Jahrgang 20 - Nr. 1 - April 2021

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Jahrgang 20 - Nr. 1 - Mai 2021
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde, Gemeindeorganisation 2021 - 2024

Seite05 Neuer Gemeinderat

Seite06 Neuer Gemeinderat

Seite07 Neuer Gemeinderat

Seite08 Neuer Burgerrat

Seite09 Neuer Burgerrat, Umzug Kanzlei und Verwaltung, Feuerwehrlokal

Seite10 Feuerwehrlokal, Eröffnung Dorfpraxis Raron, Neuer Auftritt, Gratulationen zum runden Geburtstag

Seite11 Gratulationen zum runden Geburtstag, Unsere Gemeinde APP

Seite12 Unsere Gemeinde APP, „Öi z'Geschtillu“ Teil 3

Seite13 „D'Lowwi ischt chu“

Seite14 Urversammlung Rechnung 2020

Seite15 Urversammlung Rechnung 2020

Seite16 Urversammlung Rechnung 2020

Seite17 20 Jahre Geschtjier-Blatt

Seite18 Die Köpfe hinter dem Geschtjier-Blatt

Seite19 Erzählnachmittag

Seite20 Sinne, Jupiiii... Schnee

Seite21 Skitage

Seite22 Geschtjier Fädra

Seite23 Geschtjier Fädra

Seite24 Geschtjier Fädra, Tambouren- und Pfeiferverein

Seite25 Kirchenchor, Neues aus dem Jugendverein Castellione

Seite26 In Gedanken verbunden - FMG Niedergesteln

Seite27 Rückblick Frauen- und Mütterabende

Seite28 Rückblick Frauen- und Mütterabende

Seite29 Foto der 1. hl. Kommunion 1964, Die Schule der Zukunft

Seite30 Die Schule der Zukunft - Ein Gespräch mit Efrem Kuonen

Seite31 Zum Gedenken an unsere Verstorbenen im Jahre 2020

Seite32 Prior James Kachappilly 

Seite33 Prior James Kachappilly

Seite34 Geschtjier Mämmini Jahrgang 2020

Seite35 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim|weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Richard Kalbermatter
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Fabienne Högg
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
 

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder|gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
September 2021

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 09. Juli 2021

Beiträge von Vereinen, Genossen|schaften und Privaten sind herz|lich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

entnommen den Sitzungsprotokollen

Bewilligtes Baugesuch

  • Abbruch Gerätehaus auf Parzelle Nr. 339 sowie den Neubau Gerätehaus auf Parzelle Nr. 338. Eigentümer: Liliane Nesa-Bregy und Rosemarie Schlatter-Bregy.

Vom Kanton bewilligtes Baugesuch

  • Fenster-Austausch auf Parzelle Nr. 2763, Schnydrigu. Eigen|tü|mer: Eduard Kalber|matter, Agnes Bur|gener, Jolanda Zen|trie|gen, Sybille Gerold.

Arbeitsvergaben

  • Erstellung Energierichtplan, Kosten|dach TCHF 20, EnAlpin AG.
  • Liefern und Einbau von Klima|geräten im Schulhaus, TCHF 55, Krüger & Co.
  • Schliesssystem im Pfarrei|zen|trum, TCHF 13, SecuSuisse.
  • Architekturleistungen Ge|mein|de|zen|trum, TCHF 149, Archi|tek|turbüro Vomsattel Wagner Seiler.
  • Werkhof/Feuerwehrlokal Archiv, TCHF 5 , Charly Kalbermatter.

Unterstützungsbeiträge

Der Behindertensport Oberwallis feiert 2021 sein 50-jähriges Be|stehen. Die Delegierten|ver|sam|mlung des Dach|ver|bands Be|hin|der|tensport „PluSport Schweiz“ wird in Visp durch|geführt. Dem Verein wird ein Unter|stütz|ungs|beitrag von CHF 1‘000.00 zu|ge|sagt.

Rottustrasse

Die Rottustrasse zwischen Haupt|strasse Niedergesteln und Kan|tons|strasse bei „Pägguried“ geht neu an die Ein|wohner|ge|mein|de über. Der Kanton Wallis führt keine In|stand|stellungs|ar|bei|ten mehr  aus und über|weist stattdessen per Saldo aller Ansprüche der Ein|wohner|gemeinde Nieder|gesteln den einmaligen, für die er|for|der|liche Instandsetzung der deklas|sier|ten Strasse, ermittelten Be|trag von TCHF 829. Der Betrag ist nicht zweck|gebunden.

Prior James verlässt uns

Leider wird uns Prior James Kachappilly im Sommer verlassen. Er wird ab September 2021 Vikar in den Pfarreien Visp, Lalden und Eggerberg. Wir wünschen ihm am neuen Wirkungsort alles Gute.

Kirchliche Ernennungen

Alexander Fux wurde zum neuen Prior unserer Gemeinde und zum Pfarrer von Steg-Hohtenn ernannt. Im Weiteren wurde Karin Maria Gun|tern, die in Niedergesteln Wohn|sitz nimmt, zur Seel|sor|ge|helferin in beiden Pfar|reien er|nannt.

Aufhebung der Süenuwarte

Ab 2021 werden die Süene von Ivan Amacker, mit Unterstützung von Forst Südrampe be|wirt|schaf|tet. Die Süenuwarte, ein|ge|führt 2004, wurden per Ende 2020 abgeschafft. Die Gemeinde dankt ihnen für ihren Einsatz.

So stimmte Niedergesteln am 07. März 2021:

556 Stimmberechtigte;
die Stimmbeteiligung betrug 68 %

Verhüllungsverbot:
222 Ja, 155 Nein, 1 leer, 1 ungültig,

E-ID-Gesetz:
179 Ja, 193 Nein, 8 leer

Wirtschaftshandelsabkommen mit Indonesien:
233 Ja, 134 Nein, 11 leer

So wählte Niedergesteln am 07. März 2021:

Grossratswahlen:
383 von 556 Stimmberechtigten. Wahlbeteiligung 68.88 %
Martin Kalbermatter (CSPO) wurde mit 1266 Stimmen wiedergewählt (Niedergesteln 231 Stimmen)

Suppleantenwahlen:
379 von 556 Stimmberechtigten, Wahlbeteiligung 68.18 %
Alt-Gemeindevizepräsident Isidor Burkhardt erhielt 747 Stimmen (Niedergesteln 145 Stimmen)

Staatsratswahlen:

1. Wahlgang vom 07. März 2021 (Wahlbeteiligung Niedergesteln 69.78 %)

Frédéric Favre:  75 Stimmen,
Christophe Darbellay: 253
Stimmen,
Serge Gaudin: 202 Stimmen,
Roberto Schmidt: 332 Stimmen,
Franz Ruppen: 255 Stimmen,
Brigitte Wolf: 37 Stimmen,
Mathias Reynard: 48 Stimmen,
Magali Di Marco: 30 Stimmen

2. Wahlgang vom 28. März 2021 (Wahlbeteiligung Niedergesteln 59.89 %)

Frédéric Favre:  63 Stimmen,
Christophe Darbellay:  149
Stimmen,
Serge Gaudin:  90 Stimmen,
Roberto Schmidt: 268 Stimmen,
Franz Ruppen:  268 Stimmen,
Mathias Reynard:  50 Stimmen.

Achtung:

Wichtige Neuerung bei der stimmlichen Briefabgabe:

Aufgrund des Wahlbetrugs bei den Grossratswahlen im Jahr 2017 im Oberwallis wurde der Erhöhung der Sicherheit Rechnung getragen: Im Verlauf der letzten Wochen haben alle Stimmberechtigten einen Satz mit 30 selbstklebenden Etiketten erhalten, die mit ihren Namen sowie dem Wohnort ver|sehen sind.

Damit gilt ab sofort für jeden kommenden Urnengang (erstmals für 13. Juni 2021):

Wer in Zukunft brieflich abstimmt, (sei es per Post oder durch Abgabe auf der Gemeindekanzlei), muss jeweils eine dieser Etiketten auf dem Rücksendungsblatt im dafür vorgesehenen Feld einkleben UND wie bis anhin unterschreiben.

Fehlt eines dieser beiden per|sönlichen Merkmale, ist die Stimmabgabe ungültig.

Wer seine Etiketten verliert, muss laut Weisung des Kantons bei der Gemeinde rechtzeitig einen schrift|lichen Antrag um Ersatz stellen. Ohne Etiketten kann nur mehr am Sonntag an der Urne abgestimmt werden.

Wir empfehlen deshalb allen Stimm|bürgern, die Etiketten sorg|fältig aufzubewahren.

Zudem gilt wie bis anhin: nur den offiziellen Rücksendeumschlag ver|wen|den und das Stimm|ma|te|rial nicht in den Brief|kasten der Gemeinde zu werfen.

Dank an die Bevölkerung

Viele Veranstaltungen, sei es von Privaten, Vereinen oder von der Gemeinde wie z.B. Frauen- und Mütterabend oder Neujahrsfeier mussten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohner für ihre Be|müh|ungen, sich an die Ver|hal|tens|regeln von Bund und Kan|ton zu halten. Damit schützen sie sich und auch alle anderen.

 

Gemeindeorganisation 2021 – 2024

Text: Trudy Kalbermatter
(Auszug aus dem Gemeindedokument)

Gemeinderat

Kalbermatter Richard, Gemeinde|präsident, 079 359 29 73

- Verwaltung
(Organisation, Administration, Kommu|ni|ka|tion, Angestellte, Fi|nan|zen, Steuern, Einwohner-/Frem|den|kon|trolle, AHV-Zweig|stel|le, Zivilstandsamt, Re|gis|ter|we|sen, Dorf|laden). 
- Entwicklungen
(Orts- und Raumplanung, Raum|ent|wick|lungs|kon|zept, Präsi|den|ten|rat, Verein Region Ober|wallis, Re|gio|na|le Kon|zepte / Projekte)

Steiner Rinaldo, Gemeinde|vize|prä|si|dent, 078 847 52 19

- Infrastrukturen
(Energiedienste, Trinkwasser, Ka|na|li|sa|tion, ARA Ra|det, Netze)
- Sicherheit
(Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz, Mili|tär, Schiessstand)

Dini Pascal, Gemeinderat,
079 376 26 77

- Landwirtschaft
(Wasserläufe, Suonen, Dünger|platz, Räudebad, Forst|wesen)

- Verkehr
(Berg-/Feld-/Wanderwege, Neben-/Hauptstrassen, Nationalstrasse, Bahn)
- Umwelt
(Umweltschutz, Deponien, Ent|sor|gung)

Kalbermatter-Furrer Alice,
Gemeinderätin, 079 221 06 20

- Bildung
(Obligatorische Schulen, Lehr|lings|wesen, Er|wach|senen|bildung)
- Pfarrei
(Pfarreiwesen, Kirche, Friedhof)
- Sozial-, Gesundheits- und Alters|wesen
(KESB, Jugend, Regionale Ar|beits|ver|mittlung, Sozial|medi|zini|scher Dienst, Alters- und Pflege|heim)

Theler Michel, Gemeinderat,
079 294 95 44

- Bauwesen
- Kultur und Tourismus
(Dorfvereine, Kulturkommission, Ver|kehrs|verein)

Burgerrat

Steiner Silvan, Burgerpräsident, 078 834 30 63
Allgemeine Verwaltung

Amacker Jvan, Burger|vize|präsi|dent, 079 328 30 71
Schreiber

Bregy Sandro, Burgerrat,
079 580 89 15
Rechnungswesen

Richterliche Behörde

Bregy Iris, Richterin
079 744 13 49

Bregy Jvan, Vizerichter
079 500 34 42

 

Neuer Gemeinderat

Text. Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Fotos: Little Sparrow Production

Richard Kalbermatter wurde zum neuen Gemeindepräsidenten der Einwohnergemeinde gewählt. Wir gratulieren Dir zur neuen (alten) Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Obwohl Dich wahrscheinlich die meisten im Dorf kennen, kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Geboren 13.12.1955 in Nieder|gesteln. Seit 1982 ver|hei|ratet mit Marie-Louise. Wir haben drei Söhne: Oliver, Christian und Andreas. In meinem Berufs|leben arbeitete ich 49 Jahre in der Lonza und bin seit dem 01.01.2020 in Pension. In meiner Frei|zeit beschäftige ich mich gerne mit der Natur und Architektur.“

Du warst bereits im Gemeinderat und auch schon mal Ge|mein|de|präsi|dent. Warum hast Du Dich entschlossen, nochmals zu kan|didieren?

„Ich war bereits 20 Jahre im Ge|meinderat, davon 8 Jahre als Präsi|dent. Das Präsidium bei einem Voll|zeitjob und Familie unter einen Hut zu bringen war streng und schwierig. In Absprache mit den verbliebenen Ge|mein|de|räten stel|lte ich mich für das Präsidium noch|mals zur Ver|fü|gung. Als Pen|sio|när habe ich nun die Zeit, Er|fah|rung und die nötigen Kon|tak|te, um mich zu|sam|men mit den Rats|kollegen und unserer Rats|kollegin, für die Ge|mein|de ein|zu|setzen.“

Welches sind die wichtigsten Ziele, die Du für die Zukunft von Niedergesteln anstrebst?

„Ich würde es sehr begrüssen, wenn der Gemeinderat möglichst viele Inputs aus der Bevölkerung erhält, damit wir diese in die Projekte einbringen können. Aus meiner Sicht ist die Raumplanung und was wir aus den freien Flächen machen eines der wichtigsten Aufgaben, z.B. verdichtetes Bauen unterstützen/fördern. Konkrete Pro|jek|te im 2021/22 sind das Ge|mein|dezentrum, Aufbau einer Ta|ges|struktur für die Schule, die Stras|sen|ver|breiterung West mit Bus|hal|te|stellen sowie die Op|ti|mie|rung unseres Er|schei|nungs|bildes und der Kom|muni|ka|ti|on, um nur einzelne zu nen|nen. Angehen möchten wir auch ein möglichst CO2 freies Dorf.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Gemeinderat.

 

Rinaldo Steiner wurde zum neuen Vizepräsidenten der Einwohner|ge|mein|de Nieder|gesteln gewählt. Wir gratulieren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Mein Name ist Rinaldo Steiner und ich wurde 1982 in Nie|der|gesteln geboren. Nach der obli|ga|torischen Schulzeit ent|schied ich mich für eine Aus|bil|dung als Anlage- und Ap|pa|rate|bauer. Im An|schluss be|gann ich ein Studium an der Pä|da|go|gi|schen Hochschule Wallis und bildete mich zum Primarlehrer aus. Nach Tätigkeiten an ver|schie|de|nen Schulen im Oberwallis, ent|schied ich mich für ein weiteres Stu|di|um und ab|sol|vierte berufs|be|glei|tend die Ausbildung zum eidg. dipl. Berufs|fach|schul|lehrer. Seit|her ar|bei|te ich an der BFO in Brig. Ich bin mit Nadja, geborene Lau|scher, verheiratet und wir haben zwei Kinder, Amélie und Silas. In meiner Freizeit bin ich im Tambouren- und Pfeiferverein Ges|teln|burg aktiv und wir haben einen kleinen, landwirtschaftlichen Ne|ben|er|werbsbetrieb.“

Du warst bereits die letzten vier Jahre im Gemeinderat und hast Dich entschlossen eine weitere Peri|ode anzufügen. Welche Be|weg|gründe waren für Dich ent|schei|dend nochmals zu kan|di|die|ren?

„In den letzten vier Jahren konnten wir in einem sehr kollegialen Gre|mium viele Sachen realisieren, welche in den Vorjahren an|ge|dacht wurden. Wir haben die Gemeinde weiterentwickelt und da zwei meiner Ge|mein|de|rats|kolle|gen sich ebenfalls für eine weitere Peri|ode ent|schieden haben, bin ich der Über|zeu|gung, dass Nieder|gesteln von unserer Arbeit pro|fi|tie|ren kann. Wir können ge|stal|ten und unsere Ideen ein|brin|gen, wie sich unser Heimat|ort entwickelt. Die Arbeit im Ge|mein|de|rat bringt mich auch persönlich weiter. Man lernt sein Dorf und dessen Ein|wohner aus einem ganz anderen Blick|winkel kennen, lernt den Umgang mit den Behörden und sammelt Er|fah|rungen für das weitere Leben.“

Welches sind die wichtigsten Ziele, die Du für die Zukunft von Nieder|gesteln anstrebst?

„Mein Ziel ist es, eine attraktive und gut erschlossene Gemeinde mitzuentwickeln, welche Leute motiviert, sich hier niederzulassen. Darum setze ich mich für einen nach|haltigen und sorgfältigen Um|gang mit unserer Landschaft ein. Ein nachhaltiger Zuzug von Ein|wohnern sichert auch das Fort|bestehen unserer Schule, welche wir mit sinnvollen, familien|ergän|zen|den Ange|boten erweitern wol|len. Hier unterstützen wir re|gio|nale Koopera|tionen. Ziel ist auch eine selbstständige Ent|wick|lung der Gemeinde. Wo re|gio|nale Lösungen Sinn machen, wir|ken wir aktiv mit. Wichtig ist mir auch, dass unsere Tätigkeit sach|poli|tisch geprägt ist und sich die Ge|meinde|mitglieder aktiv an der politischen Ent|schei|dungs|fin|dung, z.B. der Ur|ver|sammlung, en|ga|gieren. Als Ge|mein|de|rat unterstütze ich das ak|ti|ve Dorf|leben in Form von Vereinen, Anlässen und ähn|li|chem. Wie so oft nutze ich auch diese Plattform, um die Ein|woh|ner|innen und Einwohner um eine aktive Teilnahme am Dorf|leben zu bitten und die Ent|wick|lung hin zu einer Pen|dler|gemeinde zu ver|hin|dern. Mögen es noch so hehre Ziele sein, die sich der Gemeinderat setzt, ohne die Mitwirkung der Ge|mein|de|mit|glieder ist nichts zu er|rei|chen.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Gemeinderat.

 

Pascal Dini wurde zum Gemeinderat der Ein|woh|ner|ge|mein|de Nie|der|gesteln wieder|gewählt. Wir gratu|lieren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Ich heisse Pascal Dini und bin 33 Jahre alt. Ich bin verheiratet mit Vanessa und in diesem Jahr kam unsere gemeinsame Tochter Lia Marie zur Welt. Nieder|gesteln ist seit meiner Geburt mein Wohnort. Hier bin ich auf|ge|wach|sen und zur Schule ge|gan|gen. Ich arbeite in der Lonza AG in Visp und in meiner Freizeit be|trei|be ich zusammen mit meiner Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb. In unserem Betrieb leben Schwarz|nasen|schafe, schottische Hoch|land|rin|der und Esel. Das Musi|zieren im Tambouren- und Pfeifer|verein Gesteln|burg bereitet mir bereits seit meinem fünften Lebens|jahr viel Freude.“

Du warst bereits die letzten vier Jahre im Gemeinderat und hast Dich entschlossen eine weitere Periode anzufügen. Welche Be|weg|gründe waren für Dich ent|schei|dend nochmals zu kan|di|die|ren?

„Vor vier Jahren habe ich mich dazu entschlossen, mich für die Gemeinde Niedergesteln als Ge|mein|derat zu engagieren. Mein ganzes Leben bin ich bereits in Niedergesteln und habe dort sehr viele schöne Erfahrungen sam|meln können. Ich wurde von der Gemeinde und der Be|völ|ke|rung immer unterstützt und habe mich deshalb ent|schie|den, der Gemeinde etwas zurück zu geben. Nach 4 Jahren kenne ich mein Ressort im Ge|mein|de|rat sehr gut und finde es des|halb wertvoll, wenn ich noch weitere 4 Jahre im Dienste der Ge|meinde stehen darf. Auch gibt es einige Projekte, welche in den letzten Jahren ausgearbeitet wur|den und in den kommenden Jah|ren umgesetzt werden. In diesem Prozess möchte ich gerne dabei sein.“

Welches sind die wichtigsten Ziele, die Du für die Zukunft von Nie|der|gesteln anstrebst?

„Das oberste Ziel aus meiner Sicht ist die Erhaltung der Kultur|land|schaft und der Tra|di|tio|nen in unserem Dorf. Die Eigen|stän|dig|keit unserer Ge|mein|de liegt mir am Herzen. Für mich ist es wichtig, dass Nieder|gesteln auf gesunden finan|ziellen Füs|sen steht und somit noch viele Jahre un|ab|hän|gig bleiben kann. Der Erhalt der Primar|schule in unserem Dorf ist not|wendig, um eine attrak|tive Wohn|ge|mein|de für Familien zu sein. Des Weiteren ist mir ein aktives Dorfleben wichtig, dazu gehört, dass die Dorfvereine unter|stützt werden.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner Funktion als Gemeinderat.

 

Alice Kalbermatter-Furrer wurde neu in den Gemeinderat von Niedergesteln gewählt.

Du bist erst die zweite Frau im Geschtjier Gemeinderat. Wir gra|tu|lie|ren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Mein Name ist Alice Kalbermatter-Furrer. Geboren und auf|ge|wach|sen bin ich im Vispertal – in Staldenried. Mittler|weile zähle ich 43 Jahre, von denen ich die letzten 14 Jahre, zu|sam|men mit meinem Ehemann Thomas und unseren beiden Söhnen Andrin und Livio, hier im schö|nen Nieder|gesteln ver|brin|gen durfte. Ich fühle mich hier sehr wohl und schätze an Nieder|gesteln die Ge|sellig|keit der Dorf|be|völ|ke|rung, den alten Dorfkern und die vielfältige Natur von Berg und Tal. In meiner Freizeit bewege ich mich sehr gerne zusammen mit meinen „Gesch|tjier-Lauf-Kolle|ginnen“ oder man trifft mich beim „Puchjiu“ in unserem Garten an. Das macht mir Spass und spendet mir sehr viel Energie. Mein Arbeit|geber ist das Spital|zen|trum Ober|wallis, wo ich zu 50% als Pflege|exper|tin Anäs|thesie arbeite. Ja wie du siehst, lang|weilig wird es mir eigen|tlich nie wirklich. Ich denke, ich bin eher so die „Macherin“, die immer irgend|welche Projekte hat.“

Wie kam es dazu, dass Du Dich für den Gemeinderat hast aufstellen lassen und kandidiert hast?

„Das ist wirklich eine gute Frage. Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich als Gemeinderätin amtieren würde, dann hätte ich ihn wohl ausgelacht! Nein wirklich, ich habe mir diesbezüglich vorher nie ernsthaft Gedanken gemacht. Erst als man auf mich zukam und fragte, ob ich nicht Interesse hätte im Gemeinderat mitzuwirken, habe ich mich zum ersten Mal mit diesem Gedanken befasst. Ich war ziemlich hin- und hergerissen. Wusste nicht, ob ich dieser Auf|gabe überhaupt gewachsen bin und ob sich das alles mit Familie, Arbeit und geliebten Hobbys ver|ein|baren lässt. Viele Fragen. Lange Gespräche mit Fami|lie und Freunden und die Tat|sa|che, dass auch Frauen in den Gesch|tjier-Ge|mein|de|rat gehören, ha|ben mich dazu be|wogen zuzu|sa|gen. Und bis heute habe ich`s nicht bereut. Aber meine Amts|zeit ist ja auch noch sehr jung!“

Welches sind die wichtigsten Ziele, die Du für die Zukunft von Niedergesteln anstrebst?

„Mir ist es ein Anliegen, Nie|der|ges|teln für unsere jungen Famil|ien attraktiv zu gestalten. Damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich ist und wir län|ger|fristig unsere Primar|schule  im Dorf erhalten kön|nen, müssen wir mit der Zeit gehen und auch neue Wege einschlagen. Eine Vor- und Nach|schul|be|treu|ung im Dorf auf|zu|bauen, wäre mir eine Herzens|ange|legen|heit und würde sicher Sinn machen.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Gemeinderätin.

 

Michel Theler wurde zum Gemeinderat der Ein|woh|ner|ge|mein|de Nie|der|gesteln wieder|gewählt. Wir gra|tu|lieren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Ich heisse Michel Theler und werde dieses Jahr 40 Jahre alt. Seit 13 Jahren bin ich mit meiner Frau Mirella verheiratet und wir haben zwei gemeinsame Kinder. Unseren drei Jahre alten Sohn Ruben und die ein Jahr alte Tochter Finja. Die ersten drei Jahre bin ich in Ausserberg aufgewachsen. Seit 1984 wohne ich in Niedergesteln, wo ich auch zur Schule gegangen bin. Ich habe von 1997 bis 2001 in der Lonza in Visp die Ausbildung zum Rohrschlosser absolviert und arbeite seit dem auch da. In meiner Freizeit bin ich so viel wie möglich mit meiner Familie und geniesse die Zeit mit ihr, sei es beim Wandern, Skifahren oder Fahrradfahren. Eine grosse Lei|den|schaft von mir ist auch das Motor|rad|fahren.“

Du warst bereits die letzten vier Jahre im Gemeinderat und hast Dich entschlossen eine weitere Periode anzufügen. Welche Be|weg|gründe waren für Dich ent|schei|dend nochmals zu kan|di|die|ren?

„Nach vier Jahren im Amt als Gemeinderat von Niedergesteln war für mich sofort klar, dass ich mich für weitere vier Jahre für dieses Amt zur Verfügung stellen möchte. Ich bin der Bevölkerung von Niedergesteln dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen, dass ich die nächsten vier Jahre noch im Amt als Gemeinderat tätig sein darf. Nach vier Jahren kennt man die Ressorts sehr gut und ist eingearbeitet. Es ist sicher von Vorteil, wenn man die Reglemente und Ressorts kennt. Wir haben in den letzten vier Jahren auch Pro|jekte gestartet, welche nun zur Umsetzung kommen und ich freue mich bei der Realisierung mit|ar|bei|ten zu können.“

Welches sind die wichtigsten Ziele, die Du für die Zukunft von Niedergesteln anstrebst?

„Für mich sind die wichtigsten Ziele, die Kultur und unseren schönen alten Dorfteil zu erhalten. In diesem Zusammenhang werden wir in den nächsten vier Jahren mit diversen Projekten dem alten Dorfteil noch mehr Lebendigkeit geben und das Wohnen im Ritterdorf noch attraktiver ma|chen. Weitere wichtige Punkte für mich sind, eine gesunde fi|nan|zielle Lage und die daraus re|sul|tierende Unabhängigkeit der Ge|mein|de. So wie den Dorfladen so lange wie möglich offen zu lassen und so unserer Be|völ|ke|rung eine Ein|kaufs|mög|lich|keit im Dorf zu geben.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Gemeinderat.

 

Neuer Burgerrat

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Fotos: Little Sparrow Production

Silvan Steiner wurde zum neuen Burgerpräsidenten der Bur|ger|ge|mein|de Nie|der|gesteln gewählt. Wir gra|tu|lieren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Mein Name ist Silvan Steiner, ich bin 32 Jahre alt und in Nie|der|gesteln zu Hause. Ich ar|bei|te im Familienunternehmen mit meinem Vater und meinem Bru|der. Wir führen zusammen die Fir|ma Steiner Reisen AG, welche im Reise- und öffentlichen Verkehr tätig ist. Zudem haben wir vor gut 2 Jahren am selben Standort ein Reifen|haus eröffnet. Wir können jegliche Reifen (vom Fahrrad bis zum Traktor) wechseln und verkaufen. Meine Hobbies sind das Sport|schiessen und die Ehren|kom|pa|nie Nieder|gesteln. In meiner Freizeit fahre ich gerne einige Run|den auf meinem Quad mit meiner Freun|din Jasmin.“

Welche Beweggründe waren für Dich entscheidend zu kandidieren?

„Ich interessiere mich bereits län|ger für die öffentliche Arbeit, sei es als Vorstandsmitglied, das Or|ga|ni|sieren von Anlässen oder anderes. Ich wurde für das Amt als Bur|ger|rats|präsident an|ge|spro|chen und zu Beginn war ich skeptisch, ob ich in dieses Amt passen würde. Nach einiger Zeit wurde ich jedoch von einigen Personen davon überzeugt, dass dies umfangreiche und inte|res|sante Arbeit mit sich bringt. Somit habe ich mich entschieden, die Burgergemeinde besser kennenzulernen und die je|wei|ligen Abläufe und Prozesse zu stu|die|ren. Ich muss sagen, dass es sehr interessant wurde. Diverse Pro|jekte, Planungen, Pro|blem|be|han|dlun|gen oder Anträge der Burger/innen machen diesen Job sehr ab|wech|slungs|reich.“

Was beinhaltet Deine Arbeit im Burgerrat und wie hast Du die erste Burgerversammlung als Präsident erlebt?

„Viele Arbeiten sind noch pendent, daher ist es schwierig genau zu sagen, was meine Arbeiten sind. Alle Burgerratsmitglieder sind seit diesem Jahr neu, deshalb ver|suchen wir uns noch genau zu fin|den und die Arbeiten zu|zu|wei|sen. Die erste Bur|ger|ver|samm|lung möchte ich als „kurzweilig“ bezeichnen. Ich glaube, dass wir uns sehr gut vor|be|rei|tet haben. Wir wurden von einigen Teilnehmern an|ge|spro|chen, dass wir bereits einen neuen Rekord aufgestellt haben - die kürzeste Bur|ger|ver|samm|lung, die einige je erlebt haben.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Burgerrat.

 

Jvan Amacker wurde zum neuen Burgervizepräsidenten der Bur|ger|ge|mein|de Nie|der|gesteln gewählt. Wir gra|tulieren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Ich bin 43 Jahre alt, bin verheiratet mit Nadia und Vater von Rahel und Ronja. Ich arbeite in unserer Ge|mein|de als Gemeindearbeiter. Meine Hobbies sind die Schwarz|nasen|schafe und die Jagd.“

Welche Beweggründe waren für Dich entscheidend zu kandidieren?

„Ich lege grossen Wert auf die Erhaltung und Nutzung unserer Alpen, Wälder und land|wirt|schaft|lichen Güter. Als Bur|ger|rat kann ich mich dafür ein|setzen.“

Was beinhaltet Deine Arbeit im Burgerrat und wie hast Du die erste Burgerversammlung als Vizepräsident erlebt?

„Das Verfassen von Protokollen und Briefen ist meine Aufgabe als Schreiber. Zudem bin ich in der Forstkommission und Alp|ver|ant|wort|licher. Zusammen mit dem Alt-Burgerrat bereiteten wir die erste Burgerversammlung vor. Da keine besonderen Trak|tan|den behandelt wurden, war es schlussendlich eine kurze Ver|samm|lung.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Burgerrat.

Sandro Bregy wurde zum neuen Burgerrat der Burgergemeinde Nie|der|gesteln gewählt. Wir gra|tu|lieren Dir zur neuen Aufgabe und möchten Dir gerne drei Fragen stellen:

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

„Ich bin 33 Jahre alt und arbeite in der Lonza als Elektriker im Unterhalt. In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur, auf dem Snowboard und auf dem Velo.“

Welche Beweggründe waren für Dich entscheidend zu kandidieren?

„Da ich es wichtig finde, dass die Burgergemeinde weiter bestehen bleibt, entschied ich mich ein Teil davon zu werden und meine Ratskollegen in ihrem Amt zu unterstützen, sowie für die Burger/innen und deren Anliegen da zu sein.“

Was beinhaltet Deine Arbeit im Burgerrat und wie hast Du die erste Burgerversammlung als Bur|ger|rat erlebt?

„Ich habe die Funktion als Kassier und bin zuständig, dass die Fi|nan|zen stimmen. In der ersten Bur|ger|versammlung war ich zuerst ner|vös, weil alles neu war, jedoch legte sich diese Nervosität schnell, da mein Vorgänger Leonhard Zum|ober|haus vorgängig super Ar|beit geleistet hat.“

Vielen Dank für Deine Antworten und viel Erfolg bei Deiner neuen Funktion als Burgerrat.

Umzug Kanzlei und Verwaltung

Text/Fotos: Richard Kalbermatter (Gemeinde) 

Bevor das Gemeindebüro gezügelt werden konnte, mussten zuerst die neuen Räumlichkeiten vorbereitet werden. Da die Feuerwehr das Inventar nach Raron verschiebt, gab es freien Raum für ein Gemeindearchiv (2000 Ordner) und ein Palettenlager (36 Stück). Die Räumlichkeiten im Werkhof sind weitgehend eingerichtet und das Gemeindearchiv wurde am 9./10. März 2021 gezügelt.  Was nicht aufbewahrt werden muss, wurde in die Kehrichtverbrennung gebracht.

Foto: Archiv neu im Werkhof.
Foto: Archiv neu im Werkhof.

Im Pfarreizentrum wurden die Schliessungen erneuert und kleine Ausbesserungen vorgenommen. Am 11./12. März 2021 wurden die Möbel und die Unterlagen für das laufende Geschäft vom Verwaltungsgebäude ins Pfarrei|zentrum gezügelt. Seit dem 15. März 2021 ist die Kanzlei im Pfarreizentrum/Rittersaal voll funktionsfähig.

Foto: Kanzlei und Verwaltung temporär im Pfarreizentrum.
Foto: Kanzlei und Verwaltung temporär im Pfarreizentrum.

Besten Dank an das Personal der Kanzlei, des Werkhofs und die zusätzlichen Unterstützer für ihren Einsatz in der stressigen Zügel|woche.

 

Feuerwehrlokal

Text/Fotos: Richard Kalbermatter (Gemeinde) 

Der Zusammenschluss 2011 - 2013

Im Jahr 2011 wurde entschieden, die Feuerwehren der Gemeinden Raron und Niedergesteln zu|sam|men zu schliessen. In der Ver|ein|barung vom August 2011 über die Schaffung einer inter|kom|mu|na|len Feuer|wehr wur|den die Grund|sätze einer ge|mein|samen Feuer|wehr fest|ge|halten.

Im Interkommunalen Feuer|wehr|regle|ment vom De|zem|ber 2012 wurden die Rechte und Pflichten des Einzelnen sowie die Or|gani|sation der Feuer|wehr und der Behörden geregelt. Im Organisations- und Dienst|regle|ment vom Dezem|ber 2013 ist die Or|gani|sation der Feuer|wehr Raron-Niedergesteln, auf Basis des von der Ur|ver|sammlung ge|nehmigten inter|kom|muna|len Feuer|wehr|regle|ment, fixiert.

Der Neubau 2016 - 2021

Nach dem Zusammenschluss plante die Gemeinde Raron im Basper einen Zwillingsbau, in dem der Werkhof der Gemeinde Raron und die Feuerwehr Raron-Nie|der|gesteln untergebracht wer|den. Auf Basis eines Kosten|vor|an|schla|ges von 2017 ge|nehmigte die Ur|ver|sammlung im 2018 einen Betrag von CHF 240‘000.00  für den Feuer|wehr|anteil der Ge|meinde Nieder|gesteln.

Wegen Baueinsprachen kam es zu längeren Verzögerungen. In|zwi|schen ist der Neubau im End|aus|bau und kann im zweiten Quartal 2021 in Betrieb genommen werden. Das Feuer|wehr|lokal in Nieder|gesteln steht weiter|hin der Feuer|wehr Raron-Nieder|gesteln dem Gemeinde|führungs|stab und dem Sama|riter|verein und Vereinen von Nieder|gesteln zur Verfü|gung.

Foto: Neues Zuhause der Feuerwehr Raron-Niedergesteln im Basper.
Foto: Neues Zuhause der Feuerwehr Raron-Niedergesteln im Basper.
 

Eröffnung Dorfpraxis Raron

Text/Foto: Richard Kalbermatter (Gemeinde) 

Foto: Nicole Mattig-Gruber.
Foto: Nicole Mattig-Gruber.

Nicole Mattig-Gruber, Eidg. Fach|ärztin FMH, Allgemeine Innere Medizin, eröffnet ab dem 1. Sep. 2021 im Haus Solaris, Brücken|moos|strasse 2, 3942 Raron (in Räum|lich|keiten der Raiff|eisen|bank) den Praxis|betrieb.

AUSBILDUNG
2001 Matura Typ D, Kollegium, Sitten
2007 Staatsexamen Uni Lausanne
2016 FMH Praktische Ärztin
2021 FMH Allgemeine Innere Medizin

Beruflicher Werdegang
2007-2008
Hausarztpraxis Grächen
2008-2009
Chirurgie SZO Visp
2009-2011
Innere Medizin SZO Visp
2011-2013
Notfallstation Spital Sitten
2013-2014
Pädiatrie SZO Visp
2014-2017
Hausarztpraxis Fiesch
2017-2021
Praxis Brigerberg

Patienten aus der Region Raron, St.German, Turtig, Unterbäch, Eischoll und Niedergesteln sind herzlich willkommen. Ab dem 16. August 2021 sind wir während den Öffnungszeiten telefonisch unter 027 934 10 10 erreichbar, vergeben Termine und nehmen auch gerne Ihre Krankenakte entgegen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Montag: 07:30 - 11:30
Dienstag: 07:30 – 11:30
14:00 – 18:00
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 07:30 – 11:30
Freitag: 07:30 – 12:00 13:00 - 16:30

 

Neuer Auftritt

Text: Richard Kalbermatter

Die Gemeindeverwaltung möchte in Zukunft die Bevölkerung noch besser spüren und gut in|for|mieren. Dabei setzt die Gemeinde vermehrt auf elek|tro|nische In|forma|tions|systeme. Die neue Gemeinde APP (seit Herbst 2020) hat sich inzwischen bereits gut etabliert und bewährt. Die Webseite soll aufgefrischt und ent|schlackt werden. Die Ur|ver|sammlungs|doku|mente Bud|get und Rech|nung werden in das Gesch|tjier-Blatt integriert. Damit die Kommu|nikation gesamt|heitlich ange|sehen und erneuert wird, wurde unter der Leitung von Michel Theler eine Kommission einge|setzt. Ziel ist es, bis im Herbst 2021 die Anpas|sungen zu realisieren.

 

Gratulationen zum runden Geburtstag

Text: Richard Kalbermatter (Gemeinde) 

In der Regel werden ab dem 80. Geburtstag alle 5 Jahre die „Geburtstagskinder“ vom Ge|mein|de|rat besucht, um ihnen per|sön|lich die Glück|wünsche zu über|brin|gen. Wegen Corona mussten die Besuche aus|ge|setzt wer|den. Die Glück|wünsche wurden durch einen Brief mit Blu|men oder Wein über|bracht. Sobald es die Corona Vor|gaben zu|lassen, wird der Ge|mein|de|rat wieder den persön|lichen Kon|takt suchen. 

Foto: Oliva Kalbermatten, 26.08.1940.
Foto: Oliva Kalbermatten, 26.08.1940.
Foto: Irene Zumoberhaus, 23.10.1935.
Foto: Irene Zumoberhaus, 23.10.1935.
Foto: Fritz Bregy, 27.10.1930.
Foto: Fritz Bregy, 27.10.1930.
Foto: Gregor Bregy, 09.12.1935.
Foto: Gregor Bregy, 09.12.1935.
Foto: Marianne Kalbermatten, 02.02.1936.
Foto: Marianne Kalbermatten, 02.02.1936.
Foto: Leonie Bregy, 02.02.1941.
Foto: Leonie Bregy, 02.02.1941.
Foto: Silvia Kalbermatter, 15.02.1941.
Foto: Silvia Kalbermatter, 15.02.1941.
Foto: Elsa Zumoberhaus, 01.04.1936.
Foto: Elsa Zumoberhaus, 01.04.1936.
 

Unsere Gemeinde APP

Text: Manuela Imstepf (Gemeinde) 
Fotos: Screenshots

Foto: Screenshot neue Gemeinde APP.
Foto: Screenshot neue Gemeinde APP.

Seit Oktober 2020 werden Informationen aus unserer Gemeinde auch über eine App veröffentlicht. Rasch können so via „News“ Strassensperrungen, Infor|ma|tionen oder andere Ereig|nisse ver|öffentlicht und an die Smart|phone-Nutzer weiter|gegeben werden. „News“ dient zudem als digitaler An|schlags|kasten. Zudem wird, vor allem auf|grund der sich stetig ändernden Covid-19-Ver|ord|nungen, der darin ent|haltene „Events“-Kalen|der jeweils aktua|lisiert be|züglich Ab|sagen oder Orts-Ände|rungen.

Der Bereich „Infos“ ist in Unter|menus aufgeteilt. Hier erfahren die Nutzer unter anderem, wann die Deponie Turtigeju das nächste Mal offen hat oder auch die Öffnungszeiten von Kanzlei und Dorfladen.

„Reports“ bietet die Möglichkeit, Schäden an öffentlichen Objekten (z.B. Süene, Strassenlampen usw.) an den Werkhof weiterzugeben. Dazu können auch Fotos hochgeladen werden.

Letzten Herbst erhielten alle EinwohnerInnen über 14 Jahren ein Schreiben mit ihrem in|di|vi|du|ellem QR-Code, mit dem die App heruntergeladen werden kann. Über 260 Nutzer haben die App bereits aktiviert und erhalten so zeitnah alle Informationen. Das damalige Schreiben sollte auf|bewahrt und der Code nicht weitergegeben werden.

Sind Sie noch nicht auf ein Smartphone umgestiegen? Melden Sie Ihre Telefon-Nummer auf der Gemeindekanzlei. Sie erhalten die neuesten Meldungen per SMS auf Ihr Telefon.

 
App2

Foto: Ausschnitt aus der Gemeinde APP, Rubrik „Reports“.

Ist Ihr Brief mit dem QR-Code zu|fällig im Altpapier gelandet? Haben Sie Ihr Smartphone ge|wech|selt oder haben das Schreiben mit Ihrem Code ver|legt? Sie können auf der Ge|mein|de|kanzlei ein Doppel an|fordern.

Gerne nimmt die Gemeindekanzlei Rückmeldungen, Anregungen und auch Kritik betreffend Nutzer|freund|lichkeit oder Aus|bau|wünsche entgegen.

 … und noch was zur App:

Der nebenstehende Post wurde in der Neujahrswoche 2021 hoch|ge|laden. 

„Reports“ kann also auch so genutzt werden. Danke dem oder der Unbekannten für die Auf|räum|aktion!!

 

„Öi z'Geschtillu“ Teil 3

Text: Jvan Bregy
Kartenausschnitt: swisstopo.ch

Öi zGeschtillu

Karte: Niedergesteln und seine Nachbargemeinden.

Im dritten Teil „öi z’Geschtillu“ gehen wir geographisch rings um unsere Gemeindegrenze.
Unsere Nachbargemeinden:
Im Osten grenzen uns die Gemeinden Raron und Unterbäch an. 
Im Norden grenzt das Lötschental mit den folgenden Gemeinden an: Wiler/Lötschen, Kippel und Ferden. 
Im Westen: Steg-Hohtenn und Turtmann. Die Gemeindegrenze von Gampel-Bratsch grenzt an keinem Punkt an unsere Ge|meindegrenze an. Die Ge|mein|de|grenze von Gampel ver|läuft 27 m neben unserer Ge|mein|de|grenze bei Gampil|gaar vorbei.

Und im Süden: Eischoll 
Bezirksgrenze: Der Grenzabschnitt (ca. 580 m) mit Turtmann ist zugleich auch die Bezirksgrenze von den Bezirken Westlich Raron und Leuk.
Höchster Punkt: Wilerhorn 3307 m.ü.M.
Tiefster Punkt: Rottu bei der Gampilgaar 627 m.ü.M.
Fläche: 1’762 ha

„D'Lowwi ischt chu“

Text/Fotos: Jvan Amacker (Gemeindearbeiter) und Jvan Bregy (Redaktion) 

In den letzten Januartagen 2021 hat es in den Walliser Bergen sehr stark geschneit und geregnet. Aus diesem Grund kam die Lüegilchi-Lowwi nach über 20 Jahren wieder einmal bis hinunter ins Rhonetal, und gibt dem Namen vom Gebiet Lowwine zwischen Niedergesteln und Steg die volle Ehre. Der Lawinenabgang am 29. Januar 2021 im Lüegilchi war sehr beträchtlich. Der Lawinenanriss beim Grat des Ober Mallichs betrug eine Länge von ca. 400 Meter und liegt auf einer Höhe von 2‘500 m.ü.M. und drang bis in den Talgrund auf 600 m.ü.M.

Durch die warmen Temperaturen und den Regen bis auf 2‘200 m.ü.M. löste sich am 02. Februar 2021 eine zweite Lawine, welche nochmals bis in den Talgrund vordrang. 

Foto: Lowwine am Gestelnberg.
Foto: Lowwine am Gestelnberg.

In einem Bericht im Walliser-Boten vom 2. Februar 2021 beschreibt Egon Feller, Chef des Lawinen|sicher|heits|dienstes Süd|rampe den Lawinen|nieder|gang wie folgt: Dass sich die Schnee|massen dort ihren Weg bis hinab in den Tal|grund bahnen, sei ausser|ge|wöhnlich. Ein Vor|gang, der als „30-Jahre-Ereignis“ katego|risiert werden könne. Die Luegilchi-Lawine kam im Jahr 1999 zum letzten Mal bis hin|unter ins Rhonetal. Weiter beschreibt Herr Feller: Das Abriss|gebiet der Lawine im Lüegilchi-Graben liegt jeweils beim Malich / Chistehorn auf rund 2700 m.ü.M. „Im Ein|zugs|gebiet hat es innert kurzer Zeit bis zu 150 Zenti|meter Neu|schnee gegeben, der auf einer schwach aufgebauten Alt|schnee|decke zu liegen kam.“ Da es nach dem Schnee|fall bis in hohe Lagen gereg|net habe, seien alle Bedin|gungen für einen Lawinen|abgang erfüllt gewesen. Egon Feller hat mit der Lüegilchi-Lawine gerechnet. Am Freitag|morgen, 29. Januar 2021 gegen 10:00 Uhr seien die Schnee|massen schliesslich in Bewe|gung geraten. „Die Lawine glitt zuerst als Schnee|brett ziemlich rasant tal|wärts. Durch den recht feuchten Schnee in den unteren Lagen ent|wickelte sich schliesslich eine Nass|schnee|lawine, deren Fliess|geschwin|dig|keit sich bis zum Ab|lagerungs|gebiet im Rhonetal deu|tlich ver|ringert hat.“

Der Jungwald westlich des Stock|walds entlang des La|winen|zugs, welcher in den letzten Jahren ein|ge|wachsen ist, wurde zer|stört. Durch das grosse Anriss|ge|biet bahnte sich die Lawine eine neue Schneise (ca. 50 Meter breit) mitten durch den Stock|wald, welche bis hinunter auf die Ladu|süe drang. Weitere Schäden wer|den erst im Früh|jahr nach der Schnee|schmelze ersicht|lich sein.

Es war nicht nur die Lüegilchi-Lowwi (im dritten „Chi“ zwischen Laden und Tatz), die in diesem Gebiet kam, es kam auch die Lawine vom ersten „Chi“. Diese Lawine  riss im Gebiet vom Treichigrabe ab und bahnte seinen Weg durch das 1. „Chi“ bis zum BLS-Lüegilchinviadukt und von dort aus im gleichen Graben von der Lüegilchi-Lowwi bis ins Rho|ne|tal.

Längen der Lawinen (bis ins Gebiet Lowwine im Rhonetal):
Lüegilchi-Lowwi: ca. 3.7 km
Teichigrabe-Lowwi: ca. 2.7 km

*Chi = Graben / Flussgraben in den Bergen

*Gestelnberg: in alten Dorf|chro|nik|büchern von Hohtenn wird die Bergflanke, auf dem auch die Ortschaft Hohtenn und die Weiler Giesch, Ladu und Tatz liegen, als Gestelnberg bezeichnet.

Foto: Schneise im Stockwald von der Ladusuon aus gesehen.
Foto: Schneise im Stockwald von der Ladusuon aus gesehen.
Rechnung 2020

Urversammlung Rechnung 2020

Text/Fotos: Richard Kalbermatter

An seiner Sitzung vom 10.2.2021 hat der Gemeinderat entschieden, die bisherigen Dokumente „Budget“ und „Rechnung“, welche den Haushaltungen zugestellt wurden, nicht mehr zu erstellen. Die Hauptinformation über die Urversammlung wird im Geschtjierblatt und über die Gemeinde APP kommuniziert. Die detaillierten Angaben können auf der Kanzlei und auf der Internetseite der Gemeinde www.niedergesteln.ch eingesehen werden.

Die Gemeindeverwaltung beehrt sich, Sie am Donnerstag 27. Mai 2021, 19:30 Uhr in die Turnhalle Niedergesteln zur Urversammlung einzuladen. Die Einladung wurde termingerecht ins Anschlagbrett gestellt.

Traktanden

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Protokoll vom 11.2.2021
  4. Rechnung 2020
    a) Erläuterungen der Rechnung
    b) Revisorenbericht
    c) Genehmigung der zusätzlichen Abschreibungen
    d) Genehmigung der Jahresrechnung
  5. Geschieberückhalt-Chäla, Abschluss
  6. NE703-Strassenverbreiterung, Auflage
  7. Verschiedenes

Rechnung 2020 (Trakt.4)

Die laufende Rechnung schliesst mit einem Ertrag von 4‘321 TCHF und einem Aufwand von 3‘656 TCHF ab. Die Selbstfinanzierungsmarge vor Abschreibungen liegt bei 664 TCHF. Beim Finanzvermögen wurden 134 TCHF, beim Verwaltungsvermögen ordentlich 504 TCHF (10.2%) und zusätzlich 51 TCHF abgeschrieben.

Bei den Regiebetrieben Trinkwasser, Abwasser und Kehricht musste auch im 2020 ein Minusbetrag von 147 TCHF verbucht werden. Laut Gesetz sind die Gemeinden verpflichtet, die Regiebetriebe deckungsgleich zu gestalten. Das Minus bei den Regiebetrieben summierte sich inzwischen auf 722 TCHF. Die Verrechnung dieser Minusbeträge muss spätestens nach 8 Jahren ausgeglichen werden. Im 2020 wurden 302 TCHF beim Posten „Interne Verrechnung Steuern“ abgebucht. Dadurch reduziert sich das summierte Minus der Regiebetriebe per 31.12.2020 auf 420 TCHF.

Geschieberückhalt-Chäla (Trakt. 5)

Im 2007 wurde dem Büro Zumofen & Glenz AG der Auftrag für die Erarbeitung eines Vorprojektes erteilt. Im 2015 wurden die Bäume innerhalb des Perimeters vom Forstrevier Südrampe gefällt. Ab 2018 konnte mit den Bauarbeiten durch die Firma Gebr. Zengaffinen AG gestartet werden. Mitte 2020 stand der Geschieberückhalt in seiner vollen Grösse und konnte den Betrieb aufnehmen.

Von der Firma Gebr. Zengaffinen AG wurden Nachforderungen von 640 TCHF gestellt. Da man sich nicht einigen konnte, wurde ein Schiedsgericht eingesetzt, welches die Hälfte der Nachforderungen akzeptierte. Nach diesem Entscheid konnten die Schlusszahlungen ausgelöst und die zugesagten Unterstützungen eingefordert werden. Dank den finanziellen Beteiligungen durch die Patenschaft für Berggemeinden mit 388 TCHF, der Stadt Zürich mit 150 TCHF, durch die Mobiliar mit 220 TCHF und den Subventionen von Bund und Kanton, stehen den Gesamtkosten von 4‘006 TCHF, Erträge von 3‘560 TCHF gegenüber. Der Gemeinde verbleiben Nettokosten von 446 TCHF (11%). Im Namen der Gemeinde herzlichen Dank an die grosszügigen Projektunterstützer, sowie an alle Mitwirkenden für das gelungene Bauprojekt.

 
Foto links: Geschieberückhalt „Chäla“. Foto rechts: Die Strasse NE703 im Bereich Sänder.
Foto links: Geschieberückhalt „Chäla“. Foto rechts: Die Strasse NE703 im Bereich Sänder.
 

NE703-Strassenverbreiterung (Trakt. 6)

Im 2023 wird nach heutigem Kenntnisstand die Rhone-Brücke zwischen Raron und Niedergesteln für 6 Monate gesperrt. Der Schwerverkehr von und nach Raron wird während dieser Zeit durch Niedergesteln geführt. Dies verlangt nach baulichen Massnahmen an der Hauptstrasse durch Niedergesteln. Die Strasse NE703 wird an mehreren Orten verbreitet, die Bushaltestellen mit Fussgängerquerungen werden optimiert, im Bereich Sänder wird ein Trottoir gebaut. Das Projekt soll im Mai 2021 aufgelegt werden. Geplant ist, dass nach Bereinigung allfälliger Einsprachen, mit den baulichen Massnahmen in der zweiten Jahreshälfte 2022 gestartet werden kann.

Jahrgang 20

20 Jahre Geschtjier-Blatt - Die Gründung einer Dorfzeitung

Text/Fotos: Jvan Bregy (Redaktion) 

Mit diesem Geschtjier-Blatt erhalten sie die 1. Auflage vom 20. Jahrgang von unserer Dorfzeitung. Das Geschtjier-Blatt, eine Erfolgsgeschichte für ein Print-Kommunikationsmedium in un|se|rem Dorf.

Die Idee

Im Milleniumsjahr 2000 hatte ich bei einer Besichtigung in einer Grossdruckerei gesehen, wie eine Dorfzeitung für eine andere Oberwalliser Gemeinde gedruckt wurde. Noch am gleichen Tag machte ich mir Gedanken, wie ich in meiner Wohn- und Heimatgemeinde auch so eine Dorfzeitung herausgeben könnte. Schnell wurde mir klar, dass diese Idee nur mit der Gemeinde zusammen umgesetzt werden kann. Bereits zwei Wochen später hatte ich mit dem damaligen Gemeindepräsidenten Walter Amacker (Onkel Walti) Kontakt aufgenommen. Auch Walter Amacker fand die Idee gut und bat mich mein Anliegen schriftlich im Gemeindebüro zu deponieren. An einer Gemeinderatssitzung vom März 2000 entschied der Gemeinderat für eine Dorfzeitung.

Da im gleichen Jahr noch die Gemeinderatswahlen anstanden, vertröstete mich der damalige Gemeinderat somit, dass die erste Dorfzeitung erst im Jahre 2001 erscheinen sollte.

Das Konzept

Der neugewählte Gemeinderat (2001 - 2004) unter dem Präsidium von Richard Kalbermatter entschied im Frühjahr 2001 für mein Grobkonzept, mit der Bitte ein Detailkonzept mit dem neuen Kommunikationsteam (KK-Team) zu erstellen. Ein Detailkonzept zu erstellen stand quer zu meinem Wunsch so rasch wie möglich eine Dorfzeitung heraus zu geben. Dank einem super Teamgeist vom neuen KK-Team wurde in den folgenden Monaten rasch ein Detailkonzept erstellt und dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt.

Eine Dorfzeitung für ALLE

Im Juni 2001 bekamen die Verantwortlichen von allen Vereinen und Genossenschaften eine Einladung zu einer ersten Informationssitzung. An der Sitzung präsentierte man die Idee von der Dorfzeitung und einer Homepage für Niedergesteln. Die anwesenden Teilnehmer waren von der Idee begeistert und äusserten sich positiv zu einer Dorfzeitung und einer Homepage, die auch den Vereinen zur Verfügung stehen würde.

Bei  der zweiten Sitzung im August 2001 wurde das Detailkonzept mit dem neuen Dorflogo vorgestellt. Die Vereinsverantwortlichen gaben dem neuen KK-Team an der dritten Sitzung im September 2001 den Startschuss für die Umsetzung der Dorfzeitung und der Homepage (http://www.niedergesteln.ch) für Niedergesteln.

In einer Gemeinderatssitzung im Herbst 2001 stimmte der Gemeinderat dem Kommuni|kations|konzept zu und übertrug dem KK-Team offiziell die Aufgabe, das Konzept (Dorfzeitung und Homepage) umzusetzen.

Die erste Auflage

Nach etlichen Sitzungen und Besprechungen war es, mit fünf Monaten Verspätung, im Mai 2002 soweit. Die Post verteilte das erste Geschtjier-Blatt mit einer Auflage von 300 Exemplaren an alle Haushaltungen in Niedergesteln. 16 Seiten Informationen und Bilder zu verschiedenen Themen. Es kamen von allen Seiten positive Echos zurück. Besonders viel Lob gab es dafür, dass das Geschtjier-Blatt die Themen von der Gemeinde, Burgergemeinde, Schulen, Pfarrei wie auch der Vereine und Genossenschaften veröffentlichte. Die Botschaft aus der Bevölkerung war klar: Das Geschtjier-Blatt sollte fortgesetzt werden. 

Dankeschön

Ein grosses Dankeschön an alle, die hinter der Idee standen, die mitgeholfen, Beiträge geschrieben haben und an die Leserschaft mit den verschiedenen Reaktionen zum Dorfblatt. Grosser Respekt gebührt allen Gestaltern des Blattes. Ein grosser Dank geht auch an unsere Gemeinde für die tolle Unterstützung und Mithilfe.

Möchtest auch du an der Erfolgsgeschichte Geschtjier-Blatt mitwirken? Dann melde dich doch gerne bei einem der Re|dak|tions|mit|glie|der oder auf der Ge|mein|de unter
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Die Köpfe hinter dem Geschtjier-Blatt

Collage: Die aktuellen Mitglieder des Redaktionsteams Geschtjier-Blatt. Obere Reihe vlnr.:  Richard Kalbermatter 2002 - 2008, 2021 - heute , Jvan Bregy 2002 - heute (davon 2002 - 2007 als Redakteur) und Trudy Kalbermatter 2002 - heute. Untere Reihe vlnr.: Fabienne Högg 2017 - heute, Jonas Kalbermatter 2017 - heute als Redakteur, Madlen Poirier 2017 - heute und Christian Dini 2017 - heute.
Collage: Die aktuellen Mitglieder des Redaktionsteams Geschtjier-Blatt. Obere Reihe vlnr.: Richard Kalbermatter 2002 - 2008, 2021 - heute , Jvan Bregy 2002 - heute (davon 2002 - 2007 als Redakteur) und Trudy Kalbermatter 2002 - heute. Untere Reihe vlnr.: Fabienne Högg 2017 - heute, Jonas Kalbermatter 2017 - heute als Redakteur, Madlen Poirier 2017 - heute und Christian Dini 2017 - heute.
Collage: Die ehemaligen Redaktionsmitglieder: Obere Reihe vlnr.: Alice Kalbermatter 2003 - 2016,  Bernhard Imboden 2002 - 2003, Helmut Dini 2002 - 2011 und Fridolin Imboden 2017 - 2020. Untere Reihe vlnr.: Josef Pfammatter 2009 - 2016, Manuela Imstepf 2002 - 2019  (davon 2008 - 2012, 2017 als Redakteurin) und Efrem und Marlis Kuonen 2013 - 2016 als Redakteure.
Collage: Die ehemaligen Redaktionsmitglieder: Obere Reihe vlnr.: Alice Kalbermatter 2003 - 2016, Bernhard Imboden 2002 - 2003, Helmut Dini 2002 - 2011 und Fridolin Imboden 2017 - 2020. Untere Reihe vlnr.: Josef Pfammatter 2009 - 2016, Manuela Imstepf 2002 - 2019 (davon 2008 - 2012, 2017 als Redakteurin) und Efrem und Marlis Kuonen 2013 - 2016 als Redakteure.

Wir, vom aktuellen Redak|tions|team, möchten diese Gelegen|heit nutzen, um all jenen zu danken, welche uns regelmässig Bei|träge und Berichte zusenden. Aus der Schule, den Vereinen von Nieder|gesteln, der Gemeinde, der Pfarrei und allen Organi|sationen und Institutionen. Herzlichen Dank für die abwechslungsreichen und interessanten Beiträge und Artikel. 

Schule

Erzählnachmittag

Text: Andrea Furrer, Schülerinnen und Schüler
Foto: Andrea Furrer

Am 13. November 2020 fand die Schweizerische Lese- und Erzählnacht statt. Da es aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich war, im Schulhaus zu übernachten, führte die 5H und 6H alternativ einen Erzählnachmittag durch. Annelore Furrer besuchte uns und erzählte uns wunderschöne Märchen. Dank des schönen Wetters konnten wir den Märchen draussen lauschen. Anschliessend bastelten die Kinder einen Rapunzel-Turm. Wir bedanken uns bei der tollen Märchentante, die uns mit ihren Erzählungen begeisterte.

Foto: Die Rapunzel-Türme.
Foto: Die Rapunzel-Türme.
 

Sinne

Text/Fotos: Andrea Furrer (Lehrerin 5H/6H)

Während einiger Wochen beschäftigten wir uns in der 5/6H mit den Sinnen von Pflanzen, Tieren und Menschen.

Verschiedene Versuche mit einer Venusfliegenfalle und Kresse zeigten uns, dass auch Pflanzen Sinne haben. So wächst eine Pflanze zum Beispiel stets dem Licht entgegen und braucht das Licht, um Chlorophyll bilden zu können.

Foto: Verschiedene Versuche...
Foto: Verschiedene Versuche...
Foto: ...mit verschiedenen Pflanzen.
Foto: ...mit verschiedenen Pflanzen.

Einige Pflanzen, wie die Venusfliegenfalle, reagieren auch auf Berührung. Unsere Klasse hat die Venusfliegenfalle, welche übrigens Pflanziska heisst, als neue Klassenpflanze bei sich aufgenommen.

Foto: „Pflanziska“ die neue Zimmerpflanze.
Foto: „Pflanziska“ die neue Zimmerpflanze.

Wir machten auch Experimente mit Schnecken und fanden heraus, dass Schnecken nicht auf Geräusche reagieren, wohl aber dem Licht folgen und sich bei Berührung in ihr Häuschen zurückziehen. Ausserdem lernten wir das Gehör der Fledermaus, die Augen der Fliege und die Nase des Wolfes näher kennen.

Foto: Kleine Schnecke.
Foto: Kleine Schnecke.

Bei den 5 Sinnen der Menschen lernten wir etwas über das Ohr und das Auge sowie deren Aufbau. Wir erforschten, wie Töne entstehen und was den Schall gut leiten kann. Beim Zwiebelschneiden erfuhren die Kinder, dass die Tränenflüssigkeit unser Auge schützt. 

Foto: Zwiebelscheiden.
Foto: Zwiebelscheiden.
 

Jupiiiii... Schnee

Text: Andrea Furrer, Schülerinnen und Schüler der 5H/6H
Fotos: Andrea Furrer

Am 28. Januar 2021 lag viel Schnee. Da wir nicht auf die Skipiste konnten, verlegte die 3. und 4. Klasse einen Teil des Unterrichts nach draussen. Mit Skidress ausgerüstet sprangen die Kinder aus höchster Höhe in den Schnee, buddelten ihre Lehrerin ein, bauten eine Burg und lieferten sich eine Schneeballschlacht. 

„Am Donnerstagvormittag hat uns Lehrerin Andrea überrascht. Damit, dass wir draussen im Schnee bauen durften. Als erstes haben wir Andrea eingegraben und ihr eine Meerjungfrauflosse gebaut. Danach hatten wir die Idee, eine Schneeballschlachtburg zu machen. Als in der Pause die 5. und 6. Klasse kam, haben sie unsere Burg gestürmt und uns „geschmiert“. Unsere Lehrerin hat sich natürlich für uns gerächt.
Janina, Céline, Alena und ich gingen dann in den Unterstand, wir bekamen nämlich zu kalt. Zur selben Zeit hatten die im Schneeballfeld Krieg. Danach wollte Janina Andrea etwas fragen und hat sich zurück ins Schneeballfeld getraut. Zum Glück kam sie heil zurück.“

Ronja Amacker + Céline Kummer (6H)

Foto: Beim vergraben der Lehrerin.
Foto: Beim vergraben der Lehrerin.
Foto: Spiel und Spass im Schnee.
Foto: Spiel und Spass im Schnee.

„Wir hatten zuerst das Diktat, danach gingen wir raus in den Schnee. Im Unterstand warteten wir auf unsere Lehrerin, dann ging es los. Wir buddelten unsere Lehrerin ein. Nachdem wir unsere Lehrerin verbuddelt hatten, bauten wir eine Burg. Etwas später in der Pause hat uns die 5. / 6. Klasse angegriffen.“

Nicolas Schaller + Matteo Imboden (6H)

 

Skitage

Text: Schülerinnen und Schüler der 6H
Fotos: Andrea Furrer (Lehrerin 5H/6H)

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Foto: Eine wohlverdiente Pause.

„Am Montagmorgen hatten wir zuerst 2 Stunden Schule. Dann sind wir nach Hause gegangen und haben Mittag gegessen. Um 11.00 Uhr hat uns der Bus auf dem Schulhausplatz abgeholt, dann sind wir mit dem Bähnli hochgefahren. Oben sind wir mit dem Sässeli noch höher gefahren und wurden in unsere Skigruppen eingeteilt. Wir sind ein paar Runden gefahren, dann sind wir ins Restaurant gegangen. Da haben wir leckeren Tee getrunken und etwas Kleines gegessen. Nachdem wir im Restaurant waren, sind wir noch eine oder zwei Runden gefahren und fuhren dann bis ins Dorf Unterbäch.

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Foto: Skifahren mit den Skilehrern.

Von dort gingen wir zum Bähnli und in den Bus. Der Bus hat uns an den Bushaltestellen rausgelassen und wir sind nach Hause gegangen.“

Céline Kummer + Clarissa Liniger (6H)

„Wir haben zuerst alle Skis eingeladen und mit dem Bus fuhren wir zur Luftseilbahn Raron. Alle fuhren mit der Luftseilbahn nach Unterbäch. Danach gingen alle mit dem Sessellift ins Ginals und fuhren Ski mit den Skilehrern. Wir konnten nur montags und dienstags fahren, weil am Donnerstag und Freitag kein schönes Wetter war.“

Alena Studer + Cédric Hauri (6H)

Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text: Madlen Poirier (Redaktion) 
Fotos: zvg. 

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab|wechs|lung in die Runde der Inter|view|part|ner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige
Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zu|satz|frage ihrerseits die nächsten Inter|view|partner einer fremden Kate|gorie per Los ziehen.

Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf aus|lösen, zum Nachdenken an|regen, zum Schmunzeln brin|gen, Sachen in Bewegung brin|gen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

 

Name: Rinaldo Grichting
Geburtsdatum: 12.12.1951

1. Auf welche Frage die Deine Zukunft betrifft, hättest Du gerne eine Antwort?

Ich würde gerne erfahren, wie es zukünftig um meine Gesundheit steht und ob es all meinen Verwandten und Freunden gut geht. Zudem wüsste ich gerne, wie die jetzigen Corona Impfungen überhaupt wirken und wie die Situation in ein paar Jahren aussieht. Haben wir heute richtig reagiert und entschieden? Das wäre interessant zu wissen.“

Name: Sandro Amacker
Geburtsdatum: 17.05.1990

1. Auf welche Frage die Deine Zukunft betrifft, hättest Du gerne eine Antwort?

„Gute Frage. Ich möchte gerne in die Zukunft schauen dürfen und sehen, wo ich in 10 Jahren also mit 40 stehe. Es ist ja gut, dass wir nicht jetzt schon erfahren, was uns noch so alles blüht im Leben, aber schnell mal durch ein Zeitfenster von 10 Sekunden schauen zu dürfen wäre interessant. Wie sind unsere Baupläne heraus|ge|kommen, wo stehe ich familiär?“

Name: Norwin Furrer
Geburtsdatum: 13.12.2015

1. Auf welche Frage die Deine Zukunft betrifft, hättest Du gerne eine Antwort?

„Das ist eine schwere Frage, da ich eigentlich noch nicht so sehr an die Zukunft denke. Ich lebe im Hier und Jetzt. Wenn man gross ist, denkt man dann schon mehr an die Zukunft, weil das Erwachsene halt so tun. Aber es würde mich schon interessieren, ob ich eines Tages Profifussballer bin, das wünsche ich mir nämlich sehr. Oder Pistenfahrzeugfahrer wäre auch eine Option.“

Rinaldo Grichting

2. Die Zauberfee kommt vorbei und hebt alle Corona Einschränkungen per sofort auf. Was denkst Du, wirst du als erstes tun, was während all der Zeit nicht möglich war?

„Zurzeit bin ich wirklich nicht oft unter Leuten. Der soziale Kontakt zu anderen Menschen fehlt einem schon. Spontan etwas abmachen zu können, oder jemanden einfach so besuchen und sich zu einem „Hängert“ treffen, sind in dieser Zeit wirklich Dinge die mir sehr fehlen. Ich hoffe, dass bald wieder die Zeit kommt wo wir gemütlich zusammen in einer Gartenbeiz sitzen können.“

3. Versetze Dich in Deine Kinder- oder Jugendjahre zurück. Was hat Dich damals am meisten genervt an Erwachsenen?

 „Was mich in der Zeit extrem genervt hat? Ich musste an den schulfreien Tagen immer zum Holzspalten antreten. Dabei hätte ich viel lieber mit meinen Freunden Fussball gespielt. Jeweils um 17:00 Uhr mussten wir Zuhause sein. Aber da war noch nicht Feierabend, denn um 19:00 Uhr stand der obligate Rosenkranz auf dem Plan. Und wehe wir wurden nach dem Rosenkranz auf der Strasse vom Lehrer beim Herumtollen erwischt, da blühte uns gleich noch Nachsitzen in der Schule oder Strafe schreiben. Da mussten wir die gesamte Bergpredigt aus der Bibel abschreiben, da war man eine Weile gut beschäftigt. “

Geschtjier Frage: Erinnerst Du Dich an etwas Nettes, was jemand für Dich in Niedergesteln getan hat?

 „Also da möchte ich Jean-Claude Lerjen, dem Sohn meiner Frau wirklich einen Kranz binden. Er ist so hilfsbereit und ein lieber Kerl. Er ist immer da für mich und hilft mit

Sandro Amacker

2. Die Zauberfee kommt vorbei und hebt alle Corona Einschränkungen per sofort auf. Was denkst Du, wirst du als erstes tun, was während all der Zeit nicht möglich war?

„Ich komme relativ gut zurecht mit den Einschränkungen. Ich bin auch nicht der typische Beizenhocker und gebe mich momentan mit einem „Coffee to go“ zufrieden. Ich freue mich dann aber schon darauf, wenn die Normalität zurückkehrt. Ich glaube, das erste was ich tun würde, wäre mit meiner Freundin fein essen gehen. Ach und dann diese Gesichtsmaske nicht mehr tragen zu müssen, da habe ich auch nichts dagegen.“

3. Versetze Dich in Deine Kinder- oder Jugendjahre zurück. Was hat Dich damals am meisten genervt an Erwachsenen?

 „Was mich in der Kindheit besonders an den Erwachsenen aufregte war, dass uns als Kindern und Jugendlichen in gewissen Situationen nicht zugehört wurde. Von vornherein wurden wir in die Position derer gestellt, die noch grün hinter den Ohren seien und sowieso keine Ahnung hätten. Glauben geschenkt wurde da eher den Erwachsenen und sich Gehör zu verschaffen in der Kindheit, äusserte sich oft schwierig. Ok, wenn es dann wirklich Strafen hagelte, wusste ich meistens auch, aus welchem Grund.“

Geschtjier Frage: Erinnerst Du Dich an etwas Nettes, was jemand für Dich in Niedergesteln getan hat?

 „Ja da gibt es einige Sachen. Aber so die letzte Aktion, wo ich wirklich sehr dankbar dafür war, liegt im Januar dieses Jahres zurück. Das war, als es bis in den Talgrund sehr heftig geschneit hatte. Widerwillig machte ich mich mit der Schaufel 

Norwin Furrer

2. Die Zauberfee kommt vorbei und hebt alle Corona Einschränkungen per sofort auf. Was denkst Du, wirst du als erstes tun, was während all der Zeit nicht möglich war?

„Ich würde gerne endlich mal einen Schwimmkurs besuchen, oder allgemein in ein Schwimmbad gehen, auf das hätte ich grosse Lust. Ich würde auch gerne in die Fussballschule hier in Niedergesteln gehen, aber das ist ja zum Glück auch ohne die Zauberfee hoffentlich bald möglich. Was toll wäre, wenn alle Erwachsenen und Jugendlichen nicht mehr immer diese blöden Masken tragen müssten, damit man die Gesichter sehen kann. Auch das ständige Händewaschen oder Desinfizieren nervt manchmal schon.“

3. Was nervt Dich am meisten an Erwachsenen? …und wie alt ist richtig alt?

„Am meisten nervt mich an den Erwachsenen, dass sie immer befehlen und Recht haben wollen. Dazu sollte man denen auch noch gehorchen.  Manchmal mache ich dann grad extra noch blöder und weiss, dass ich die Erwachsenen so ganz schön auf die Palme bringen kann, …aber sie kommen von der Palme ja auch wieder irgendwann runter. Richtig alt ist für mich jemand, der 100 Jahre alt ist oder jemand, der graue Haare hat oder keine Haare mehr hat.“

Geschtjier Frage: Erinnerst Du Dich an etwas Nettes, was jemand für Dich in Niedergesteln getan hat?

„Also an eine Person im Speziellen denke ich da gerade nicht. Ich erfahre viele Nettigkeiten in meinem Alltag hier in Nieder|gesteln, sei es von meiner Familie, meinen Nachbarn hier im Wannu-

Rinaldo Grichting

guten Ratschlägen. Ich habe über 60 Jahre in Leuk gelebt und dann kam der Entscheid nach Niedergesteln zu ziehen. Dieser Entscheid war wohl überlegt und trotzdem stellte der Umzug für mich eine Entwurzelung dar. Die Anfangszeit am neuen Wohnort war nicht einfach, doch Jean-Claude und seine Frau Susanne hatten immer ein offenes Ohr für mich. Nun habe ich mich super in Niedergesteln eingelebt und es gefällt mir hier sehr.“

 

Sandro Amacker

bewaffnet an die Schneeräumung unserer Parkplätze und wusste,  dass ich nun Arbeit für die nächsten zwei Stunden vor mir hatte. Doch kaum als sich die ersten Schweisstropfen bei mir bemerkbar machten, kam Silvan Steiner unaufgefordert auf seiner Quad-Schneefräse herangedüst und hatte die Arbeit binnen fünf Minuten erledigt. Schön solche Schnee Engel zu haben, Silvan ist einfach ein super Kumpel.“

 

Norwin Furrer

trog oder auch auf dem Spielplatz. Im Kindergarten haben mir schon einige meiner Schulfreunde eine schöne Zeichnung gemalt. Meine Schulfreunde und meine zwei lieben Kindergärtnerinnen sind immer für mich da und da gibt es viele nette Dinge, die wir zusammen erleben. All das bereitet mir grosse Freude.“ 

 

Tambouren- und Pfeiferverein

Text: Sabrina Kummer (Vereinspräsidentin) 

Im Frühjahr 2020 hat das Corona-Virus das Vereinsleben lahm gelegt. Keine Übungen, keine Auftritte und keine Feste mehr. Alles wurde still. Unser letzter Auftritt war der Geburtstag von Adrian Imboden im März 2020. Die Übungen, der Übungstag, die 1. hl. Kommunion, die Wettspiele und sogar das Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest wurde abgesagt.

Heute, ein Jahr später ist es immer noch sehr still. Die zweite Welle hat das Vereinsleben wieder lahm gelegt. Nach der Sommerpause hätten wir eigentlich die Generalversammlung im Oktober durchgeführt und anschliessend mit den Übungen gestartet. Doch leider mussten wir beides absagen. Nach langem Hin und Her haben wir die Generalversammlung vom Vereinsjahr 2020 schriftlich durchgeführt. Auch die Übungen mussten wir absagen. Nach einem ganzen Jahr Vereinspause, ist es schwierig, die Mitglieder noch motiviert zu halten. Es ist aber sehr erfreulich, dass wir 2020 keine Austritte verzeichnet haben.

Unsere Pfeifer-Übungsleiterinnen Melanie Karlen & Nadine Steiner wollten es nicht hinnehmen, dass wir wieder nicht gemeinsam üben können. Auf freiwilliger Basis haben sich mehrere Kleingruppen à 4 Mitglieder gebildet, die einmal wöchentlich zusammen üben. Melanie und Nadine erstellen jede Woche ein Programm, was geübt werden soll. Ebenfalls erstellen sie immer eine „Challenge der Woche". Hier sollen sich Mitglieder bei speziellen Übungen filmen und dies im Pfeifer-Chat präsentieren. Beispiele der Challenges waren: Kostümiert einen Marsch spielen; einen Marsch gurgeln; einen Marsch am Lieblingsort spielen usw. Melanie & Nadine versuchen mit diesen lustigen Challenges die Mitglieder bei Laune zu halten. Ebenfalls bekommen die Gewinner der Challenges ein kleines Geschenk. Die Tambouren führen momentan keine Übungen durch. Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder normal Übungen mit dem ganzen Verein durchführen können, dass wir wieder Auftritte haben und auch wieder Feste feiern können, damit das Vereinsleben nicht ausstirbt.

Wir haben ein Jahresprogramm erstellt, welches aber sehr ungewiss ist. Die Mitglieder wurden informiert, dass alle Übungen und Auftritte kurzfristig abgesagt werden können. Klar ist, dass bis Ende März keine Übungen durchgeführt werden können. Ebenfalls wurde der Schlitteltag, der Übungstag und das Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Stalden abgesagt. Die Wettspiele möchte der OWTP-Verband durchführen und ist fleissig am Organisieren, damit diese stattfinden können.

Das Komitee bedankt sich bei allen Mitgliedern, dass sie trotz der anhaltenden speziellen Situation zum Tambouren- und Pfeiferverein halten und Zuhause fleissig üben.

Vereine

Kirchenchor

Text: Isidor Burkhardt (Vereinspräsident) 

Auch der Kirchenchor versucht im Rahmen der Covid-Ein|schrän|kun|gen, das Vereins|le|ben so gut wie möglich auf|recht zu erhalten:

Isidor Burkhardt, Kirchenchor-Präsi|dent, führt Mitte März 2021 aus:

„Im Moment üben wir nicht gemeinsam, da das gemeinsame Singen von Seiten der Behörden verboten ist. Wir haben eine App, über die wir Noten, die wir von Manfred online bekommen, ab|spie|len und mitsingen können. So ist sowohl das Üben der einzelnen Stimme, als auch das Mitsingen im vierstimmigen Chor möglich. Persönlich singe ich auch im Auto mit, wenn ein Song im Radio kommt, den ich kenne. So kann die Stimme erhalten werden.

Sobald das Singen dann wieder erlaubt ist, werden wir unsere Probentätigkeit, aus Platz- und Abstandsgründen wahrscheinlich in der Kirche, wieder aufnehmen und wie gewohnt, die Messen mit unserem Gesang bereichern. Allzu grosse Hoffnungen machen wir uns im Moment nicht. Auch wenn der Lockdown gelockert wird, sind wir das Singverbot noch nicht los.

In diesem Jahr hätte ein Dekanats- Cäcilienfest stattfinden sollen, doch auch dieses fällt, wenn nicht ins Wasser, dafür wahrscheinlich in die Viren.

Persönlich freue ich mich, und mit mir alle Sängerinnen und Sänger, auf den Tag an dem wir wieder die erste Probe unter normalen Bedingungen abhalten können. Das High Light wäre, wenn die Karwoche, Ostern, Pfingsten und Fronleichnam wieder normal stattfinden könnten. Ob wir dann mit Singen bereit wären, hängt von den Möglichkeiten ab, wieder proben zu können.“

 

Neues aus dem Jugendverein Castellione

Text: Christian Dini (Redaktion)
Fotos: Roberto Bregy (Vereinspräsident) 

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Foto: Das renovierte Jugendlokal mit Stützbalken und aufgepäppelter Bar.

Der Jugendverein Castellione hat das Glück, ein grosses Lokal zu seiner Verfügung zu haben. In den Räumlichkeiten nahe der Zivil|schutz|anl|age wurden immer wie|der kleinere Änderungen ge|macht. Das Lokal hat zuletzt wort|wörtlich einen Dachschaden er|litten, weshalb eine Stützsäule instal|liert werden musste. Nach den Bauarbeiten konnte das Lokal wieder genutzt werden. Das letzte grössere eigene Projekt hat man erstmals am 11. August 2020 in Angriff genommen. 

Hierbei war das Ziel, die Bar zu renovieren und die Wände zu streichen. Der Vorstand hat die Arbeit an den Wänden über|nom|men. Die Bar wurde zu grossen Teilen von Petra Kalber|matter und Sven Biffiger umgebaut, mit Unterstützung von Jonas Kalbermatter, Lars Bregy und Roberto Bregy. Die neue Bar wurde der Stützsäule angepasst. Die Auf|lagefläche der Bar hat man mit Bierdeckeln verziert und mit Plexiglas abgedeckt. Die Barfront wurde mit Steintapete gemacht. Sämtliche Arbeiten wurden selbstverständlich unter Ein|hal|tung der geltenden Corona|regeln durchgeführt. Dies zeigt, dass auch in Zeiten einer Pande|mie der Wille der Jugend nicht gebrochen werden kann. 

Foto: Auflagefläche mit Bierdeckeln.
Foto: Auflagefläche mit Bierdeckeln.
Foto: Die „Barbauer/in“ Petra Kalbermatter...
Foto: Die „Barbauer/in“ Petra Kalbermatter...
Foto: ... und Sven Biffiger.
Foto: ... und Sven Biffiger.

Wir danken an dieser Stelle den tatkräftigen Vereinsmitgliedern, welche sich die Zeit und Energie genommen haben, dieses Vorhaben umzusetzen. Es ist erfreulich zu sehen, wie engagiert die neuen Mitglieder des Jugendvereines sind. „Äs grossus Merci!“

 

In Gedanken verbunden – FMG Niedergesteln

Text/Foto: Barbara Imboden (FMG)

Da es momentan schwerfällt, den Kontakt zu unseren Vereins|mit|glie|dern auf|recht|zu|er|hal|ten, wollte der FMG-Vor|stand in Form einer Gruss|karte den Mit|gliedern Mut machen, die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht zu verlieren. Auch in unserem Vereins|leben ist es stiller geworden. Daher wollten wir auf diesem Wege zeigen, dass wir trotz räumlicher Distanz in Gedanken verbunden bleiben können. Wir waren überrascht und berührt, wieviel positives Echo wir entgegennehmen durften.
Herzlichen Dank liebe Frauen!

Aufgrund der momentanen Corona-Situation gibt es aus unserem Vereinsleben nur wenig zu berichten:

Mittagstisch Senioren
Der Mittagstisch für die Senioren fand leider auch in den letzten Monaten nicht statt, was wir sehr bedauern. Für das weitere Vorgehen werden wir uns nach den Beschlüssen von Bund und Kanton richten. Wir hoffen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit unseren Senioren.

Friedenslicht
„Ein Licht das uns verbindet.“ Dies war das diesjährige Motto vom Friedenslicht Schweiz. Am 13. Dezember 2020 brachte man das Friedenslicht von Freiburg ins Wallis, wo es von uns in Visp abgeholt und nach Niedergesteln gebracht wurde. Von der Kirche aus wurde das Friedenslicht, welches Hoffnung und Zuversicht symbolisiert, in die Haushalte getragen. Auf eine Feier zum Empfang des Friedenslichts musste leider verzichtet werden.

Frühlingsevent
Der geplante kreative Event vom 24. März 21 musste aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden. Gemeinsam mit Corinne Bayard „Blüetutröim“ wollten wir Frühlingsgestecke gestalten. Wir verschieben diesen Anlass auf einen späteren Zeitpunt.

Vortrag „Selbstwertgefühl stärken“
Bereits vormerken könnt ihr euch den 07. Oktober 2021. Da findet ein Vortrag von Carine Andenmatten statt zum Thema „Selbstwertgefühl stärken bei Kindern“. Der Vortrag ist öffentlich und richtet sich vor allem an Eltern, Lehrpersonen und Interessierte.

Neues aus dem Vorstand
Unsere Präsidentin Anja Kämpf hat den Vorstand verlassen. Wir danken ihr für ihren tollen Einsatz und hoffen, dass sie uns als treues Mitglied erhalten bleibt. Neu übernimmt Nadia Amacker das Präsidium. Merci Nadia! Der Vorstand freut sich über ein neues Vorstandsmitglied. Marie-Madlen Amacker hat sich bereit erklärt, dem Vorstand beizutreten. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Danke Marie-Madlen!

Der Vorstand wird bemüht sein, alle Mitglieder stets auf dem Laufenden zu halten, was das Vereinsleben betrifft. Wichtige Informationen laufen über den FMG-Chat oder können der neuen Gemeinde APP entnommen werden. Wir bleiben in „Kontakt“ und hoffen für unsere Vereine, dass wir bald einmal wieder unser normales Vereinsleben auf|neh|men können.

Vereine

Rückblick Frauen- und Mütterabende

Text: Fabienne Högg (Redaktion) 
Fotos: Marie-Madlen Amacker

Wie so vieles in der momentanen Corona-Pandemie, fand dieses Jahr leider auch kein Frauen- und Mütterabend statt. Aber wir wollen dafür in Erinnerungen schwelgen und es uns nicht nehmen lassen, wenigstens auf diese Weise, ein paar „luschtigi Maschgini" zu sehen.

Marie-Madlen hat dafür  ihre Schatztruhe geöffnet und ein paar tolle Schnappschüsse aus den letzten 30 Jahren rausgesucht. Bei so tollen und lustigen Fotos kommt Stimmung und Vorfreude auf den nächsten Frauen- und Mütterabend auf.

Müäterabund 1992:

Foto: Vlnr.: Agnes Steiner †, Agnes Fahrni, Mariette Bregy, Cornelia Theler, Erna Bregy, Regina Zumoberhaus und Marie-Madlen Amacker.
Foto: Vlnr.: Agnes Steiner †, Agnes Fahrni, Mariette Bregy, Cornelia Theler, Erna Bregy, Regina Zumoberhaus und Marie-Madlen Amacker.
 

Müäterabund 1995:

Foto: Als „Pongini“ verkleidet. Vlnr.: Rosi Steiner, Manuela Imstepf, Agnes Steiner †, Irene Zumoberhaus und Denise Zuber.
Foto: Als „Pongini“ verkleidet. Vlnr.: Rosi Steiner, Manuela Imstepf, Agnes Steiner †, Irene Zumoberhaus und Denise Zuber.

Müäterabund 1996:

Foto: Vlnr.: Laura Amacker, Idi Steiner, Flora Amacker, Irene Seiler, Hildegard Schröter und Marie-Madlen Amacker.
Foto: Vlnr.: Laura Amacker, Idi Steiner, Flora Amacker, Irene Seiler, Hildegard Schröter und Marie-Madlen Amacker.
 

Müäterabund 1996:

Foto: Die Organisatorinnen 1996. Vlnr.: Rosi Steiner, Angelina Kalbermatter, Miranda Lengen und Manuela Imstepf.
Foto: Die Organisatorinnen 1996. Vlnr.: Rosi Steiner, Angelina Kalbermatter, Miranda Lengen und Manuela Imstepf.

Müäterabund 1997:

Foto: Die Organisatorinnen 1997. Vlnr.: Irma Steiner, Marie-Madlen Amacker, Denise Zuber und Ingrid Lochmatter.
Foto: Die Organisatorinnen 1997. Vlnr.: Irma Steiner, Marie-Madlen Amacker, Denise Zuber und Ingrid Lochmatter.
 

Müäterabund 1998:

Foto: Die Organisatorinnen 1998. Vlnr.: Christel Imboden, Amanda Steiner, Elisabeth Lochmatter, Adeline Imboden.
Foto: Die Organisatorinnen 1998. Vlnr.: Christel Imboden, Amanda Steiner, Elisabeth Lochmatter, Adeline Imboden.

Müäterabund 1998:

Foto: 3 Zwerge in der Burgerstube. Vlnr.: Flora Amacker, Miranda Lengen und Laura Amacker.
Foto: 3 Zwerge in der Burgerstube. Vlnr.: Flora Amacker, Miranda Lengen und Laura Amacker.
 

Müäterabund 1998:

Foto: Vlnr.: Nicole Mazotti und  Ingrid Lochmatter als Mexikaner.
Foto: Vlnr.: Nicole Mazotti und Ingrid Lochmatter als Mexikaner.

Müäterabund 2003:

Foto: Vlnr.: Trudy Kalbermatter, Nada Lochmatter, Iris Bregy und Marianne Eberhardt organisierten den gemütlichen Jägerabend.
Foto: Vlnr.: Trudy Kalbermatter, Nada Lochmatter, Iris Bregy und Marianne Eberhardt organisierten den gemütlichen Jägerabend.
 

Müäterabund 2004:

Foto: Zwei schaurige Hexen. Vlnr.: Marie-Madlen Amacker und Idi Steiner.
Foto: Zwei schaurige Hexen. Vlnr.: Marie-Madlen Amacker und Idi Steiner.

Müäterabund 2006:

Foto: Die Organisatorinnen bei einer Darbietung. Vlnr.: Theresa Fuchs, Monika Bolliger †, Rita Burgener und Rosi Steiner.
Foto: Die Organisatorinnen bei einer Darbietung. Vlnr.: Theresa Fuchs, Monika Bolliger †, Rita Burgener und Rosi Steiner.
Alts Geschtillu/Leute

Foto der 1. heilige Kommunion 1964

Foto: zvg. Therese Fuchs

Foto: 1. hl. Kommunion im April/Mai 1964. Hinterste Reihe vlnr.: Theresia Fuchs und Isabelle Bregy. Mittlere Reihe vlnr.: Andrea Martig und Marie-Madlen Amacker. Vorderste Reihe vlnr.: Eliane Bregy, Fridolin Seiler, Trudy Desepibus und Annelise Truffer.
Foto: 1. hl. Kommunion im April/Mai 1964. Hinterste Reihe vlnr.: Theresia Fuchs und Isabelle Bregy. Mittlere Reihe vlnr.: Andrea Martig und Marie-Madlen Amacker. Vorderste Reihe vlnr.: Eliane Bregy, Fridolin Seiler, Trudy Desepibus und Annelise Truffer.
 

Die Schule der Zukunft - Ein Gespräch mit Efrem Kuonen

Text: Christian Dini (Redaktion) 
Foto: Efrem Kuonen

Foto: Efrem mit seiner Frau Marlis.
Foto: Efrem mit seiner Frau Marlis.

Im Jahre 2018 habe ich Efrem zu seiner langjährigen Tätigkeit im Bildungswesen befragt. Nun, gut drei Jahre später, möchte ich von ihm erfahren, wie er heute zur Schule steht. Wir haben dabei einen besonderen Fokus auf die Schule der Zukunft gelegt. Dies auch im Hinblick auf seinen baldigen Ruhestand.

Efrems erste Stelle als Lehrperson hat er in Wiler im Lötschental in Angriff genommen. Damals noch als Stellvertretung bis zu den Herbstferien. Anschliessend war er 20 Jahre lang als Primarlehrer in Niedergesteln tätig. Nach seiner Arbeit in Niedergesteln hat er den Wechsel zum Berufsschullehrer in Visp gemacht. Heute ist er Dozent und leitet den Studiengang Bachelor Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule Wallis am Standort Brig.

Die wichtigste Änderung, die seiner Meinung nach gemacht werden muss, ist das Weg|kommen vom Einzel|kämpfer|tum, hin zu ver|stärkter Team|arbeit. So sollte, seiner Mei|nung nach, nicht mehr eine Lehr|person alleine für eine Klasse zu|ständig sein, sondern ein Team von Lehrpersonen übernimmt die Ver|antwortung für alle Schüler|innen und Schüler einer Schul|einheit.

In seiner Vorstellung würde eine Gruppe von 60 - 80 alters|durch|mischten Schülerinnen und Schülern von 4 - 5 Lehr|per|sonen be|treut. Dabei könnten offene Schulzimmer als Zeichen der Gemeinsamkeit her|ge|nommen werden. Somit soll die klare Trennung zwischen den Klassen und den Lehrpersonen auf|ge|hoben werden. Die Ver|ant|wor|tung und die Einzel|belastung können somit besser aufgeteilt wer|den, was den einzelnen Lehr|personen zugute|kommen würde.

Ein grosses Stichwort ist dabei das „Teamteaching“. Dies bedeutet, dass mehrere Lehr|personen gleich|zeitig im selben Raum unter|richten. Dabei hätte die Alters|durchmischung auch einen positiven Effekt auf die Schüler|innen und Schüler. Durch das Lernen am Modell können jüngere Kinder von älteren lernen und umgekehrt. Man könnte die Zeit, welche die Kinder mit|ein|ander verbringen, so ge|stalten, dass sie eine Weile ge|mein|sam verbringen und später wieder auf|ge|teilt wer|den.

Im Punkt Hausaufgaben hätte Efrem ebenfalls neue Vor|stel|lungen. Die Hausaufgaben als solche sollten in die Unter|richts|zeit integriert werden. Jede Familie hat andere Vor|aus|setz|ungen und Möglich|keiten. Besonders im Be|reich Medien|bildung kann man nicht erwarten, dass jedes Kind zuhause über dieselben Mittel verfügt. Laptops, Tablets und andere Geräte sind eine kost|spielige Sache. Die Kinder und deren Lernprozess sollten nicht unter finanziellen Defiziten leiden.

Natürlich gibt es Dinge, die die Kinder allein und ausserhalb der Unterrichtszeit bewerkstelligen können (bspw. Interviews/Recherchen mit anderen Per|sonen). Dinge wie Mathe|matik|ver|tiefung und Lese|training gehören aber definitiv in den Zu|ständig|keits|bereich der jewei|ligen Schul|zentren. Haus|auf|gaben haben in der heutigen Schul|struktur sicher eine Daseins|berech|tigung, solange diese selbständig von den Schülerinnen und Schülern gemacht werden können. In der Schule der Zukunft sollte dieses Konzept aber insofern ver|schwinden, als dass die Auf|gaben in der Tagesstruktur der Kinder integriert werden.

Für Kinder ist es äusserst wichtig, dass sie Selbständigkeit erlernen. Auf Primarstufe funktioniert dies als Vorbereitung für die Orientierungsschule. Efrem ist aber der Meinung, dass die Selbständigkeit auch durch andere Methoden als Hausaufgaben erlernt werden kann. Das Modell der Hausaufgaben ist keinesfalls schlecht. Aber auch die Schule geht ein Leben lang in die Schule. Gesellschaftlicher Wandel (Stich|wort Digitalisierung) erfordert auch, dass die eigenen Methoden immer wieder reflek|tiert und angepasst werden müssen. Efrem wirft hierbei auch einen Blick auf die Geschichte, insbesondere die der Wirtschaft. Zu Zeiten der Industrialisierung habe man zu grossen Teilen Fliessbandarbeit ausgeführt. Dies erforderte eine gewisse Genauigkeit und eine Abfolge, welche immer wieder im selben Turnus von Statten ging. Das Bildungswesen habe sich solchen Zuständen immer angepasst.

Heutzutage müssen Kinder lernen, kreative Lösungen zu Problemen zu finden und in einem Team zu funktionieren. Die Gesellschaft befindet sich im stetigen Wandel. Die Bildung als Stützpfeiler einer Gesellschaft muss sich diesen Veränderungen anpassen, damit nachfolgende Generationen etwas für ihr Leben lernen können.

Zum Ende unseres Gespräches hin gab es auch einen kleinen Lacher. Ich habe am selben Tag Efrem und seine Ehefrau Marlis zu ihrer Tätigkeit beim Geschtjierblatt be|fragt. Dazu habe ich einen Artikel ausgegraben, in welchem Efrem über Jahr|gangs|über|greifende Klassen berichtet hat. Allerdings habe ich ihm diesen erst nach unserem Interview zur Schule der Zukunft gezeigt. Seine Meinung hat sich in Bereichen, welche beide Artikel abdecken (Lernen am Modell, Alters|durch|mischug der Klassen) nicht geändert. Sowohl als Redak|teur, als auch als Inter|viewter zeigt er konsequent eine Linie, welche er halten will.

Ich bedanke mich für das Gespräch und bleibe gespannt, wie sich das Schulwesen in den nächsten Jahrzehnten verändern wird.

Leute

Zum Gedenken an unsere Verstorbenen im Jahre 2020

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde)
Fotos: digitalisiert von Bestattungen Weissen

In Zeiten der Coronapandemie wer|den die Beerdi|gungs|gottes|dien|ste im eng|sten Familien|kreis ge|feiert. Da|her wird immer mehr auf das Vor|lesen eines Lebens|laufs ver|zichtet.

Somit werden wir die Verstor|benen in Zukunft nur noch mit Fotos ohne Kurz|fassung der Lebens|läufe publizieren, um auch weiterhin an unsere Ver|storbenen zu ge|denken.

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und lass sie ruhen in Frieden.

 

Paula Kalbermatter-Schnyder †

Geboren: 09.04.1944
Gestorben: 30.03.2020

Walter Kalbermatten †

Geboren: 27.03.1941
Gestorben: 16.05.2020

Rosa Imboden †

Geboren: 03.03.1917
Gestorben: 23.07.2020

 

Walter Heiniger †

Geboren: 27.07.1935
Gestorben: 03.09.2020

Sonja Trachsel-Binggeli †

Geboren: 11.05.1937
Gestorben: 23.11.2020

Kamil Kalbermatter †

Geboren: 19.08.1947
Gestorben: 13.12.2020

Leute

Prior James Kachappilly – von Indien über Rom nach Niedergesteln und bald weiter nach Lalden

Text: Madlen Poirier (Redaktion)
Fotos: James Kachappilly

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Foto: vlnr.: Trudy Kalbermatter, Jacqueline Murmann, Nadia Amacker, Prior James Kachappilly, Christine Bregy, Madlen Poirier und Eveline Kummer.

Es liegt ein knappes halbes Jahr zurück, als wir Prior James für das Geschtjierblatt interviewten zum Anlass seines 5-jährigen Jubiläums als Seelsorger in unserer Ge|mein|de. Wir berichteten in der letz|ten September Ausgabe über seine Kindheit in Indien, seinen Werde|gang in der katholischen Kir|che und seine Eindrücke vom Prio|rat Niedergesteln-Steg-Hoh|tenn. Damals wusste noch nie|mand, dass sich für ihn und die Ge|mein|de bald ein Wechsel ein|stel|len sollte.

Im November 2020 ernannte Bischof Jean-Marie Lovey von Sitten Prior James Kachappilly neu zum Vikar der Pfarreien Visp, Lal|den und Eggerberg. Die Er|nen|nung wird per 01. September 2021 in Kraft treten und Prior James wird Wohnsitz im Pfarrhaus von Lalden nehmen. Ein Mitbruder aus der Gemeinschaft der Little Flo|wer Congregation von Indien wird ihn bei der neuen Aufgabe unter|stützen.

Diese anstehenden Ver|ände|run|gen haben Anlass zu fol|gen|dem Interview gegeben:

Ich erinnere mich noch gut an Ihren Start in unserer Gemeinde. Im 2015 sind Sie von Törbel zu uns nach Niedergesteln gestossen. Der Ruf war Ihnen vorausgeeilt: „Där niw Prior hilft de denä z’Terbil bim hewwu.“ Das tönte sympathisch. Bald darauf folgte die GV der Frauen- und Müttergemeinschaft, der Sie zum ersten Mal bei|wohn|ten. Bei der Ansprache wandten Sie sich an die Frauen mit: „Meine Freundinnen…“, die er|sten Lacher waren Ihnen ga|ran|tiert und zu vorgeschrittener Stun|de be|merk|ten Sie anerkennend, dass die Frauen in Nie|der|gesteln zu|min|dest auch so ein gutes Sitz|leder wie jene aus Törbel ha|ben. Ihre volksnahe Art wird ge|schätzt und Sie erzählen ger|ne von Begebenheiten aus Ihrem All|tag und lassen diese auch in die Predigten einfliessen. Was denken Sie, werden Sie den Be|woh|nern von Visp, Lalden und Egger|berg über die Zeit in Nie|der|gesteln erzählen?

„Ich werde so viel Gutes zu erzählen haben und eines ist sicher, jede einzelne Begegnung mit Personen hier im Dorf war für mich eine Bereicherung.“

Drehen wir das Rad zurück und nehmen an, Sie wären nochmal 18 Jahre alt. Würden Sie wieder Pfarrer werden?

„Ja und nein. Ich war schon als Kind von Priestern, die in den Pfarreien tätig waren begeistert. Ich wollte wie sie Messe feiern und bei den Menschen sein. Und dann, wenn ich in der Orientierungsschule war, hatte ich die Autobiographie von der heiligen Therese von Lisieux, „Die Geschichte einer Seele“, gelesen. Ihr Leben hatte mich angespornt in die Ordens|ge|mein|schaft der heiligen Therese ein|zu|treten. Ich war auch lange Ministrant. Jeden Abend wie es damals üblich war, haben wir Zu|hause den Rosenkranz gebetet.
Wäre ich heute nochmal 18-jährig, glaube ich nicht, dass diese Berufung zum Priester eine Option wäre. Heutzutage wären die Um|stände sicher anders und ich hätte wohl keine Gelegenheit die Auto|biographie von Hl. Therese zu le|sen.“

Was für Visionen haben Sie für die christliche Kirchgemeinde?

„Wenn wir von der Kirche sprechen, steht im Vordergrund das Wort Krise. Die Kirche als glaubende Gemeinschaft muss hart kämpfen, um Vertrauen zu gewinnen. Sie muss bereit sein, sich in Wort und Tat, neu zu orientieren, damit die Froh|bot|schaft, der Traum von Jesus vom Reich Gottes, bei den Gläu|bi|gen und bei allen Menschen des guten Willens ankommt.“

Sechs Jahre haben Sie nun in unserer Gemeinde verbracht als Seelsorger und Mitbürger. Was hat Sie in dieser Zeit geprägt? Auf was blicken Sie mit Stolz zurück? Gibt es vielleicht auch gesteckte Ziele, die unerreicht geblieben sind?

„Die Offenheit der Geschtjier habe ich immer wieder tief gespürt. Von Anfang an hatte ich das Gefühl: Ich bin hier Zuhause. Das ist sehr wichtig. Alle im Dorf haben mich wie einer von ihnen behandelt. Es gibt eine gute Mischung von «Tradition und Innovation». Ich bin sehr froh, dass wir die Innen|reno|va|tion unserer Prioratskir|che durchführen konnten. Im Früh|sommer wird die renovierte Tatz|kapelle eingesegnet. Viele unserer Kinder engagieren sich im Mini|strantendienst und im Kir|chen- und Pfarreirat sind Jung und Alt dabei. Unsere Lektorinnen/en und Kommunionhelferinnen/er sind ein Segen für die Pfarrei. Am Dienstag feiern viele den Werktags Gottesdienst mit. Auf alle Vereine im Dorf ist Verlass und sie bieten in dieser schwierigen Corona Zeit starke Hand bei der Desinfektion der Kirche.

Foto: vlnr.: Paul Kalbermatter, Marie-Madlen Amacker, Idi Steiner, Martha Bregy und Prior James Kachappilly.
Foto: vlnr.: Paul Kalbermatter, Marie-Madlen Amacker, Idi Steiner, Martha Bregy und Prior James Kachappilly.

Ich hatte grosse Freude bei der Geschtjier-Chuchi mit|zu|wirken. TPV, Frauen- und Müt|ter|gemeinschaft, Kirchenchor, das Frauenchörli, Damenturnverein, Samariterverein, Ju|gend Castellione, Ritterorden, Ge|mein|derat und Bürgerrat: Alle ha|ben in meinen Alltag viel Leben gebracht. Die offene Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und die bereichernden Erfahrungen mit den Schulkindern, die mit viel Liebe ge|stal|teten Kinder- und Schul|mes|sen, die verschiedenen schö|nen Anlässe wie z.B. das Schäfer- oder das Schul|ab|schluss|fest, die Frauen|fasnacht und der Apero nach der Messe, wo ich mit den Ge|meinde|mit|gliedern in Kon|takt kommen konnte, werden mir sehr fehlen.“

Mit welcher Einstellung sehen Sie dem neuen Arbeitsort und Wir|kungsbereich entgegen?

„Es ist etwas Neues. Ich bin nicht mehr Dekan. Ich bin nicht mehr Prior oder Pfarrer. Ich werde als Vikar in der Region Visp meinen kirchlichen Dienst ausüben. Ich trage keine grosse Verantwortung mehr und kann nun mehr Zeit mit den Leuten verbringen. Ich hatte hier eine unvergessliche Zeit. Jetzt heisst es aufbrechen. Nun ist die Zeit reif, die Komfortzone zu verlassen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe, trotzdem habe ich ein bisschen Bedenken alles wieder neu zu beginnen.“

Per WhatsApp Nachricht habe ich einige meiner Geschtjier Kontakte aufgefordert, Sie kurz zu charak|teri|sieren. Die Antworten purz|elten schnell und vielzählig he|rein, das Handy klingelte pausen|los. Hier nur ein kleiner Auszug:

Gutherzig, gesellig, ehrlich, kom|muni|kativ, hilfsbereit, guter Tän|zer, kollegial, immer gut ge|lau|nt, schnell integriert, Koch|talent, unkompliziert, liebens|würdig, zum Spassen auf|ge|legt, bester Nachbar, von den Kin|dern geliebt, sympathisch, warm|herzig, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, kennt fast alle Leute im Dorf mit Namen, immer ein Lächeln auf den Lippen, freund|lich, flexibel, humorvoll, tole|rant, aufmerksam, immer ein offenes Ohr, kontaktfreudig, cooler Typ, engagiert in Vereinen, rück|sichts|voll, aufrichtig, intelli|gent, gute Menschen|kenntnis, probiert allen ge|recht zu werden, „bescht Prior ever“, einer von uns, gesellig, Ver|klei|dungs|talent an Fasnachten, guter Portrait Zeichner, un|kompli|ziert, dankbar, natürlich, lieber Mensch, bescheiden, ver|ant|wortungs|voll, Priester und gleichzeitig Mensch, lebt Huma|nismus und Christlich|keit vor, lebensnah, realistisch, wunder|bar, gast|freundlich.

Die meisten der Mitteilungen en|deten mit einem traurigen oder wein|en|den Emoji und dem Zu|ge|ständ|nis, dass die Be|völ|ke|rung Sie schon jetzt ver|misst und Ihren Wegzug bereut. Ich habe mich beim Lesen sehr über die positiven Energien ge|freut, welche Sie im Dorf aus|lösen.

Was empfinden Sie selbst beim Entdecken dieser Stichwörter und Bemerkungen?

„Meine erste Reaktion: Mein Gott, was lese ich da? Ich falle gleich in Ohnmacht. Es ist so herzlich, ermunternd, dies alles zu lesen. Herzlichen Dank. Es stimmt nicht alles. Ich habe das Gefühl, dass ich um den erwähnten Qualitäten gerecht zu werden, hart arbeiten muss.“

Schon auf Sommerbeginn werden Sie nach Lalden umziehen. Liegt Ihnen etwas auf dem Herzen, was Sie der Kirchgemeinde und den Bewohnern von Niedergesteln mitteilen möchten?

„Der Abschied ist schwer. Für mich ist es nicht einfach das Ritterdorf zu verlassen. Ich habe nur gute, schöne Erinnerungen. Diese schöne Zeit und alle Geschtjier, welche mir diese Momente geschenkt haben, nehme ich mit mir, voller Dankbarkeit, Freude und im Gebet.“

Prior James, danke für das Gespräch und ich denke, dass ich der Gemeinde aus dem Herzen spreche und sagen kann, dass der Abschied auch für die Geschtjierinnen und Geschtjier schwierig sein wird. Herzlichen Dank für die Zeit, die wir mit Ihnen hier im Ritterdorf verbringen durften. Wir wünsche Ihnen schon jetzt viel Freude an den neuen Aufgaben, welche Sie erwarten. Zufriedenheit, Glück und Gesundheit sollen Sie auch weiterhin begleiten. Behalten Sie Niedergesteln in guter Erinnerung.

 

Geschtjier Mämmini Jahrgang 2020

Fotos: zvg. 

Mia

geboren: 14.07.2020
Eltern: Fabienne und Thomas Högg

Vanja

geboren: 16.07.2020
Eltern: Maria und Milan Petrovic

Levi Nikola

geboren: 02.09.2020
Eltern: Tamara und Roger Loch|matter

 

Noe

geboren: 05.11.2020
Eltern: Tamara und Marc Steiner

Jakob und Lorenz

geboren: 19.11.2020
Eltern: Sonja Jossen und Stefan Werlen

Wir gratulieren allen frisch|gebackenen Eltern zu Ihrem Nachwuchs.

 
 

„Es ist Liebe
die Gestalt angenommen hat,
Glück, dass den Atem nimmt,
Zärtlichkeit, für die es keine Worte
gibt.
Eine kleine Hand,
die zurückführt in eine Welt,
die man längst vergessen hat.“

Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag, 20. Mai 2021 bis Samstag, 22. Mai 2021

(nur solange Vorrat!)

Bier

Feldschlösschen Bier

10 x 33 cl

CHF 10.95
statt CHF 13.95

Glace

Frisco Rakete

Multipack

CHF 7.05
statt CHF 8.80

Cola

Coca Cola

Six Pack 1.5l

CHF 8.95
statt CHF 14.40

 
Käse

Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.90
statt CHF 14.50

Wein

Rosière Syrah

7 dl

CHF 4.90
statt CHF 7.20

Mayo

Mayonnaise

265 g

CHF 1.95
statt CHF 2.95

 
Penne

Casino Penne

500 g

CHF 0.95
statt CHF 1.50

Hauslieferdienst:

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder|gesteln. 

Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18. 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag:     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag:
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)