giesse ich auch regelmässig. Was mich wirklich sehr traurig macht ist, dass wir unsere Grosseltern nicht mehr umarmen können und nicht mehr zu nah an sie ran gehen können. Meine Grosseltern wohnen in der Nähe und darum sind wir gewohnt, sie mindestens einmal in der Woche zu sehen. Wenn ich der Bundesrat wäre, dann hätte ich beschlossen, dass wir bis Ende Schuljahr nur in Halbklassen kommen würden. So hat mir die Schule diese Woche wirklich gut gefallen und es war auch nicht so laut. Trotzdem freue ich mich, wenn wir nach den Ferien wieder alle sehen. Allerdings hoffe ich, dass ich auch wieder zu den Grosseltern gehen darf.“

Rahel Amacker (7H)

 

„Am Freitag den 13. März 2020 entschied der Bundesrat, dass die Schulen bis auf weiteres geschlossen sind. Ich habe mich richtig darauf gefreut, dass keine Schule mehr ist. Am Anfang ist es mir mit der Organisation sehr schwer gefallen, aber so gegen Ende März ging es recht gut. Wir hatten nur ein Laptop und meine Schwester Sophie brauchte ihn immer sehr lange. Darum war es ein bisschen mühsam. Was mir nicht gefallen hat war, dass man die Kollegen nicht mehr sehen konnte. Aber gegen Mitte April liessen uns unsere Eltern auch wieder abmachen. Aber immer nur mit den gleichen Kollegen;  mit Michael Imboden und Matteo Meister. Was in dieser Zeit cool war ist, dass wir mehr Zeit mit der Familie hatten und länger schlafen konnten. Zuhause habe ich sehr viel im Haushalt geholfen. Am Kühlschrank haben wir ein Ämtchenplan. In dieser Zeit habe ich auch sehr viel Kochen gelernt und jetzt kann ich auch schon kleine Sachen kochen. Z.B: Ravioli, Pizza, Spätzli, Tortellini, Rösti, Nudeln. Die Satzglieder und die Morpheme haben mir sehr viel Spass gemacht. In Musik fand ich den Lieblingsband-Vortrag sehr cool. In Mathe hatte ich bei den Brüchen am Anfang Mühe, aber so gegen Ende ging es recht gut. Ich bin froh, dass die Schule wieder angefangen hat, weil wir dann wieder alle unsere Kollegen sehen. Aber Mama ist am meisten froh, weil sie jetzt die «Bude» wieder für sich hat.“

Nicolas Imboden (7H)

 

„Am Freitag 13. März 2020 haben meine Freundin Ronja und ich mitbekommen, dass die Erst|kom|mun|ion vielleicht abgesagt wird, wegen Corona und so kam es auch. Die Erst|kom|mun|ion wurde abgesagt. Das hat mich so aufgeregt! Und dann ist auch die Schule geschlossen worden und ich  hatte Home-Schooling, so wie alle anderen auch. Das Home-Schooling war eine Veränderung. Am Anfang war es etwas kompliziert, aber dann ist es immer besser gekommen. In der Freizeit habe ich viel Playmobil gespielt und Mama, Papa und ich haben unseren Terrassentisch in einen Pingpongtisch um|funk|tioniert und Pingpong gespielt. An den Wochenenden haben wir manchmal Harry Potter Filme angeschaut. Alles zu|sammen|gefasst ist es gar nicht schlimm gewesen, aber ich freue mich trotzdem wieder in die Schule gehen zu können.“

Céline Kummer (5H)

 

Ausserschulischer Unterricht

Text: Schülerinnen und Schüler der 5H-6H
Fotos: Andrea Furrer (Lehrerin 5H-6H) 

„Wir liefen zur Baggilla, dann ging es los: Wir suchten Tiere und wir fanden welche: Wasserläufer, Frösche… Es hat mega Spass gemacht. Dann hatten wir Pause und spielten „15 gilt“. Nach der Pause zeigten uns Lore und Emma, wie man grosse Seifenblasen machen kann. Dafür mussten wir 2 Stöcke suchen, dort haben wir Schnur befestigt und dann war es auch schon fertig. Wir tauchten die Schnur in Seifenwasser und machten grosse Blasen. Andrea nahm die 3 Kessel mit dem Seifenwasser mit und wir liefen zurück zum Schulhaus. Und ja, dann war’s vorbei…“

Chiara Wyer (6H)

 

„Am Mittwoch gingen wir in der Schule an die Baggilla. Leider war nicht so tolles Wetter, aber es hat trotzdem Spass gemacht. Jeder hatte seine Gruppe. Jede Gruppe musste Wassertiere fangen und zu den Tieren einen Steckbrief machen. Also gingen meine Gruppe und ich los. Zuerst fingen wir einen Wasserläufer und machten den Steckbrief. Später fingen wir einen Frosch. Wir machten wieder einen Steckbrief. Dann war die Zeit um und alle stellten ihre Tiere vor. Natürlich liessen wir die Tiere auch wieder frei. Dann war Pause, wir spielten „15 gilt“. Es hat sehr Spass gemacht. Nach der Pause bastelten wir XXL – Seifenblasen. Lore und Emma zeigten uns wie’s geht. Fast alle schafften XXL – Seifenblasen. Am Ende wanderten alle nach Hause. Es war ein sehr schöner, aber anstrengender Nachmittag.“

Ayleen Kalbermatter (6H)

Foto: XXL - Seifenblasen.
Foto: XXL - Seifenblasen.

„Am 10. Juni 2020 sind wir an die Baggilla gegangen. Am besten fand ich es, den Wasserläufern zuzuschauen. Wir haben Steckbriefe von Tieren in der Baggilla gemacht. Joel hat einen riesigen Frosch gefangen und ihn allen gezeigt. Es hat immer wieder geregnet, das fand ich nicht so gut.“

Raphael Fux (6H)

 

„Am Mittwoch sind wir an die Baggilla gegangen und haben Tiere gesehen. Wir haben keinen Fisch gefangen und es ist spannend gewesen. Die Pause ist cool gewesen.“

Natalie Portmann (5H)

Foto: Steckbriefe erstellen.
Foto: Steckbriefe erstellen.

„An der Baggilla war es toll, auch wenn es geregnet hat. Wir haben viel Spass gehabt und konnten etwas lernen. Wir haben 5 Gruppen gemacht und haben viele Insektenarten kennengelernt und gefangen, haben sie abgezeichnet und einen Steckbrief dazu ausgefüllt. Einen Frosch haben wir auch gefangen, aber wir haben ihn natürlich wieder frei gelassen. Nach der Pause, in der wir „15 gilt“ gespielt haben, haben wir Seifenblasen gemacht, riesige Seifenblasen! Dazu haben wir Stöcke mit Schnüren verbunden und sind damit rumgelaufen. Das gab dann rieeeeesige Seifenblasen. Die Seifenblasen haben wir mit Loredana Wyer und Emma Kämpf gemacht.“

Jara Luisa Andenmatten (6H)

 

„Wir sind um halb 2 in der Schule gestartet und wir durften Netze und so Sachen mitnehmen. Dann waren wir an der Baggilla und haben im Wasser nach Tieren gesucht, um sie anzuschauen und einen Steckbrief zu machen. Danach war Pause, da haben wir ein „15 gilt“ gespielt. Nach der Pause haben wir Seifenblasen gemacht, aber nicht normale sondern riesengrosse und das hat Spass gemacht. Wir haben sogar Wasserläufer eingefangen zum Anschauen, aber wir haben sie wieder frei gelassen. Wir wollten auch versuchen, Fische näher anzuschauen, aber das hat nicht geklappt. Frösche haben wir viele gefunden. Und auch so Mini-Fische haben wir gesehen. Das hat Superspass gemacht, an die Baggilla zu gehen und alles hat mir Superspass gemacht und ich würde es gerne nochmal machen. Am Schluss sind wir wieder in die Schule gegangen und die Lehrerin hat gefragt, wie es uns gefallen hat und wir haben alle den Daumen hoch gezeigt.“

Loredana Wyer (6H)

Foto: Auf den Spuren der Tiere in der Baggilla.
Foto: Auf den Spuren der Tiere in der Baggilla.
 

Schulspaziergang 2020

Text: Schülerinnen und Schüler der Primarschule
Fotos: Lehrpersonen

Schulspaziergang 3H/4H

Foto: Bericht aus der 3H/4H.
Foto: Bericht aus der 3H/4H.
Foto: Bericht aus der 3H/4H.
Foto: Bericht aus der 3H/4H.
 

Schulspaziergang 5H/6H

“Wir sind um 9:00 Uhr gestartet mit den Velos und sind ins Feschilloch gefahren. Das Wasser war sehr kalt, aber erfrischend. Wir durften Essen mitnehmen und Trinken auch. Wir haben auch Steine gesammelt. Das Velo fahren war sehr anstrengend und lange, aber man konnte gut reden. Wir haben aber eine halbe Stunde Pause gemacht. Nach der Pause sind wir weiter gefahren. Wir haben uns alle gefreut aufs Feschilloch. Die Zeit ging so schnell um. Dann sind wir auf die Velos gestiegen und sind los gefahren, aber Monika hatte einen Reifen platt und sie musste zurück joggen. Und beim Rückweg gingen wir Adler und Eulen anschauen und haben noch ‚Peng‘ gespielt. Nicolas hat seinen Rucksack verloren, Clarissa hat ihn gefunden und bekam ein Eis. Wir fuhren in die Schule zurück und sind nach Hause gefahren. Alles war sehr cool.“ 

Loredana Wyer & Emma Kämpf (6H)

Foto: Wohlverdiente Pause.
Foto: Wohlverdiente Pause.
Foto: Verschnaufen und sich stärken.
Foto: Verschnaufen und sich stärken.
 

Schulspaziergang 7H/8H

„Am Dienstag der 23. Juni 2020 hatten wir den Schulausflug. Wir waren im Chatsuhüs, es war sehr schön und mal was anderes. Im Chatsuhüs war sehr viel Schatten und man konnte entspannen. Es war sehr heiss und das Velo fahren war ein bisschen anstrengend, aber es war auch cool. Wir mussten immer wieder warten und einmal mussten wir einen Zwischenstopp  machen, weil jeman|dem das Velo kaputt ge|gan|gen ist. Schlussendlich sind aber alle heil an|ge|kom|men und auch wieder zurück ge|kom|men. Ins|ge|samt war der Aus|flug ein super Aus|flug.“

Luana Ruffiner (7H)

Foto: Gemütliches Pick-nick.
Foto: Gemütliches Pick-nick.
Foto: Spiel und Spass auf dem Spielplatz.
Foto: Spiel und Spass auf dem Spielplatz.

„Unser Schulausflug ging zum Katzenhaus in Visp. Wir fuhren mit dem Fahrrad nach Visp. Wir radelten ca.1h 30min zum Katzenhaus. Am Dienstag 23. Juni 2020 war ein sehr heisser aber schöner Tag. Alle waren froh, dass wir angekommen waren, weil es einfach zu heiss war. Um 12:00 Uhr grillierten wir leckeres Fleisch. Alle hatten einen riesen Spass auf dem Spielplatz/Katzenhaus. Manche spielten Fussball, mache wenn ich du wäre… Um 14:00 Uhr gingen wir in der prallen Sonne wieder zurück. Marc hatte Glück, er konnte mit dem Auto nach Hause kommen, weil das Fahrrad von ihm kaputt war. Alle waren froh, als wir zurück waren.“

Alysha-Marie Kalbermatter (8H)

Foto: Verweilen im Schatten.
Foto: Verweilen im Schatten.

„Wir fuhren am Dienstagmorgen ins Katzenhaus. Nach 1 Stunde und 30 Minuten  kamen wir im Katzenhaus an. Marc hatte noch einen Zwischenfall mit seinem Velo, seine Mutter holte ihn ab, am Abend holte sie in wieder ab. Danach  mussten alle Holz sammeln gehen. Wir grillierten feine Grilladen. Jan und ich grillierten feine Sachen. Danach spielte ich wenn ich du wäre. Dieses Spiel ist sehr lustig, man muss dem anderen immer eine lustige Aufgabe geben. Die meisten Jungs spielten Fussball. Danach radelten wir zurück. Es war sehr heiss, zum Velo fahren. Der ganze Tag war sehr lustig.“

Severin von Euw (8H)

Foto: Grillieren wie die Profis.
Foto: Grillieren wie die Profis.

„Am Dienstagmorgen um 9:00 Uhr trafen wir uns am Schulhausplatz in Niedergesteln. Wir gingen dann mit dem Velo nach Visp. Zwischen durch hatten wir ein kleines Problem, von Marc das Velo ging kaputt, das war nicht so schön. Von Marc die Mutter kam ihn dann abholen und brachte ihn mit dem Auto ins Chatzuhüüs. Das Velo brachte sie dann danach in die Flicke. Wir brauchten eine Weile bis wir in Visp angekommen sind, so ungefähr 1h und 40 min brauchten wir. Als wir oben waren, haben wir dann probiert ein Feuer zu machen, am Anfang ging es uns nicht so gut, weil wir das falsche Papier genommen haben, Herr Theler brachte dann danach Zeitungspapier und dann ging es sehr gut und einfach. Wir haben dann danach unsere Würste gebraten also eigentlich Jan, Jonas und Severin. Sie haben das sehr gut gemacht, sie hatten es nicht so einfach wie es ausgesehen hat, Jonas hatte danach das weise T-Shirt völlig schwarz und dreckig, aber sie haben das sehr gut gemacht. Ein paar Knaben gingen nach dem Essen auf den Fussballplatz und spielten ein bisschen Fussball, manche haben ein kleines Mittagsschläfchen gemacht, manche haben ein bisschen gechillt und geschaukelt. Wir haben das sehr genossen im Chatzuhüüs es war sehr schön und gemütlich. So gegen 14:00 Uhr gingen wir dann auf die Fahrräder und fuhren nach Hause. Als ich zuhause war, war ich sehr froh gewesen in unseren Pool zu gehen, weil es war sehr warm. Es war ein sehr schöner Tag.“

Julian Zumoberhaus (8H)

 

Die 3. OS in Grône

Text/Foto: Petra Kalbermatter

Foto: Vlnr.: Alyssa Zengaffinen, Julie Poirier und Petra Kalbermatter.
Foto: Vlnr.: Alyssa Zengaffinen, Julie Poirier und Petra Kalbermatter.

Das 3. Jahr der Orien|tierungs|schule bei der CO in Grône war für drei junge Gesch|tjier|innen ein spannen|des Erlebnis. Für Alyssa Zengaffinen, Julie Poirier und Petra Kalber|matter begann am Montag, 19. August 2019 das letzte Schul|jahr, aber nicht wie gewohnt in Raron, sondern im Unter|wallis. Auf ihrer Reise in eine andere Kultur durften die jun|gen Frau|en nicht nur die Sprache besser kennen|lernen, sondern auch ihr B1 Zertifi|kat der Sprache machen. Sie konnten auch neue Kon|takte schliessen und ein ganzes Jahr mal völlig anders erleben. Jedoch war nicht nur der Sprach|aufent|halt speziell, sondern auch das Home|Schooling während dem Lock|down der Corona Pande|mie. Zum Glück durften Sie aber nach zwei Mona|ten Heim|arbeit wieder für zwei Tage die Woche zurück in die Schule nach Grône. Während dem letzten Monat hat die Schule entschieden, in Halb|klassen weiter zu unter|richten, weshalb man viele Gesichter nicht mehr sah. Dennoch konnte die Diplom|feier ohne Eltern und über zwei Tage hin|weg durch|ge|führt werden. Somit konnten sich alle ein letztes Mal wieder|sehen und gemein|sam das letzte Schuljahr been|den. Stolz sind wir auf alle Ober|walliser/innen, die ihren Ab|schluss trotz Sprach|barriere und Covid-19 bestan|den haben. Wie es den Dreien gefallen oder nicht gefallen hat, erfahren sie in einem Interview in der nächsten Aus|gabe.

Schulfoto 2020-2021

Schulfoto Schuljahr 2020/2021

Foto: Jvan Bregy (Redaktion) 

Foto: Schulfoto Schuljahr 2020/2021 mit den Lehrpersonen Astrid Rotzer (1H/2H), Judith Burgener (1H/2H), Nicole Perrig (3H/4H), Andrea Furrer (5H/6H) und Pascal Heinzmann (7H/8H).
Foto: Schulfoto Schuljahr 2020/2021 mit den Lehrpersonen Astrid Rotzer (1H/2H), Judith Burgener (1H/2H), Nicole Perrig (3H/4H), Andrea Furrer (5H/6H) und Pascal Heinzmann (7H/8H).
Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text/Fotos: Madlen Poirier (Redaktion) 

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab|wechs|lung in die Runde der Inter|view|part|ner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige
Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zu|satz|frage ihrerseits die nächsten Inter|view|partner einer fremden Kate|gorie per Los ziehen.

Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf aus|lösen, zum Nachdenken an|regen, zum Schmunzeln brin|gen, Sachen in Bewegung brin|gen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

 

Name: Marie Louise Kalbermatter
Geburtsdatum: 06.12.1955

1. Wie hast Du Dein erstes Taschengeld verdient und weisst Du noch wieviel?

 „Bei meinem Papa konnte ich schon in früher Kindheit den Handlanger spielen. Ich half ihm z.B. Nägel aus Holzbrettern zu schlagen und habe dafür 20 Rappen die Stunde erhalten. Ein bisschen später durfte ich dann im Kieswerk in Naters mithelfen und im Teenie Alter war ich dann bei verschiedenen Sommerjobs im Spital anzutreffen.“

 

Name: Luca Clausen
Geburtsdatum: 07.11.1996

1. Wie hast Du Dein erstes Taschengeld verdient und weisst Du noch wieviel?

 „Ich erinnere mich an mein erstes Taschengeld als kleiner Knirps, wohl im Kindergartenalter, das waren 50 Rappen pro Woche. Dafür gab‘s im Magusii reichlich Kaugummis zu 5 Rappen. Später dann bot ich mich bei den Nachbarn als Autowäscher an und im Teenie Alter hatte ich dann einen Sommerjob an der Tankstelle.“

 

Name: Luana Ruffiner
Geburtsdatum 23.12.2008

1. Wie hast Du Dein erstes Taschengeld verdient und weisst Du noch wieviel?

 „Ich gehe oft beim Heuen helfen auf der Alpe, ich bin dann der Nachrecher. Also einer fährt mit dem Traktor und 2 laufen hin|ter|her zum Nachrechen. Dafür be|komme ich ab und zu auch ein biss|chen Taschengeld. Bei den Scha|fen trifft man mich auch häu|fig an, da helfe ich gerne mit. Ich backe leidenschaftlich gerne Ku|chen, dafür gibt es zwar kein Ta|schen|geld, aber als Ent|schädi|gung ein feines Stück Ku|chen.“

Marie Louise Kalbermatter

2. Wie wichtig ist für Dich Dein Handy? Wozu benötigst Du es und wie oft schaust Du täglich drauf?

 „Ich bediene mich meines Handys als normales Kommunika|tions|mit|tel. Ich informiere mich über Nach|richten und News, oder suche nach Inspirationen für Deko und Bas|tel|ideen. Das Handy ist na|türlich auch mein foto|techni|scher Be|gleiter. Ich halte gerne Mo|men|te mit der Handy|kamera fest.“

3. Das Thema COVID-19 ist zur Zeit sehr aktuell. Was hat sich in Deinem Alltag verändert?

 „Mein Alltag hat sich ganz klar entschleunigt. Ich bin Teilzeit an|ge|stellt beim Sozial|medi|zini|schem Zentrum Ober|wallis. Von der Arbeit her hat sich nicht sehr viel ver|ändert, da die Hy|giene|stan|dards ohnehin hoch ge|hal|ten sind. Die Be|grüssungs|ritu|ale weg|zu|lassen, ist aber doch ge|wöh|nungs|bedürftig. Spontan Be|suche und Leute zu treffen, fehlt mir schon. Auf der anderen Seite ge|niesse ich die Zwei|sam|keit mit mei|nem Ehemann Richard, wel|cher seit Anfang dieses Jahres in Pension gegangen ist. Die Co|ro|na Krise hat diesen neuen Le|bens|ab|schnitt noch stärker ge|prägt, aber wir haben die Feuer|pro|be zu|sammen be|standen.“

 

Geschtjier Frage: Mit welchen Fäh|igkeiten und Kompetenzen kön|ntest du eine Plattform „Tei|len und Tauschen“ be|reich|ern?

 „Ich würde eine Verweilstunde bei mir im Garten anbieten. Der Aus|tausch mit Menschen gefällt mir sehr gut und ich würde Zeit zum Zuhören schenken. Das ist auch ein Grund, weshalb ich meine Arbeit im sozialen Bereich so sehr schätze.“

 

Luca Clausen

2. Wie wichtig ist für Dich Dein Handy? Wozu benötigst Du es und wie oft schaust Du täglich drauf?

 „Ich bin in Bezug auf die Nutzung des Handys eher konservativ ein|gestellt und benötige es als Kom|mu|ni|ka|tionskanal. Auf dem Weg zur Uni höre ich gerne Musik, an|sonsten benutze ich WhatsApp und schaue mir manchmal Videos auf YouTube an. Bei einer Japan Rei|se geriet ich in die missliche La|ge, ein Tag ohne Internet aus|kommen zu müssen. Das war nicht einfach, sich in einer fremden Stadt ohne Hilfe zu orientieren.“

3. Das Thema COVID-19 ist zur Zeit sehr aktuell. Was hat sich in Deinem Alltag verändert?

 „Es hat sich schon etwas ver|ändert. Anstatt die Universität in Freiburg zu besuchen, habe ich ein Semester im Wallis verbracht mit online Unterricht. Ich habe in die|ser Zeit von der flexiblen Zeit|planung profitiert und das Wan|dern und die Natur neu ent|deckt. Auch zum Töfffahren hatte ich mehr Zeit. Er|wäh|nens|wert ist natürlich auch noch, dass die Küche während die|ser Monate eindeutig besser war im Hotel Mama als in Frei|burg.“

 

Geschtjier Frage: Mit welchen Fäh|igkeiten und Kompetenzen kön|ntest du eine Plattform „Tei|len und Tauschen“ be|reich|ern?

 „Ich könnte mein Interesse am Finanzmarkt weitergeben. In meiner Kollegiums Zeit in Brig, lancierte ein Lehrer ein virtuelles Börsenspiel. Ich fand es spannend, die Entwicklung der getätigten Investitionen zu ver|fol|gen. Auch mit wenig Risiko kann ein Port|folio zu|sam|men|ge|stellt wer|den, wel|ches ge|winn|brin|gend sein kann.“

 

Luana Ruffiner

2. Wie wichtig ist für Dich Dein Handy? Wozu benötigst Du es und wie oft schaust Du täglich drauf?

 „Mein Handy ist seeeeehr wichtig für mich. Besonders während dem Lockdown war ich sehr froh, mein Han|dy zu haben und mit meinen Freunden in Kontakt bleiben zu können. Wir haben uns gegenseitig oft geschrieben und auch öfter als vorher telefoniert. Wenn mir lang|wei|lig ist, kann ich Spiele mach|en auf meinem Handy. Ich be|nu|tze gerne Snapchat und Tik|Tok. Wenn ich etwas googeln will, be|nö|ti|ge ich es ebenso. Und na|tür|lich höre ich gerne Musik über mein Handy. Ich denke am Tag benutze ich es so zwei Stun|den, manchmal mehr, manchmal weniger.“

 

3. Das Thema COVID-19 ist zur Zeit sehr aktuell. Was hat sich in Deinem Alltag verändert?

 „Es hat sich eigentlich nicht viel verändert, auch wenn keine Schule war. Die Aufstehzeit ist gleich ge|blie|ben. Die Schulaufgaben ha|be ich meistens morgens er|le|di|gt. Ich hatte mehr Freizeit und konnte öfter Musik hören. In den ersten 4 Wochen der Corona Kri|se habe ich selten abgemacht. Es war schade, dass man nicht schwimmen gehen konnte. Wir haben Velotouren ge|macht. Die Zeit hatte seine guten wie auch schlechten Seiten.“

Geschtjier Frage: Mit welchen Fäh|igkeiten und Kompetenzen kön|ntest du eine Plattform „Tei|len und Tauschen“ be|reich|ern?

 „Ich könnte Backkurse oder Kurse im Messdienen anbieten. Das gefällt mir. Oder Witz-Stunden organisieren. Kännsch der: Wieso gejt ä Blondina füdliblutt inu Gartu? … dass di Tomat roti chumund, deich!“

Vereine

SN-Genossenschaft

Text/Fotos: Pascal Dini (SN-Genossenschaft) 

Foto: Neumitglied Isabelle Imboden.
Foto: Neumitglied Isabelle Imboden.
Foto: Neumitglied Matteo Meister.
Foto: Neumitglied Matteo Meister.

An der GV der Schwarz|nasen|schä|fer, welche tradi|tionell Mitte Januar statt|findet, konnten drei Schäfer zu ihren Jubiläen geehrt werden. Michel Amacker, Reinhard Im|bo|den und Jvan Amacker für 30 Jahre Mit|glied|schaft. Zwei Junge Mit|glieder konnten für das Hobby Schaf|zucht gewonnen werden. Zur Freude aller Schäfer wurden Matteo Meister und Isabelle Im|bo|den in die Ge|nossen|schaft auf|ge|nommen. Nach der or|dent|lichen GV fand die Bas-Route statt, der Be|such in den ver|schie|denen Ställen, ein Mittag|essen und am Abend der gemüt|liche Aus|klang mit Walliser|tellern, trug zu einem gesel|ligen Tag bei.

An der Schwarznasen Ausstellung in Visp vom 8. und 9. Februar 2020 wurden vier Tiere aus Nieder|ges|teln rangiert. Die Aus|stell|ung ist für alle Züchter frei|willig, die Schafe werden nicht punktiert, wie dies an den Herbst|schauen oder dem Widder|markt der Fall ist, sondern rangiert. An der Ausstellung wer|den nur die Schönsten der Schö|nen aus|ge|stellt. Die Ran|gie|rung eines Tieres ist ein großer Er|folg für jeden Züchter.

Kat. 2:         
3. Rang: Helmut und Pascal Dini
Kat. 6a:
4. Rang: Jvan und Michel Amacker
Kat. 6a:
9. Rang: Jvan und Michel Amacker
Kat. 6a:
10. Rang: Hans Kalbermatter und
Matteo Meister

14. März 2020: Geisterstimmung um 12:30 Uhr auf dem Platz beim Sepp Blatter Schulhaus in Visp. Die über 400 prächtigen Schwarz|na|sen|widder alleine auf dem gro|ßen Platz. Eine handvoll Zaun|gäste an den Ab|zäu|nungen. Die Ex|per|ten mit einem lachenden und einem weinenden Auge im Büro ver|sammelt. Das lachende Auge, weil der Vorstand und die Ex|per|ten froh sind, dass sie wenigstens die Punktierung durch|führen konn|ten, das wei|nen|de, weil der Anlass wegen den Co|ro|na|mass|nahmen unter Aus|schluss der Öffentlichkeit statt|fin|den musste. „Ein trauriger Anblick“, „so etwas gab es noch nie“, „das haben wir nicht verdient“ - das die Meinung der wenigen Züch|ter|innen und Züch|ter auf dem Platz. Die Schäfer|innen und Schä|fer haben ein großes Kom|pli|ment ver|dient: Sie zeigten sich ver|ständ|nis|voll und stellten sich der Situa|tion mit großem Res|pekt und Dis|zi|plin. 43 Widder wur|den mit der maximalen Note punk|tiert. Ein Tier aus der Stallung von Peter, Beat, Fabrice und Isa|belle Im|bo|den hat die maximale Punkte|zahl von 12 Punkten er|reicht.

Foto: Peter und Beat Imboden und ihr 12er-Widder.
Foto: Peter und Beat Imboden und ihr 12er-Widder.
Foto: Die rangierten Tiere aus Niedergesteln mit ihren Besitzern.
Foto: Die rangierten Tiere aus Niedergesteln mit ihren Besitzern.

Ausserordentliches Fronleichnam 2020

Text: Céline Schmid (TPV) und Trudy Kalbermatter (Redaktion) 
Fotos: Rita Gruber und TPV

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Foto: Ehrenkompanie mit der Gemeindefahne. Vlnr: Remo Bregy, Edgar Bregy, Jvan Amacker, Florian Bregy, Elmar Hugo und Michel Amacker.

Aufgrund der geltenden Schutz|mass|nahmen konnten wir dieses Jahr Fron|leich|nam nicht wie gewohnt zele|brieren. Der TPV zeigte, dass die Ahnen|musik|familie noch präsent ist. Der ganze Verein traf sich Mitt|woch abends zum Um|trommeln. Die Tag|wacht wurde von den Tam|bouren durch|geführt. Ohne Altäre und ohne Prozession wurde trotzdem die Hl. Messe in der Turn|halle gefeiert, natürlich mit den nötigen Ab|stän|den. Eine kleine Dele|gation der Ehren|kompanie mit der Gemeinde|fahne und eine kleine Dele|gation der Tam|bouren mit Fähn|rich und Leib|garde waren bei der Messe an|wesend.

Impressionen

Leute

Alltag während der Corona-Zeit

Text: Jacqueline Murmann-Seiler

Der Lockdown hat uns alle vor ungewisse Zeiten gestellt. Stellvertretend für alle Geschtjier Frauen und Männer, Mütter und Väter, Grosseltern und Familien, hier ein kurzer Bericht über den Alltag während dem Corona-Lockdown. 

Jacqueline Murmann-Seiler, 37 Jahre alt, Mutter von 3 Kindern (Fabio 2. Klasse, Tobias 1. Kinder|garten, Melia 2½ Jahre alt), Haus|frau und 20%-40% berufs|tätig.

Freitag, 13. März 2020, 16:00 Uhr: Riesengeschrei auf dem Schul|haus|platz! „Juhe, wir haben keine Schule mehr! Danke Corona!“

Was nun? Was bedeutet das für mich? Wie lange dauert diese neue Situation an? Meine Freude hielt sich ehrlich gesagt in Grenzen und eine gewisse Unsicherheit machte sich bei mir breit. Fabio kam nach der Schule nach Hause und war auch nicht begeistert von der ganzen Sache. „Mama, was passiert nun? Ich kann ja nichts mehr lernen, wenn ich nicht mehr zur Schule gehen kann? Wann sehe ich meine Freunde wieder?“ Auf diese Fragen konnte ich Fabio jedoch keine Antworten geben.

In den nächsten Tagen bekamen wir laufend Informationen von den Lehrerinnen. Hier eine E-Mail, da eine WhatsApp-Nachricht, Post im Briefkasten und vieles mehr. „Oh mein Gott! Wie soll ich das bloss alles managen, wie kriege ich das auch noch unter einen Hut? Ich habe doch eigentlich schon genügend Arbeit mit Wäsche, Haushalt, Kinderbetreuung und meiner Teilzeitarbeit. Jetzt soll ich auch noch Lehrerin sein?“

Die ersten Tage waren seeeehr anstrengend, vor allem meine Nerven wurden anfangs stark strapaziert. Fabio, der sonst eigentlich sehr selbstständig ist und keine Probleme in der Schule hat, wollte andauernd etwas wissen: „Mama, ich verstehe diese Aufgabe nicht, was muss ich dort machen?“ Immer wieder rannte ich die Treppe hoch zu ihm, dann wieder hinunter zu Tobias und Melia. Bis ich Fabio erklären musste, dass das so nicht geht. „Mach die Sachen, die du alleine kannst, den Rest erledigen wir gemeinsam. In der Schule hast du die Lehrerin auch nicht für dich alleine.“

Tobias musste ich auch irgendwie beschäftigen. Wir bekamen von den Kindergärtnerinnen schöne Aufgaben zum Basteln. Doch ehrlich gesagt kamen wir nicht immer dazu, da Tobias die Sachen nicht alleine erledigen konnte. Auch er benötigte dabei meine Hilfe. Und wie gesagt, habe ich da noch zwei andere Kinder, die andauernd etwas verlangen. Schliesslich habe ich Tobias dann andere Arbeitsblätter zum Ausfüllen gegeben (Ausmalen, zählen, Unterschiede suchen). Er war sehr motiviert, wollte immer mehr Aufgaben lösen. Zum Glück! So hatte ich eines von drei Kindern mehr oder weniger beschäftigt.

Melia konnte die neue Situation gar nicht verstehen. Das erste, das sie jeden Morgen fragte, war: „Mama, wo gehen wir denn heute hin?“ Meine Antwort war jeweils: „Melia, wir können nicht mehr raus, wegen Corona. Die Jungs müssen zudem zuhause bleiben und für die Schule arbeiten.“ Jupi, was mache ich nun mit Melia? Auch sie hat schliesslich zusammen mit Tobias am Küchentisch gemalt oder es zumindest versucht. Die Tage vergingen und langsam pendelte sich ein neuer Tagesrhythmus ein.

  • 7:30 Uhr Aufstehen und Früh|stück
  • 8:30-9.45 Uhr Schule
  • 30 Minuten draussen Pause mit Fussballspielen (dank dem tollen sonnigen Wetter)
  • 11:00-12:00 Uhr Spielen
  • 12:00-13:00 Uhr Mittagspause
  • 13:00-14:00 Uhr Lernen am Computer
  • 14:00-16:00 Uhr Fernseh|schau|en, Playstation spielen oder mit Mama Spiele spielen, während Melia ihr Mittags|schläf|chen machte.
  • Anschliessend starteten wir um 16.00 Uhr unsere alltägliche Fahrradtour.

So vergingen die Tage und allmählich gewöhnten wir uns an die neue Situation. Für die Kinder und mich pendelte sich ein neuer Alltag ein.

Es war eine spannende Zeit, mit neuen Erfahrungen und Ein|drück|en! Am Anfang glaubte ich, dass ich diese Zeit wohl nicht über|stehen werde, dass meine Ner|ven das nicht aus|halten wür|den. Doch siehe da! Auch das ging irgendwie vorbei und zusammen haben wir das toll gemei|stert. So kann man doch als Mama auch ein wenig stolz darauf sein, was wir in dieser Zeit alles geschafft haben, nicht?

 

Prior James Kachappilly

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion) 
Fotos: James Kachappilly

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Foto: Prior James mit den Schulkindern von Niedergesteln.

Unser Prior James ist jetzt schon fünf Jahre in unserer Pfarrei als Seelsorger tätig. In einem Inter|view beantwortet er uns einige Fragen, erzählt von seinem Hei|mat|land und schwärmt über Niedergesteln. 

Wo sind Sie geboren und wie verbrachten Sie Ihre Kindheit?

Ich bin im Bundestaat Kerala, ganz im Süden in Indien geboren. In der Stadt Aluva bin ich zur Schule gegangen.“

Warum sind Sie Priester ge|wor|den?

„Eine gute Frage in dieser Zeit. Schon in der 7. Klasse hatte ich irgendwie den inneren Ruf gespürt. Wir haben neben einem Kloster gewohnt. Einmal hatte ich die Autobiographie der Hl. Therese vom Kinde Jesu gelesen. Das Buch hat in mir den Wunsch gestärkt, ein Pater in der Ordens|gemeinshaft der Hl. Therese vom Kinde Jesu zu werden.“

Foto: Prior James in Kerala, seinem Heimatort in Indien.
Foto: Prior James in Kerala, seinem Heimatort in Indien.
 

Seit wann sind Sie in der Schweiz und was sind die grossen Unterschiede zu Ihrem Heimatland Indien?

„Während meiner Studienzeit in Rom habe ich im Obergoms Ferienvertetung gemacht. Im Mai 2007 habe ich mein Praktikum in der Pfarrei Glis begonnen und dann im Dezember wurde ich als Pfarrer von Embd und Törbel ernannt.

Es gibt viele grosse Unterschiede. In Indien gibt es viele Leute und viel Lärm. Hier ist es sehr ruhig.“

Vor fünf Jahren sind Sie von Törbel nach Niedergesteln gekommen. Wie wurden Sie in Niedergesteln aufgenommen?

„Sehr gut. Ich konnte schnell hier im Ritterdorf Fuss fassen.“

Wie gefällt es Ihnen in unserer Pfarrei?

„Was ich am meisten schätze ist die Flexibilität und die Offenheit der Geschtjier. Man braucht nicht überall herum laufen um zu zeigen, dass die Pfarrei lebt. Schon von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass ich hier zu Hause bin. Ich hatte Freude von Raron und St. German zurück nach Nieder|gesteln zu kommen und in der Kirche die Messe zu feiern. Tradition und Innovation, stehen nicht nur auf dem Papier, sondern es wird versucht diesem Leitmotiv treu zu bleiben. Bei der Innen|reno|vation der Priorats|kirche, hatten die Be|völ|kerung und alle Gremien im Dorf ihren Teil beigetragen. Ich merke immer wieder, dass die Priorats|kirche, das Priorat und der Prior, vor vielen Jahren bis jetzt, im Ritter|dorf tief verwurzelt sind.

Alle kommen mir entgegen und die Schulkinder, wenn sie mit dem Velo vorbeifahren, machen einen Halt und gleich höre ich „Prior“ oder „James“. Es war schön, einmal an einem Nachmittag kamen ein paar Kinder zu mir und fragten mich, ob ich sie nach Steg ins Annaheim fahren kann. Sie wollten dort jemanden besuchen. Leider konnte ich ihren Wunsch nicht erfüllen.“

 

 

Sie betreuen nun auch seit zwei Jahren das Priorat Nieder|gesteln-Steg-Hohtenn. Was haben Sie für Erfahrungen in der neuen Aufgabe gemacht?

„Ich habe gute Erfahrung gemacht. Das Priorat wird langsam aktuell.“

Was sind Ihre Hobbys?

„Als ich im Priesterseminar war, war mein Traum eine Schreib|maschine, eine Gitarre und viele Bücher in meinem Zimmer. Jetzt habe ich einen Computer, Gitarre und viele Bücher. Nun ver|suche ich viel zu lesen. Zum Wandern und Velofahren kann ich nicht oft gehen.“

Was ist Ihr Lieblingsessen hier in der Schweiz?

„Es gibt einiges. Rösti, Raclette, Alpen Makkaroni, Gesottenes.“

Wie haben sie die Corona Pandemie erlebt?

„Es war und es ist noch heute im Monat Juli eine „komische“ und schwierige Zeit. Es war nicht einfach ohne die Pfarreimitglieder die Eucharistie zu feiern. Obwohl man viel alleine war, hatten einige im Dorf immer nachgefragt und kamen vorbei.“

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

„Meine Hoffnung ist es, dass die Gesellschaft in Europa die christ|lichen Werte nicht einfach igno|riert. Für die Kirche am Ort, wün|sche ich weiterhin Be|gei|sterung und Verständnis von allen Seiten.“

Vielen Dank für die Antworten und bleiben Sie gesund.

 

Fight Power

Text/Fotos: Jacqueline Murmann

Fight Power bietet Spass in der Gruppe und stärkt die Willenskraft!

Fight Power ist ein unkompliziertes Ganzkörpertraining aus verschie|denen Kampfsportarten wie Kickboxen, Thaiboxen, Boxen, Karate usw. und findet ohne direkten Körper|kontakt statt. In einer Fight Power Stunde trainieren sie hauptsächlich Ihr Herz-Kreislauf-System. Bei diesem Training kommen Koor|dina|tion und Schnell|kraft nicht zu kurz. Mit Fight Power verbessern sie ausserdem Aus|dauer, bauen Stress ab und kräftigen die Rumpf|musku|latur.

P.I.I.T Professionell Intensiv Inter|vall Training ist ein 30-minütiges Group Fitness Format, bei welchem Ausdauer, Kraft und Koordination trainiert werden. Das Intervalltraining, das nichts auslässt. Einfaches, schnelles, schweiss|treibendes Intervall|training für alle mit speziell abge|mischter Musik, welches den Spass|level auf eine neue Stufe bringt. Eine Übung dauert jeweils ca. 3 Minuten im maxi|malen Belastungs|bereich. Diese Ein|heit wird durch vier kurze Erholungs|phasen unter|brochen, damit wir ein optimales Intervall|training erhalten. Das Format ist für ALLE gedacht, da mit unter|schied|lichen Niveau|stufen (Intensität) gear|bei|tet werden kann.

Neugierig? Schau doch mal vorbei:

Ab dem 2. September 2020 geht’s los: immer mittwochs von 18:30 bis 19:30 Uhr in der Turnhalle Niedergesteln – 10er Abo CHF 120.00 / Einzelstunde CHF 15.00. 

Sofort anmelden und fit werden. Ich freue mich auf deine Teilnahme.

Jacqueline Murmann-Seiler
079 617 57 90
murmann82@hotmail.ch

(Dipl. Aerobic-, Fight Power und P.I.I.T Instruktorin)

 

STIGMA

Text: Christian Dini (Redaktion) 
Fotos: Marius Urbach

Foto: Selbst angefertigtes Bühnenbild.
Foto: Selbst angefertigtes Bühnenbild.

Marius Urbach ist Vize-Präsident des STIGMA Vereines. Der 23-jäh|rige Geschtjier hat es sich mit 26 weiteren Vereins|mit|gliedern zum Ziel ge|setzt, die örtliche Kultur zu fördern. Im Bereich der elektro|nischen Musik veran|staltet das Vor|haben Events für ein interes|siertes Publikum. Dabei werden DJs gebucht, Sound- und Licht|systeme installiert und das Bühnenbild gestaltet. Auf Nachfrage meinte Marius zu mir, dass der Verein neben den Veranstaltungen im Oberwallis manchmal auch schweizweit tätig sei. Vor allem gehe es aber darum, den örtlichen Künstlern eine Plattform und den örtlichen Fans Events zu bieten. Das Hauptevent von STIGMA ist der „Tag der Träume“, welcher alljährlich anfangs August im Goler statt|findet. Dort wird mit elektronischer Musik und Laser|technik eine einzigartige Atmos|phäre erzeugt. Die Vorstands|mitglieder sind alle Anfang der Zwanziger. Das Ziel sei es nicht, so viele Leute wie möglich zu erreichen, sondern eine familiäre Stimmung an den Events anzu|steuern. Die Vereins|mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag, um STIGMA finanziell zu unter|stützen. Zusätzlich vermietet der Verein selbst|gemachte Bühnen|bilder an Dritte. Dadurch gewinnt der Verein stetig an Erfahrung und Können dazu. Somit können zukünftige Veran|staltungen noch profes|sioneller und effizienter gestaltet werden. Am Ende sei STIGMA jedoch nicht gewinn|orientiert. Solange die Events statt|finden können, reiche das als Lohn.

Für die Zukunft wünscht sich Marius, dass die Aufträge, die der Verein erhält, wachsen und anspruchsvoller werden. Neben dem eigenen Wachstum hätte das Ganze natürlich einen positiven Nebeneffekt. Wenn dadurch noch mehr Leute gefallen an der elektronischen Musik finden, dann ist das um so besser.

Foto: Selbstgemachte Bühnenbilder.
Foto: Selbstgemachte Bühnenbilder.
 

Die 10 Gebote im Verkehr

Text : Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Quelle: Pfarrblatt Niedergesteln

Im Pfarrblatt von Niedergesteln für Mai 1972 wurden folgende Gebote veröffentlicht:

1. Dein Auto soll nie zum Götzen werden, dem all dein Trachten und Denken gilt und dem auch immer wieder Menschenopfer dar|ge|bracht werden müssen.

2. Du sollst auch dann nicht flu|chen, wenn andere Strassen|benützer nach deiner Mei|nung grob, fahr|lässig und rück|sichts|los fahren. Gottes|läste|rung ist hier voll|kommen falsch, den nie brauchst du den Bei|stand Gottes mehr, als in solchen Situa|tionen.

3. Mit Raserei kann kein Sonntag geheiligt werden. Im heutigen Strassenverkehr wird kaum ein Tag der Woche mehr entheiligt als der Sonntag. Noch schlimmer in dieser Beziehung sind die Feiertage. Eindeutige Gesetzes|über|tre|tungen, Rück|sichts|losig|keit, Tote und Schwer|ver|letzte legen sich als Fluch über die ganze Woche. Wie gross ist deine Schuld an diesem Fluch?

4. Willst du Vater und Mutter ehren, so kannst du das unter anderem dadurch tun, dass du auch auf der Strasse deine gute Erziehung nicht vergisst und dass du dich hier genauso höflich und korrekt verhältst wie zu Hause. Vater und Mutter ehrst du aber auch, indem du andere Eltern nach Möglichkeit vor den Nöten und Ängsten eines Kinderunfalles be|wahrst.
 
5. Du sollst nicht töten, auch nicht auf der Strasse! Dieses Gebot muss sich jeder Strassenbenützer vor Augen halten. Jede Über|tretung der Verkehrs|vor|schrif|ten ist eine Über|tretung dieses Gebotes. Dein Auto sei kein Mordwerkzeug. Du sollst weder töten, noch verletzen, aber auch nicht gefährden!
 
6. Das Auto soll nie zum Werkzeug und zum Köder für sexuelle Entgleisungen werden. Hast du die hübsche Autostopperin nur aus ehrlichen Beweggründen ein|ge|la|den?
 
7. Fremdes Eigentum soll un|an|ge|tastet bleiben. Wie steht es mit dem „Kratzer“ am fremden Auto, den du auf dem Parkplatz verursacht hast? Auch das ist Be|schä|digung von frem|dem Eigen|tum, auch wenn es niemand ge|sehen hat. Eine Beschädigung, ob gross oder klein, kann durch Un|ge|schick|lichkeit entstehen, die an sich nicht schlimm ist. Die Fahrer|flucht ist aber in jedem Fall gemein und ver|werflich.
 
8. Dieses Gebot „du sollst kein falsches Zeugnis geben“ ist bei der Häufigkeit der Strassen|ver|kehrs|un|fälle besonders aktuell. Falsche Dar|stellung des eigenen Verkehrs|ver|haltens ist eben|falls ein falsches Zeugnis und kann unter Um|ständen anderen zum Nach|teil werden. Denke daran…
 
9. Ehen werden nicht nur aus Begierde und Ehebruch zerstört. Auch der Unfall auf der Strasse zerstört viele Ehen und lässt einsame Ehepartner zurück.
 
10. Du sollst nicht den stärkeren Wagen oder das schönere Modell deines Nachbarn begehren. Du sollst auch deine Begierde nach der Spitze der Kolonne zügeln, denn weder PS noch Wagenmodell sind entscheidend, sondern einzig und allein dein Verhalten auf der Strasse im Verkehr.
Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag 03. September 2020 bis Samstag 05. September 2020

(nur solange Vorrat!)

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Barilla Basilico + Napoletana

400 g

CHF 2.60
statt CHF 3.60

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Cif Crème Original + Citrus

1 Fl.

CHF 3.95
statt CHF 4.95

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Barilla Spaghetti Nr. 5 + 7

500 g

CHF 1.40
statt CHF 2.20

 
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Feldschlösschen Bier

10 x 33 cl

CHF 10.90
statt CHF 13.95

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Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

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Findus Rahmspinat

800 g

CHF 5.30
statt CHF 6.60

 
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Fusetea Lemon + Pfirsich

6 x 1.5 l

CHF 9.50
statt CHF 13.20

Hauslieferdienst:

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder|gesteln. 

Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18. 

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Post

Postbüro Raron-Niedergesteln

Tel.: 058 454 26 12
Fax: 058 667 37 22
E-Mail: 394200@post.ch
Internet: www.post.ch

Montag- Freitag:
8.15 - 11.00 / 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag:
8.15 - 10.30 Uhr
Schalterschluss vor Feiertag 16.00 Uhr

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)