Jahrgang 20 - Nr. 3 - Dezember 2021

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Jahrgang 20 - Nr. 3 - Dezember 2021
Inhalt & Impressum

Seite03 Die Gemeinde informiert, Geschtjier Agenda

Seite04 Gemeindezentrum - Was wurde bisher gemacht

Seite05 Gemeindezentrum - Was wurde bisher gemacht

Seite06 Gemeindezentrum - Was wurde bisher gemacht, Dritte Rhonekorrektion

Seite07 Leitbild Räumliche Entwicklung (LRE), Ein neuer Auftritt

Seite08 Ein neuer Auftritt, Gratulationen zum runden Geburtstag

Seite09 Urversammlung Budget 2022

Seite10 Urversammlung Budget 2022

Seite11 Urversammlung Budget 2022

Seite12 Urversammlung Budget 2022

Seite13 Altes Foto aus dem Jolital, Fotografie von Maurice Chappaz

Seite14 Empfang Seelsorgeteam Priorat Niedergesteln-Steg-Hohtenn

Seite15 Herbstspaziergang

Seite16 Hundertwasser

Seite17 Kennenlernen, klären, kommunizieren - mit viel Kreativität, OS Lager 2021

Seite18 Geschtjier Fädra

Seite19 Geschtjier Fädra

Seite20 Geschtjier Fädra, Mittagstisch für Junggebliebene

Seite21 Vereinsausflug FMG-Niedergesteln 2021, Frauen- und Mütterabend 2022

Seite22 Öffentlicher Vortrag zum Thema „Selbstwertgefühl bei Kindern stärken“

Seite23 Gruselfest Halloween

Seite24 Ausbildungsabschlüsse 2021, Wir gratulieren im Jahre 2022

Seite25 Gratulationen zum Hochzeitsjubiläum von 2021

Seite26 Der kleine Engel Lukas

Seite27 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim|weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Richard Kalbermatter
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Fabienne Högg
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
 

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder|gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
Mai 2022

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 18. März 2022

Beiträge von Vereinen, Genossen|schaften und Privaten sind herz|lich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Die Gemeinde informiert

So stimmte Niedergesteln am 26. September 2021

547 Stimmberechtigte; die Stimm|beteiligung betrug 56.3 %

99%-Initiative:
76 ja, 222 nein, 3 leer

Ehe für alle:
195 ja, 105 nein, 2 leer

Zweitwohnungsanteil

Für unsere Gemeinde gelten die „einschränkenden Bedingungen“ gemäss der Zweit|woh|nungs|ge|setz|gebung zumindest vorläufig nicht mehr. Dies wurde am 30. Juni 2021 vom Bundesamt für Raum|ent|wicklung schriftlich be|stä|tigt.

In den letzten Jahren wurden in Niedergesteln einige Neubauten erstellt, deren Wohnungen die Grundbuch-Anmerkung „Erst|woh|nung" gemäss Art. 6 der Ver|ord|nung über Zweit|woh|nungen er|hielten.

Bei der Dienststelle für Ver|wal|tungs- und Rechts|dienst wurde nach|ge|fragt, ob und wie die An|mer|kung „Erst|wohnung“ im Grund|buch gelöscht werden kann.

Vorgehen gemäss der Dienststelle: Der Grundeigentümer kann bei der Baubewilligungsbehörde (= Ge|mein|de) einen Antrag stellen, die Nutzungsbeschränkung nach Art. 7, Abs. 1 ZWG aufzuheben. Sofern der Gemeinderat der Auf|he|bung zustimmt, kann das Ver|fahren zur Aufhebung weiter|ge|führt werden. Alle all|fälligen Kos|ten sind vom Grund|eigen|tüm|er zu tragen.

Per Stichtag 31. Dezember 2021 wird das ARE das Woh|nungs|inven|tar unserer Gemeinde erneut über|prüfen. Sobald der Zweit|woh|nungs|be|stand die 20%-Grenze wieder über|schreitet, muss bei Neu|bau|ten erneut die Grund|buch-Anmer|kung „Erst|wohnung“ ein|ge|tragen wer|den.

 

Geschtjier Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

21. November 2021
Elisabethenbouillon FMG

27. November 2021       
Kindermesse

02. Dezember 2021       
Roratemesse

02. Dezember 2021       
Urversammlung Budget 2022

06. Dezember 2021       
Nikolaus

08. Dezember 2021       
Maria Empfängnis

09. Dezember 2021       
Mittagstisch für Junggebliebene

10. Dezember 2021       
Schülertheater

12. Dezember 2021       
Schülertheater

15. Dezember 2021       
Burgerversammlung Budget 2022

19. Dezember 2021    
Friedenslicht

24. Dezember 2021 –
08. Januar 2022             
Weihnachtsferien

24. Dezember 2021       
Heiligabend

25. Dezember 2021       
Weihnachten

31. Dezember 2021       
Silvester

08. Januar 2022             
Vereinsabend TPV

29. Januar 2022             
Frauen- und Mütterabend

12.+13. Februar 2022   
SN-Ausstellung in Visp

26. Februar 2022 -
13. März 2022                
Sportferien

04. März 2022                
Weltgebetstag

12. März 2022                
SN-Widdermarkt in Visp

26. März 2022                
WAS-Widdermarkt in Gampel

15. April 2022 –
18. April 2022                 
Osterferien

15. April 2002                 
Karfreitag

17. April 2022                 
Ostern

20. April 2022                 
Burgerversammlung Rechnung
2021

02. März 2022
Aschermittwoch

05. Mai 2022                  
GV Haus der Generationen

08. Mai 2022                  
Erstkommunion

19. Mai 2020
Urversammlung Rechnung 2021

21. Mai 2022                  
Bezirkswettspiele TPV

Gemeindezentrum - Was wurde bisher gemacht

Text/Fotos: Richard Kalbermatter

Archiv und Lagerplätze

Foto: Eingang Gemeindearchiv.
Foto: Eingang Gemeindearchiv.
Foto: 3'000 Ordnerplätze.
Foto: 3'000 Ordnerplätze.
Foto: 63 Palettenplätze.
Foto: 63 Palettenplätze.

Anfangs 2021 wurde das Feuer|wehr|lokal umgestellt, damit Platz für das Gemeindearchiv und Lager|plätze entstehen. Die Feuer|wehr|ein|stellhalle steht weiter|hin der Feuer|wehr zur Verfügung. Der ehe|malige Umkleideraum der Feuer|wehr wurde zum Ge|mein|de|archiv (bis 3'000 Ordner) um|ge|baut. Im Westteil wurde die Holz|bühne ent|fernt und beid|seitig Regale für 63 Palettenplätze in|stalliert. Mit dem neuen Stapler können nun die Lagerplätze optimal genutzt werden. Der Werkhof und das Feuerwehrlokal sind mit dem neuen Gemeinde-Schliesssystem ausgerüstet wor|den.

Zügeln ins Pfarreizentrum

Nach kleineren Anpassungen und Umstellungen im Pfarreizentrum wurde die Kanzlei im März 2021 vom Verwaltungsgebäude ins Pfar|rei|zentrum gezügelt. In|zwischen haben sich die Mit|arbei|ten|den und die Be|völke|rung an den tem|po|rä|ren Büro|stand|ort ge|wöhnt. Vor allem der Pfarrei|garten wird immer wieder be|wundert und ge|schätzt.

Foto: Eingang mit Anschlag.
Foto: Eingang mit Anschlag.
Foto: Rittersaal als Kanzlei.
Foto: Rittersaal als Kanzlei.
Foto: Bischofssaal für Sitzungen.
Foto: Bischofssaal für Sitzungen.

Baumeisterarbeiten

Nach sieben Monaten erhielten wir endlich die Baubewilligung und konnten mit dem Umbau Mitte August 2021 starten. In den Monaten August, September und Oktober 2021 wurde heraus|ge|rissen, ausgebrochen, ge|bohrt, ge|hämmert und ge|sägt.

Vor allem der Bergfelsen im Erd|geschoss Brägjhüs ist hart und schwierig abzutragen. Am besten funktioniert es mit Sägen, kom|bi|niert mit Bohrlöchern für eine chemische Verdrängung. Der Bereich der alten Feuerstelle wurde Ende September 2021 von Archäologinnen untersucht und dokumentiert. Ab Oktober 2021 konnte auch in diesem Raum mit dem Abbau von Mauern und Fels gestartet werden.

Foto: Alte Feuerstelle.
Foto: Alte Feuerstelle.
Foto: Sägen des Felsen.
Foto: Sägen des Felsen.
Foto: In Etappen zur Betonplatte.
Foto: In Etappen zur Betonplatte.

Im Erdgeschoss Gmeihüs musste die Decke komplett ausgebaut werden. Die Balken waren an mehreren Stellen morsch. Nach dem Erstellen der Auflager wird die neue Kassettendecke aus Holz eingebaut. An den Erd|ge|schoss|mauern wird an den meisten Stellen der Verputz ent|fernt, damit die alten Bruch|stein|mauern ge|zeigt werden können. Die zwei Deck|en|öffnun|gen für den Lift|schacht sind aus|ge|sägt und bereit um den Lift|schacht zu beto|nieren.

Foto: EG-Decke wurde ausgebaut.
Foto: EG-Decke wurde ausgebaut.
Foto: Bruchstein sichtbar machen.
Foto: Bruchstein sichtbar machen.
Foto: Schacht für Personenlift.
Foto: Schacht für Personenlift.

Infrastrukturleitungen

Ab Mitte September 2021 wur|den die Kopf|stein|pflaster in der Hof- und Pfarreigasse entfernt und die Gräben für die neuen Leitungen erstellt. Zusätzlich zu den In|fra|struk|tur|leitungen für das Ge|meinde|zentrum wurden Leer|rohre für das ge|plante Fern|wärme|netz ein|ge|legt. Mitte Oktober 2021 sollten die Gräben wieder gefüllt sein. Die Kopf|stein|pflaster werden im Frühling 2022 neu verlegt. Für den Winter 2021/22 wird für die Kirche eine pro|vi|so|rische Heizung auf den Wefa|hüs|platz ge|stellt.

Foto: Kreuzen geht nicht.
Foto: Kreuzen geht nicht.
Foto: Aushub für neue Leitungen.
Foto: Aushub für neue Leitungen.
Foto: Pfarreigasse bleibt gesperrt.
Foto: Pfarreigasse bleibt gesperrt.

Die nächsten Schritte

Rechtzeitig vor Wintereinbruch sollten die Baumeisterarbeiten wie Bodenplatten im Erdgeschoss, der Liftschacht und Zwischen|wände abge|schlossen sein. Auch die neuen Holz|böden über dem Erd|geschoss sollten ver|legt sein. Ab diesem Zeit|punkt kann mit den Schreiner- und In|stalla|tions|arbeiten be|gonnen wer|den.

Wenn alles klappt, sollten die Räum|lich|keiten ab Mitte 2022 bezugs|bereit sein.

 

Dritte Rhonekorrektion

Text: Richard Kalbermatter
Gefahrenkarte: 3R-Projektpräsentation

Die 3. Rhonekorrektion ist ein Generationenprojekt und wird mehrere Jahrzehnte dauern. Dort, wo das Schadenpotential am höchsten war, wurden bereits prioritäre Massnahmen realisiert (z.B. Raum Visp). Für die Jahre 2021-2025 wird mit Kosten von 600 MCHF gerechnet. Davon entfallen 2% auf die Gemeinden. Die Gemeinde Niedergesteln zahlt jährlich 18 TCHF in einen Fonds für die 3. Rhonekorrektion ein. Ab 2026 wird es einen weiteren Finanzierungsbeschluss geben.

Gemäss Sachplan wird die Baggilla in das neue, breitere Rhonebett integriert. Der neue Rhonedamm wird nördlich der Baggilla verlaufen. Laut Aussage von Projektverantwortlichen erfolgen Ausführungsarbeiten meistens um die 10 Jahre nach den Detail|planungen. Da für unser Gebiet noch keine Detailplanungen gemacht wurden, können wir davon ausgehen, dass in den nächsten zehn Jahren bezüglich der 3. Rhonekorrektion keine Bagger auffahren werden.

Details können unter www.vs.ch , Link: 96d0009e-0bdd-334b-0ce8-
899ead05f0c9 (vs.ch)
, Peri|meter|bereich der Gemeinde Nieder|gesteln km 101 – 103, ein|ge|sehen wer|den.

 
 

Leitbild Räumliche Entwicklung (LRE)

Text: Richard Kalbermatter
Illustration: Andreas Pernstich

LRE

Illustration: Rottustrasse mit Säuleneichen.

Das Bundesgesetz über die Raum|planung (RPG) verlangte das kan|to|nale Raum|planungs|gesetz (kRPG). Das kantonale Raum|ent|wick|lungs|kon|zept (kREK) und der kantonale Richtplan die|nen den Ge|mein|den als Leit|faden für die Um|set|zung der neuen Raum|planung bis 2025. Die Grundsätze sind: eine Sied|lungs|ent|wicklung nach innen lenken; Zersiedelung bremsen; über|dimen|sio|nier|te Bau|zonen redu|zieren; Nutzung des freien Rau|mes defi|nieren; länger|fristige Ent|wick|lungen auf|zeigen und Mit|wirkung der Be|völkerung beim Raum|konzept. Unterstützt wird die Ge|meinde vom Büro AREAPLAN.

Zur Raumplanung gehört ein Berg von Anpassungen und Auflagen, wie Zonennutzungsplan (von 1977), Reglemente, Ge|fahren|karten, Wasserschutz, Land|schaft und Inventare. Wichtig ist auch auf|zu|zei|gen, wie sich der Raum in den nächsten Jahrzehnten ent|wick|eln soll.

Andreas Pernstich, Land|schafts|archi|tekt BSc FH, hat für seine Diplom|ar|beit Nieder|gesteln aus|ge|wählt, um ein LRE zu er|ar|beiten. Betreut wurde Andreas von Prof. Hansjörg Gadient, Dipl. Architekt ETH, Landschaftsarchitekt BSLA. Seine Arbeit teilt er in drei Bereiche (1 Analyse / 2 Leitziele / 3 Hand|lungs|em|pfeh|lungen) ein. Die Arbeit ist in einem Dokument (42 Seiten), einer Präsentation und einzelnen Leitblättern dargestellt.

 

Empfohlen werden 5 Handlungs|felder:

1. Ortskern als Identitätsträger stim|mig weiterentwickeln.
2. Die Hauptachsen abwechs|lungs|reich und sicher gestalten.
3. Dorfteile differenzieren.
4. Öffentliche Räume und Po|ten|zial|orte attraktiv ge|stal|ten.
5. Eine fortschrittliche Wohn|ge|mein|de etablieren.

 

Ein neuer Auftritt

Text: Richard Kalbermatter
Fahnen: Schnyder Werbung

Weshalb hat die Gemeinde überhaupt das Projekt „neuer Auftritt“ gestartet und was beinhaltet dieses Projekt? Vor 20 Jahren wurde der Auftritt der Gemeinde erarbeitet (Logo, Vor|la|gen, Internet, Geschtjierblatt, usw.). Inzwischen verlangen ver|schie|dene Bereiche nach An|pas|sun|gen. Die wesentlichen Punkte sind: ein offener Schalter; zeit|ge|mässe und gut nutzbare Web|seite; weniger Papier; rasche Infor|mations|möglich|keit an die Bevöl|kerung; ein frisches und gut ein|setz|bares Logo, usw.

Der Gemeinderat hat für dieses Projekt eine Arbeitsgruppe ein|ge|setzt. Zwei Werbefirmen er|hiel|ten den Auf|trag, einen Vor|schlag zu er|ar|beiten und diesen der Arbeits|gruppe zu präsen|tieren. Der Vor|schlag von Schnyder Werbung hat die Arbeits|gruppe und den Ge|meinde|rat über|zeugt und sie er|hielten den Auf|trag zur Um|setzung des gestal|terischen Teils. Für die funktionale Arbeit beim APP (Anpassungen) und bei der WEB-Seite (Erneuerung) ist das Unternehmen Mega|phone zu|stän|dig.

Auftritt

Foto: Neue Fahnen mit dem neuen Logo der Gemeinde.

Das gesamte Projekt wird in drei Phasen realisiert:

1. Logos, Schreibvorlagen, Druck|vor|lagen, Email-Signatur, Jass|kar|ten für Bevölkerung (bis Ende Oktober 2021)
2. Internetseite, APP, Beschriftung Fahrzeuge, Fahnen, Gläser, usw. (bis Ende 2022)
3. Professionelle Fotos, Filme, Geschtjierblatt, offener Schalter, usw. (Erste Hälfte 2023)

Details zur Entstehung / Ent|wick|lung des neuen Logos wurde allen Haushaltungen, zu|sammen mit den Jass|karten „Nieder|gesteln das Ritterdorf“, zu|ge|stellt. 

 

Gratulationen zum runden Geburtstag

Text: Jonas Kalbermatter (Redaktion) 
Fotos: zvg. 

Foto: Walter Zumoberhaus, 05.09.1931,       90 Jahre jung.
Foto: Walter Zumoberhaus, 05.09.1931, 90 Jahre jung.
 

Die Redaktion und die Gemeinde wünscht den Jubilaren von Herzen alles Gute, viel Glück und gute Gesundheit für die Zukunft. 

Foto: Verena Bregy, 09.09.1941,                  80 Jahre jung.
Foto: Verena Bregy, 09.09.1941, 80 Jahre jung.
Foto: Hermina Lochmatter, 11.09.1931,         90 Jahre jung.
Foto: Hermina Lochmatter, 11.09.1931, 90 Jahre jung.
Foto: Therese Kalbermatter, 26.09.1941,          80 Jahre jung.
Foto: Therese Kalbermatter, 26.09.1941, 80 Jahre jung.
 
Budget 2022

Urversammlung Budget 2022

am 02.12.2021, 19:00 Uhr in der Turnhalle

Text: Richard Kalbermatter 

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Protokoll 27.5.2021
  4. Friedhofreglement
  5. Kurtaxenreglement
  6. Steuerfuss
  7. Abwassergebühren
  8. Trinkwassergebühren
  9. Wärme/Solar
  10. Investitionsbeschlüsse
  11. Finanzplan 2022-2025
  12. Budget 2022
  13. Gemeindeinfos
  14. Verschiedenes

Die Unterlagen zur Urversammlung vom 2.12.21 stehen seit dem 11.11.21 zur Einsichtnahme bereit. Während den üblichen Öffnungszeiten können die Dokumente in der Gemeindekanzlei (Pfarreizentrum), sowie auf der Gemeinde WEB-Seite, eingesehen werden. Über die Gemeinde-APP werden zusätzliche Infos durchgegeben.

Die Urversammlung wird unter Einhaltung der Corona Schutzmassnahmen (Maskenpflicht) durchgeführt.

Der Gemeinderat lädt Euch recht herzlich zur ordentlichen Urversammlung Budget 2022 ein. Wir würden uns sehr freuen, viele interessierte Einwohnerinnen und Einwohner am Donnerstag, den 2.12.2021, ab 19:00 Uhr in der Turnhalle begrüssen zu dürfen.

Steuerfuss (Trakt.6)

Die Gemeinde weist einen Steuerfuss von 1.3 und eine Indexierung von 150% auf. Mit diesen Taxen liegt man im Mittelwert des Bezirkes Westlich Raron. Die Gemeinde muss die Regiebetriebe kostendeckend aufstellen. Wenn die neuen Gebühren von der Urversammlung angenommen werden, wird der Steuerfuss von 1.3 auf 1.2 gesenkt. Die Erhöhung der Gebühren würden durch die Senkung der Steuern ausgeglichen.

 

Abwasser- und Trinkwassergebühren (Trakt.7&8)

Die Gemeinden sind verpflichtet die Regiebetriebe kostendeckend aufzustellen. Die Abwassergebühren erbringen bisher 20 TFr/Jahr. Um kostendeckend zu sein benötigen wir 70 - 80 TFr/Jahr. Die Trinkwassergebühren erbringen bisher 71 TFr/Jahr. Um kostendeckend zu sein benötigen wir um die 170 TFr/Jahr. Der Preisüberwacher hat die kalkulierten Gebühren (Basis: Rechnung, Abschreibung und Spezialfinanzierung) genehmigt. Bei Zustimmung durch die Urversammlung gelten die neuen Gebühren ab dem 1.1.2022.

Die aktualisierten Reglemente sind gegenwärtig zur Überprüfung bei den kantonalen Dienststellen. Die Reglementsanpassungen werden im Mai 2022 der Urversammlung vorgelegt.

Wärme/Solar (Trakt.9)

Ziel des Projektes ist es, in Niedergesteln ein Angebot an erneuerbaren Energien zu schaffen. Bisher wurde der Energierichtplan (Auflage des Kantons) erarbeitet; die TWKW AG erteilte der EnAlpin einen Projektauftrag mit einem Kostendach von 10 TFr um ein Vorprojekt zu erstellen; an einer Sitzung zwischen den Projektverantwortlichen und dem Gemeinderat wurde aus verschiedenen Möglichkeiten eine Fokussierung auf Erdwärme und Solar fixiert; beim Umbau «Gemeindezentrum» hat die Gemeinde die Fernleitungen in den offenen Graben gelegt (Vorinvestition von 21 TFr).

Die nächsten Schritte sind: Projektierungsarbeiten weiterführen; Anschlussinteresse klären; Vorstellung/Beschluss durch Urversammlung im Mai 2022; Realisierung ab 2023 in mehreren Etappen.

Bild1

Investitionsbeschlüsse (Trakt.10)

2021.06 NE703-Westausbau:
Neues Trottoir, Bushaltestelle Sän|der, Anpassungen Infra|struk|turen.
Strasse Total 1.7MFr, davon 30% Gemeinden, Anteil Nieder|gesteln 300TFr plus Infra|strukturen 150TFr. Finan|zierungs|beschluss 450TFr.

2022.01 Pflästerung Burgschaft:
Die Hofgasse / Pfarreigasse muss|te wegen den neuen Infra|struk|turen für das Ge|mein|de|zen|trum auf|ge|brochen wer|den. Zusätzlich werden weitere Kopf|stein|pflaster im Bereich Chöif, in Ko|ordi|na|tion mit Glas|faser, im 2022/23 erneuert. Gesamtkosten 260 Fr.

2021.03 NE706-T9-Anschluss:
Gesamtkosten 18 MFr, Anteil Sa|nie|rung 3.5 MFr davon 70% Kan|ton und 30% Ge|mein|den.
Anteil Gemeinden 1.05 MFr davon 53% Raron, 24% NG, 23% Steg. Anteil Niedergesteln 252TFr.

 

Finanzplan 2022-2025 (Trakt.11)

Budget 2022 (Trakt.12)

 

Das Budget 2022 wurde nach HRM2 erstellt (kantonale Vorgabe). Auch das Budget 2021 und die Rechnung 2020 wurden auf HRM2 umgestellt/dargestellt. Die Rechnung 2020 ist im Aufwand und Ertrag wegen internen Verrechnungen viel höher.

Gemeindeinfos (Trakt.13)

Die Gemeinderätin und die Gemeinderäte werden über Tätigkeiten in ihren Ressorts berichten und gerne Fragen und/oder Anregungen aus der Urversammlung entgegennehmen.

Verschiedenes (Trakt.14)

Wir freuen uns an der Urversammlung Fridolin Imboden, Isidor Burkhardt, Martin Hutter und Marie-Madlen Amacker für ihre Leistungen für die Gemeinde Niedergesteln, herzlich zu danken und ihnen ein Präsent zu überreichen.

Alts Geschtillu

Altes Foto aus dem Jolital

Foto: Trudy Kalbermatter (Gemeinde) (zvg.)

Foto: Vlnr.: Die Schäfer Fidelis Zumoberhaus, Peter Imstepf und Hans-Peter Steiner mit einem VW-Käfer bei der Alphütte im Jolital (1976).
Foto: Vlnr.: Die Schäfer Fidelis Zumoberhaus, Peter Imstepf und Hans-Peter Steiner mit einem VW-Käfer bei der Alphütte im Jolital (1976).
 

Fotografie von Maurice Chappaz

Foto: Ernest Kalbermatter (zvg.) 

Foto Moritz

Foto: Links Wachtmeister Josi (Josef Stoffel 1933), rechts Fritz Schangs Erwin (Erwin Kalbermatter 1935).

Das Foto wurde Anfangs der vierziger Jahre im Obergesch von Maurice Chappaz gemacht. 

Maurice Chappaz, ein fran|zösisch|sprachiger Schrift|steller aus dem Wallis, wohnte von ca. 1942 bis 1946 mit Corinne Bill, ebenfalls Schrift|stel|ler|in, und Sohn Blaise im Ober|gesch. 

Im Buch „Testament der oberen Rhone“ erwähnte er auch Gesch als eine seiner Stationen. 

Pfarrei

Empfang Seelsorgeteam Priorat Niedergesteln-Steg-Hohtenn

Text/Foto: Alice Kalbermatter-Furrer
Lebenslauf: Pfarrer Paul Martone

Einzug2

Foto: Einzug des neues Seelsorgeteams.

Am 02. Oktober 2021 wurde ein neues Kapitel in unserem Priorat eröffnet. Zusammen mit der Bevölkerung von Niedergesteln, dem TPV Gestelnburg und den Trachtendamen durfte Dekan Paul Martone und der mitzelebrierende Pfarrer Rainer Pfammatter, in einem Gottesdienst, unser neues Seelsorgeteam Prior Alexander Fux und die Seelsorgehelferin Karin Maria Guntern einsetzen. Zum ersten Mal durfte unser Priorat einen Seelsorgeteam-Empfang, anstelle eines Prior-Empfangs, feiern.  Frau Guntern wird in Niedergesteln und Prior Fux im Pfarrhaus Steg wohnhaft sein. Beim anschließenden Apero auf dem „Chöif“ mit „Chees, Brot und Wii“ konnten, an diesem wunderbar warmen Herbsttag, erste Kontakte zwischen der Bevölkerung und dem neuen Seelsorgeteam geknüpft werden.

Die gesamte Pfarrei Niedergesteln heisst Prior Fux und Frau Guntern in ihrer Mitte herzlich willkommen und freut sich, auf viele geistlich wertvolle Begegnungen.

Pfarrer Alexander Fux stammt aus St. Niklaus, hat Jahrgang 1959 und machte 1982 im Kollegium Brig die Matura. Nach der Ausübung verschiedener Berufe trat er 1992 ins diözesane Priesterseminar in Givisiez ein und studierte fünf Jahre Theologie an der Universität Fribourg. Nach Abschluss seines Studiums 1997 absolvierte er ein Praktikum in der Pfarrei Raron- St.German. Am 13. Juni 1999 empfing er die Priesterweihe.

Anschliessend erhielt er die Ernennung zum Vikar der Pfarreien von Münster bis Niederwald, ab 2001 war er Pfarrer dieser Gemeinden mit Sitz in Biel. Im Jahr 2002 verliess er das Goms und wurde Pfarrer von Varen und Salgesch. Seit 2012 war er Pfarrer von Mörel, Ried-Mörel und Grengiols.

Karin Maria Guntern stammt aus Reckingen, wo sie 1976 geboren ist. Nach der obligatorischen Schulzeit begann sie 1992 das Kinder|gärtner|innen|seminar im Institut
St. Ursula in Brig, das sie 1997 mit dem Diplom abschloss. An|schlies|send arbeitete sie mehrere Jahre als Kinder|gärtnerin. Berufs|begleitend absolvierte sie von 2004 bis 2006 die Ausbildung zur Katechetin im Bildungshaus
St. Jodern in Visp. 2007-2012 war sie in Varen und Salgesch als Katechetin und Mitarbeiterin in der Seelsorge tätig. Am 13. März 2010 empfing sie in Reckingen als erste Oberwalliserin die Jung|frauen|weihe. Seit 2012 war sie Seel|sorge|helferin und Katechetin in den Pfarreien Mörel, Ried-Mörel und Grengiols.

Schule

Herbstspaziergang

Text: Schülerinnen und Schüler der 6H
Fotos: Andrea Furrer

2.Versuch

Foto: Kleiner Unterschlupf für viele Kinder.

„Wir mussten um 09.00 Uhr auf dem Schulhausplatz sein. Dann kam der Bus und holte uns ab. Wir kamen um 09.20 Uhr im Pfynwald an. Unser Führer Anselmo be|glei|tete uns auf unserer Ex|kur|sion, passend zu unserem Jahres|thema Wald. Mit Anselmo mach|ten wir verschiedene Spiele im Wald. Eines ging so: Es waren Schlan|gen|bilder auf dem Boden. Ein Kind lief mit verbundenen Augen durch den Parcours und durfte auf kein Bild stehen. Es wurde von den anderen Kindern gelotst. Wir mussten dann auch noch einen Bach auf Steinen überqueren. Natürlich liefen wir auch und sahen einige Tiere. Mittags machten wir Picknick auf dem Spielplatz. Nachmittags gingen wir noch einmal in den Wald. Später holte uns der Bus wieder ab.“

Maria Martins & Fabio Murmann, 6H

Foto: Schlangenbilder auf dem Boden.
Foto: Schlangenbilder auf dem Boden.

„Der Herbstausflug hat mir sehr gut gefallen. Wir sind in den Pfynwald gegeangen und bekamen eine Führung. Wir haben Spiele gespielt und Insekten gefangen. Das war sehr cool.“

Cecilia Werlen, 6H

Foto: Gemütliches Picknick.
Foto: Gemütliches Picknick.

„Wir waren im Herbstspaziergang und fuhren mit dem Steinerreisen-Bus in den Pfynwald. Und dann gingen wir kreuz und quer durch den Pfynwald. Wir spielten ganz verschiedene Spiele, die Spiele waren sehr cool. Einmal mussten wir durch einen Wassergraben springen und manchmal wurde man ein bisschen nass, aber das trocknete. Dann haben wir auf dem Spielplatz das Mittagessen gegessen. Später sahen wir noch verschiedene Seen, Rötlinge, einen Hecht und verschiedene Insekten. Später fuhren wir mit dem Bus zurück nach Niedergesteln.“

Rafael Steiner & Lenis Lauber, 6H

Foto: Bewundern eines Sees.
Foto: Bewundern eines Sees.
Foto: Der Herbstspaziergang machte Spass.
Foto: Der Herbstspaziergang machte Spass.
 

Hundertwasser

Text/Fotos: Andrea Furrer

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Foto: Hundertwasser-Bilder auf dem Pausenplatz.

Beim Praktikanten Janic Schwery lernte die 3. und 4. Klasse den Künstler Friedensreich Hundert|wasser kennen. Dieser wurde 1928 als Fritz Stowasser in Wien geboren. Seine Werke sind welt|berühmt, besonders bekannt sind die von Hundertwasser ge|stal|teten Häuser.

Nachdem die Kinder die Merkmale seiner Kunstwerke kennen gelernt hatten, stellten sie ein Hundert|wasser – Lesezeichen her.

Ausserdem malten sie in Gruppen mit Strassenkreide Hundertwasser – Bilder auf den Pausenplatz.

Kennenlernen, klären, kommunizieren – mit viel Kreativität!

Text/Fotos: Erich Pfammatter (OS Raron) 

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Foto: Besichtigung der Autobahnbaustelle A9.

Vom 6. – 10. September 2021 fand in der OS Raron die Projekt- und Lagerwoche statt. Während die 9OS im Landschaftspark Binntal im Lager verweilen durfte, erlebten die 10OS und 11OS eine span|nen|de Projektwoche in Raron. Im Verlaufe der Woche trafen diese SchülerInnen die Vertreter von ecoumra, welche ihnen ver|schiedene Berufe aus dem lo|ka|len Gewerbe vorstellten und auf eine Besichtigung der Auto|bahn|bau|stelle der A9 einluden.

An zwei Tagen durften die Lern|en|den in unterschiedlichen Berufs|feldern Erfahrungen sam|meln. Am Donnerstag klärte die 10OS brennende Fragen mit|hilfe der SIPE, während die 11OS an verschiedenen Projekten arbeitete und die Jour|na|listen|arbeit des WB’s kennen|lernte. 

Foto: Projektarbeit.
Foto: Projektarbeit.
Foto: Kennenlernen und zusammenhalten.
Foto: Kennenlernen und zusammenhalten.
 

OS Lager 2021

Text: Lernende 9OS

Vor der Abreise machten wir einen Corona-Test und reisten im An|schluss mit dem Zug und dem Bus nach Fiesch. Als wir in Fiesch ankamen mussten wir zuerst unsere Betten beziehen, das war für manche eine ziemliche Heraus|forderung. Am Nachmittag kam dann die JAST zu uns und wir arbeiteten in verschiedenen Work|shops. Am Dienstag konnten wir zwei von drei Ateliers wählen: Bienen, Naturkosmetik und Steine schleifen. Als dann auch schon Mittwoch war, erfuhren wir Neues über den Gemüse- und Obstanbau und durften mit anpacken. In den Ateliers kochten wir dann unser Mittagessen. Mit dem Bus fuhren wir ins Binntal und schauten uns dort Reptilien an. Am zweitletzten Tag besuchten wir im Binntal ein Mineralienmuseum. Am Abend hatten wir noch eine Disco mit alkoholfreien Cocktails, Chips und Musik unserer Wahl. Zu guter Letzt gingen wir noch in den Seilpark im Feriendorf Fiesch. Danach ging es zurück in unsere Zimmer und wir packten unsere Sachen. In Raron empfingen uns dann wieder unsere Familien.

Das Lager war ein großartiges Erlebnis, wir haben viel gelernt und sind als Klasse weiter zusammen|gewachsen.

 

Beiträge der Schulregion Raron

Weitere Beiträge finden Sie auch auf unserer Homepage: 

www.schulregionraron.ch

Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text: Madlen Poirier (Redaktion) 
Fotos: zvg. 

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab|wechs|lung in die Runde der Inter|view|part|ner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige
Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zu|satz|frage ihrerseits die nächsten Inter|view|partner einer fremden Kate|gorie per Los ziehen.

Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf aus|lösen, zum Nachdenken an|regen, zum Schmunzeln brin|gen, Sachen in Bewegung brin|gen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

 

Name: Alice Oggier
Geburtsdatum: 17.07.1952

1. Was geht Deiner Meinung nach zu langsam?

„Manchmal finde ich, dass sich die Wochenenden sehr langsam dahinziehen. Ich beschäftige mich zwar meistens immer irgendwie und habe Freude an Besuch. Aber dann gibt es auch die Tage, an denen ich alleine bin und kein Programm ansteht. Diese Tage ziehen sich dann doppelt in die Länge und da wünschte ich mir, dass diese einsamen Momente schneller vorbei gehen würden.“

Name: Michaela Pfammatter
Geburtsdatum: 11.10.1966

1. Was geht Deiner Meinung nach zu langsam?

„Im Prinzip finde ich, es ist alles gut, so wie es ist. Ich hätte nichts einzuwenden, wenn wir in unserem Alltag noch einen Gang herunterschalten könnten. Die Corona Pandemie hat nicht nur Negatives gebracht, ich finde diese Zeit hat unser Leben in dieser Hinsicht sogar etwas ent|schleu|nigt. Das ist das Positive, welches ich aus dieser Zeit heraus|nehme.“

Name: Lukas Rieder
Geburtsdatum: 08.03.2007

1. Was geht Deiner Meinung nach zu langsam?

„Mir persönlich geht die Schule viel zu langsam. Vor allem die Mathe|stunden ziehen sich un|end|lich dahin. Ich weiss, die Er|wach|senen finden, die Schulzeit sei die schönste Zeit im Leben. Also vielleicht solltest Du mir diese Frage in 20 Jahren nochmals stellen.“

 

Alice Oggier

2. Was ist das Peinlichste, das Du je angezogen hast, oder Dir vielleicht von Deinen Eltern aufgezwungen wurde anzuziehen? Bei welchem Anlass war das?

„Als ich etwa 17 oder 18jährig war, habe ich mir einen raben|schwarzen Maxi Mantel ge|kauft, der bis zu den Knöcheln reichte. Diese Mäntel waren zu jener Zeit sehr angesagt. Voller Stolz habe ich meinen Kauf den Eltern vorgeführt. Mit der Reaktion meines Vaters hatte ich nicht gerechnet, er verweigerte mir den Ausgang, falls ich den Mantel an|ziehen wollte. Anstatt mein neues Kleidungsstück stolz zur Schau stellen können, habe ich an diesem Abend demonstrativ auf den Ausgang verzichtet und bin Zuhause geblieben. Danach habe ich den Mantel trotzdem getragen. Dem einzigen, dem dies peinlich war, ist mein Vater gewesen.“

3. Für welche gute Eigenschaft hat man Dir schon Komplimente gemacht. Kannst Du dies nachvollziehen?

„Ich höre öfters von meinem Bruder und auch vom Schwie|ger|sohn, dass ich zu genau und zu perfekt bin. Ich kann dies nicht nachvollziehen, denn für meinen Geschmack, könnte ich alles immer ein bisschen besser machen. Wahrscheinlich ist schon ein Funken Wahrheit dabei, auch wenn ich das selbst nicht so wahr|nehme. Ansonsten werde ich gelobt, für die Aperitifs oder Kaffeepausen bei mir auf der Terrasse. Ich liebe diese spon|ta|nen Momente und freue mich immer, wenn ich Gäste be|wir|ten kann und sich dabei ein flot|ter Hängert entwickelt.“

 

Michaela Pfammatter

2. Was ist das Peinlichste, das Du je angezogen hast, oder Dir vielleicht von Deinen Eltern aufgezwungen wurde anzuziehen? Bei welchem Anlass war das?

„Das weiss ich noch genau, damals als 12jähriges Mädchen sang ich im Kinderchor in Gampel mit und wir hatten einen Anlass mit Auftritt. Für das Konzert hat mich meine Mama in ein cremefarbiges Kleid mit roter Blumenstickerei gesteckt. Der Auftritt ging gut über die Bühne, aber wie fühlte ich mich unwohl in diesem folkloristischen Blumentraum.“

3. Für welche gute Eigenschaft hat man Dir schon Komplimente gemacht. Kannst Du dies nachvollziehen?

„Ich denke an die positiven Rück|meldungen, welche ich für den Umbau meiner Ferien|wohnung in Jeizinen erhal|ten habe. Die Planung und Ge|stal|tung habe ich eigens an die Hand genommen und wie ich von den Feriengästen zurück|ver|nehme, verbringen sie wunder|bare und erhol|same Momente in der Wohnung. Einerseits erhielt ich Komplimente eines international tätigen Archi|tekten, der noch jetzt von seinem Aufenthalt schwärmt und ander|seits versinken Klein|kinder dort oben in nächtlichen Tiefschlaf, welchen sich die frischgebackenen Eltern schon seit Monaten her|bei|sehnten. Was will der Mensch noch mehr?“

 

Lukas Rieder

2. Was ist das Peinlichste, das Du je angezogen hast, oder Dir vielleicht von Deinen Eltern aufgezwungen wurde anzuziehen? Bei welchem Anlass war das?

„So spontan erinnere ich mich an einen Regentag, es wird wohl während der 3. Primarklasse ge|wesen sein. Ich durfte nicht aus dem Haus, ohne Papas alte blaue Regen|jacke überzuziehen. In diesem Outfit in der Schule erscheinen zu müssen, das war ein völlig uncooler Moment in meinem Leben.“

3. Für welche gute Eigenschaft hat man Dir schon Komplimente gemacht. Kannst Du dies nachvollziehen?

„Ich wurde vom Fussballtrainer gerühmt für mein gutes Fuss|ball|spiel. Auch für meinen Einsatz als Tambour gab es schon Kom|pli|mente vom Lehrer Fredy Amacker vom TPV Niedergesteln. Aus der Damenwelt vernehme ich öfters, dass meine Frisur gut an|kommt. Ja so Rückmeldungen sind natürlich schön und moti|vierend und werden schon be|grün|det sein.“

 
 

Ein hübsches Kompliment
ist wie eine Sandwich:
zwischen zwei Alltäglichkeiten
etwas Besonderes. 

Marlene Dietrich

 

Alice Oggier

Geschtjier Frage: Hast Du schon einmal etwas über den Lufubozu gehört? Weisst Du wo der Spukgeist sein Unwesen treibt? Niemand hat je gewagt, ihn zu fragen, was ihm fehlt. Was würdest Du ihn fragen, wenn du ihm begegnen würdest?

„Ich weiss wo Lufu ist. Unsere Familie hatte dort einen eigenen Stall und Scheune. Ich habe dort das Vieh im Sommer und Winter gehütet. Aber vom Lufubozo habe ich noch nie gehört. Wenn ich ihn aber antreffen würde, würde ich fragen: “Bisch gsund und bisch gimpftä?“.

 

Michaela Pfammatter

Geschtjier Frage: Hast Du schon einmal etwas über den Lufubozu gehört? Weisst Du wo der Spukgeist sein Unwesen treibt? Niemand hat je gewagt, ihn zu fragen, was ihm fehlt. Was würdest Du ihn fragen, wenn du ihm begegnen würdest?

„Nein den Lufubozu kenne ich nicht. Ich kännu fa Jeizinu di Sagä fam driibeinigu Ross und fam gälbu Hänni und natrili dr Gratzug. Wenn ich den Bozu im Lufu anträffe, würde ich ihn fragen, ob er nicht einmal nach Jeizinen kom|men möchte, um dort oben mit unseren ortsansässigen Ge|stal|ten ein bisschen herum|zu|spuken.“

 

Lukas Rieder

Geschtjier Frage: Hast Du schon einmal etwas über den Lufubozu gehört? Weisst Du wo der Spukgeist sein Unwesen treibt? Niemand hat je gewagt, ihn zu fragen, was ihm fehlt. Was würdest Du ihn fragen, wenn du ihm begegnen würdest?

„Irgendwie sagt mir das etwas, der treibt sein Unwesen im Lufu? Ja klar weiss ich als Geschtjier wo Lufu ist. Sollte ich ihm begegnen, würde ich ihn fragen, wo er eigentlich wohnt, was er den ganzen Tag lang macht und ob er sich bestimmte Leute auswählt, um seinen Spuk zu treiben.“

 

Mittagstisch für Junggebliebene

Text/Fotos: Manuela Imstepf

Im September 2021 wurde der Mittagstisch für die Jung|ge|blie|benen wieder eingeführt. Nach der Corona-bedingten langen Pause von unge|fähr 1 ½ Jahr freuten sich alle Anwe|se|nden, endlich wieder „zämu ds hängertu“ und beim gemüt|lichen Zusammen|sein ein leckeres Essen zu geniessen.

Foto: Tischlein deck dich in der Burgerstube.
Foto: Tischlein deck dich in der Burgerstube.
Foto: ... mit Dekoration.
Foto: ... mit Dekoration.
Foto: Fröhliche Gesichter in der Burgerstube.
Foto: Fröhliche Gesichter in der Burgerstube.
Vereine

Vereinsausflug FMG-Niedergesteln 2021

Text/Fotos: Barbara Imboden

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Foto: Gruppenfoto im idyllischen Gruyère.

Am Samstag, den 25. September 2021 machten sich 21 abenteuer|lus|tige "Geschtjerinnen" im neuesten Reise|car von "Steiner Reisen" auf den Weg nach Gruyère. Nach einer ge|mütlichen Kaffee|pause unter|wegs, machten sie sich auf zur Schaukäserei "La Maison du Gruyère". Hier folgten sie einem interes|santen Audio-Rundgang durch die Käserei. 

Nach einem köstlichen Mittag|essen besuchten sie das Schloss Gruyère, wo sie in längst ver|gan|gene Zeiten abtauchen durf|ten. 

Foto: Rundgang durch die Schaukäserei „La Maison du Gruyère“.
Foto: Rundgang durch die Schaukäserei „La Maison du Gruyère“.
Foto: Martha Bregy und Annemarie Ruffener.
Foto: Martha Bregy und Annemarie Ruffener.
Foto: Schaukäserei.
Foto: Schaukäserei.

Eine fachkundige Führerin ge|stal|tete eine kurzweilige Schloss|be|sich|tigung mit interes|san|ten histo|rischen Hinter|grund|infor|ma|tio|nen.

Anschliessend hatten die Frauen noch etwas Zeit, bei spät|sommer|lichem Wetter im wun|der|schö|nen, idyll|ischen Gruyère zu ver|weilen. Das un|be|schwer|te Zusammen|sein und der ein oder andere "flotte Hängert" wurde sicherlich sehr ge|schätzt. Am späteren Nach|mittag kehrten die aben|teuer|lustigen "Gesch|tjier|innen", ein|ge|deckt mit regio|nalen Köst|lich|keiten wie feinem Käse oder Meringues, zurück nach Nieder|gesteln, wo sie es noch gemütlich ausklingen lies|sen.

Foto: Regionale Köstlichkeiten.
Foto: Regionale Köstlichkeiten.
 

Frauen- und Mütterabend 2022

Samstag, 29.01.2022 um 20:00 Uhr in der Burgerstube

Mitbringen:
Gute Laune und Päckli bis
CHF 10.00

Anmelden bis am 15.01.2022 bei: 

Carole: 079 346 45 77
Idy: 079 396 73 83
Therese: 076 457 13 57
Janine: 078 825 43 21

Öffentlicher Vortrag zum Thema „Selbstwertgefühl bei Kindern stärken"

Text/Fotos: Barbara Imboden (FMG) 

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Foto: Referentin Carine Andenmatten-Tschopp.

Am 7. Oktober 2021 organisierte die FMG – Niedergesteln in der Burgerstube einen öffentlichen Vortrag und Dialogabend zum Thema "Selbstwertgefühl bei Kindern stärken".  Wir freuten uns sehr über das zahlreiche Interesse von Eltern, Lehrpersonen sowie Grosseltern. Von der Referentin Carine Andenmatten-Tschopp konn|ten wir viel über das Thema "Selbst|wert|gefühl von Kindern stär|ken" erfahren. Sie zeigte uns auf, wie selbstwirksam und wichtig ein gesundes Selbst|wert|gefühl bei Kindern ist. Denn ein gesundes Selbstwertgefühl entscheidet über die Qualität in unserem Leben. 

Du bist, wer du bist:

Du bist nicht der, den ich in dir suche.

Du bist nicht der, der du einmal warst.

Du bist nicht so, wie es mir passt.

Du bist nicht so, wie ich dich will.

Du bist, wie du bist

Jorge Bucay

Es ist das Fundament für das Lernen und hilft Schwierigkeiten im Alltag zu meistern. Sicher hatte jeder Teilnehmer beim Zuhören an diesem Abend ein persönliches Aha- Erlebnis und konnte etwas für sich persönlich Wichtiges mit|neh|men auf seinem weiteren Lebens|weg. Die Referentin be|dan|kte sich recht herzlich bei allen Teilnehmern/innen für die ein|drücklichen und ehrlichen Statements in der Schlussrunde. Abgerundet wurde der Abend mit dem in den Rahmen gesetzten Zitat, welches die Kern|aus|sage des Abends gut wieder|spiegelt.

Wir sind überzeugt, es war ein wertvoller und reichhaltiger Abend und wir konnten viel voneinander profitieren. Herzlichen Dank allen Teilnehmern!   

Foto: 23 Teilnehmer/innen.
Foto: 23 Teilnehmer/innen.

Gruselfest Halloween

Text: Christian Dini (Redaktion) 

Halloween ist uns allen als das Fest des Gruselns bekannt. Das Wort entstand aus dem Englischen All Hallow’s Eve, was so viel wie Abend vom Allerheiligen bedeutet. Der Ursprung des Festes solle in der Kultur und Tradition der Kelten liegen. Meyers Konversations-Lexikon schreibt, dass man zwar nicht eindeutig beweisen könne, dass folgende Verbindung existiert, doch wird dies allgemein so angenommen. Angeblich haben die Kelten ihrem Totengott Samhain während dieser Feier gehuldigt. Aus dieser Tradition seien schliesslich die Bräuche zu Halloween entstanden. Die Encyclopædia Britannica schildert wiederum, dass die Kelten mit Halloween das Sommerende gefeiert haben. Mit dem Einzug des Viehs in die Ställe seien auch die Seelen der Verstorbenen in ihre Heime zurückgekehrt.

Die Ethnologin Editha Hörandner betont, dass der jetzige Brauch des Halloweens mit heidnischer oder keltischer Prägung nicht viel am Hut hat. Vielmehr habe Europa schlicht und einfach Importarbeit mit Blick auf die Vereinigten Staaten betrieben. Der historische Ursprung und die Hintergründe des Festes scheinen also nicht eindeutig geklärt. Es lässt sich aber sagen, dass der Brauch vor allem in Irland prominent war. Bei der grossen irischen Einwanderung in die Vereinigten Staaten wurde dieser Brauch in Übersee verbreitet, wo er bis heute von grosser Beliebtheit profitiert. An Halloween verkleiden sich die Menschen, um böse Geister – übergeschwappt vom Jenseits – zu vertreiben und fernzuhalten. Dabei geht man von Tür zu Tür und sagt einen Spruch auf (in deutschen Kreisen Süsses oder Saures, in englischen Gebieten trick or treat), um anschliessend mit Süssigkeiten beschenkt zu werden. Dies bezieht sich auf das Süsse und das treat. Weigert man sich, den Gruselgestalten Süssigkeiten zu überreichen, folgt das Saure und das trick. Daraus leitet sich auch die Rolle der Unruhnacht ab. Es werden Streiche gespielt, mal harmlose, mal schlimmere. Äusserst bekannt sind dabei Bilder von Häusern, welche mit Toilettenpapier eingewickelt wurden.

Und warum stellen wir zu Halloween überhaupt Kürbisse auf? Auch die Kürbisse haben ihren eigentlichen Ursprung in den Vereinigten Staaten. So gibt es eine irische Sage, welche von der Gestalt Jack Oldfield berichtet. Dieser habe einst das Kunststück vollbracht, den Teufel einzufangen. Er liess ihn nur unter der Bedingung frei, dass der Teufel ihm zu Lebzeiten nicht in die Quere komme. Jack galt als Bösewicht, weshalb er nach seinem Tod nicht in den Himmel durfte. In die Hölle konnte er aber auch nicht, da der Teufel nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen war. Dazu verdammt, auf ewig in der Dunkelheit zu wandern, schenkte ihm der Teufel eine Rübe und eine brennende Kohle. Da in den Vereinigten Staaten Kürbisse im Überfluss wachsen, wurde anstatt einer Rübe ein Kürbis hergenommen. Wegen der Sage des Jack Oldfield wird der Kürbis an Halloween auch Jack O’ Lantern genannt (frei übersetzt Laterne des Jack Oldfield).

Aus eigener Erinnerung behaupte ich, dass Halloween im Wallis noch nicht so lange verbreitet ist. Als ich noch klein war und verkleidet von Tür zu Tür zog, war in einem Jahr die Cousine meiner Mutter zu Besuch. Sie war ganz erstaunt angesichts unserer Schilderungen über die Nacht vom 31. Oktober. In Ausserberg kenne man das gar nicht, sie höre davon zum ersten Mal. Als Kind war Halloween mein liebster Feiertag, da man sich schaurig-schön gruseln konnte. In diesem Jahr war ich schlecht auf den Abend vorbereitet. Einzig ein Sack Basler Läckerli stand in meinem Schrank. Bei mir hat dann tatsächlich auch nur eine Gruppe geklopft. Da habe ich noch einmal Glück gehabt – nicht, dass meine Fassade mit Toilettenpapier zugekleistert wird.

Der Jugendverein Castellione liess sich die Gelegenheit auch nicht nehmen und hat eine Halloween-Party veranstaltet. Auf Anfrage habe ich gehört, dass leider nicht allzu viele Besucher und Besucherinnen kamen. Immerhin sei aber das hier stationierte Militär auf ein paar Gläser vorbeigekommen – Schokolade haben die ja immer auf Mann.

Foto: Roberto Bregy und Jonas Kalbermatter.
Foto: Roberto Bregy und Jonas Kalbermatter.
Leute

Ausbildungsabschlüsse 2021

Text: Christian Dini (Redaktion) 

Staatsrat Christophe Darbellay spricht in seinem Vorwort zu den Ausbildungsabschlüssen die noch immer andauernde Pandemie an. Er betont, dass all diejenigen, welche in diesem Jahr ihren Ab|schluss erfolgreich gemacht haben, mit vielen Heraus|for|de|rungen konfrontiert wa|ren. Die Umstellung von Präsenz|unter|richt auf Online|schule müsse erst einmal gemeistert werden. Zudem kam es immer wieder zum Wechsel von den Formen, da man nie im Klaren war, wie lange der momentane Zustand andauern würde. Dies erfordert eine gewaltige Flexibilität und ein ständiges An|passungs|vermögen.

Hört man sich in der Gesellschaft um, so vernimmt man immer wieder, dass die Jahrgänge 2020 und 2021 sowieso den «Corona-Stempel» aufgedrückt und den Abschluss quasi geschenkt be|kom|men haben. Diese Meinung sollte strengstens überdacht wer|den, da die Hürden, welche mit dieser Sondersituation aufgetreten sind, weitaus grösser ausfallen, als man denken würde. Leute, welche dies selbst erlebt haben, wissen, wovon ich rede. Diejenigen, welche hiervon weniger betroffen waren, können sich einmal umhören, bevor sie ein derartiges Urteil fällen. Nicht wegen, sondern trotz diesen Umständen haben die Abgänger ihr Diplom verdient erhalten. Im Folgenden gratulieren wir der Geschtjier Absolventin von Herzen.

Bregy Jenny

Berufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft

Falls bei der Durchsicht der Liste jemand vergessen wurde, können sich die Personen gerne melden. In der Folgeausgabe des Gesch|tjier|blatts werden wir diesen eben|falls gratulieren.

 

Wir gratulieren im Jahre 2022

zum 95. Geburtstag

Therese Bregy
15.01.1927

zum 85. Geburtstag

Irene Seiler
04.03.1937
Urban Pfammatter
23.05.1937
Frieda Bregy
16.06.1937

zum 80. Geburtstag

Fridolin Imboden
11.01.1942
Martha Heiniger
17.06.1942
Anton Pfammatter
06.07.1942
Werner Amacker
13.11.1942

zum 75. Geburtstag

Klementine Kalbermatter
10.04.1947
Simone Leumann
22.06.1947
Fredy Kalbermatter
03.07.1947
Edith Marty
04.07.1947
Medard Zumoberhaus
15.10.1947
Hildegard Schröter
16.10.1947
Marcel Grob
29.10.1947
Beata Eberhardt
10.11.1947

 

zum 70. Geburtstag

Ursula Kalbermatter
30.05.1952
Esther Juon
14.07.1952
Alice Oggier
17.07.1952
Agnes Fahrni
07.08.1952
Emil Steiner
07.08.1952
Elsi Lauber
15.08.1952
Leonhard Zumoberhaus
20.09.1952
Laura Amacker
27.10.1952

zum 65. Geburtstag

Elisabeth Suter
17.02.1957
Klaus Ebener
22.03.1957
Therese Fuchs
13.04.1957
Gernhard Rumpl
15.04.1957
Romeo Clausen
06.05.1957
Vroni Amacker
08.07.1957
Karl Lengen
24.07.1957
Ewald Kuonen
25.07.1957
Marie-Madlen Amacker
28.08.1957
Anneliese Truffer
27.09.1957
Fridolin Seiler
03.12.1957
Benita Bittel
23.12.1957
Richard Weigand
30.12.1957

Gratulationen zum Hochzeitsjubiläum von 2021

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde) 
Fotos: zvg. 

Hans2

Fotos: Hochzeit 1971 - Jubiläum 2021.



Ursula und Hans Kalbermatter

50 Jahre – Goldene Hochzeit

Trauung am 09. September 1971.

Kurt2

Fotos: Hochzeit 1966 - Jubiläum 2021.



Lea und Kurt Imboden-Zum|ober|haus

55 Jahre - Juwelenhochzeit

Trauung am 26. November 1966.

Vinzi2

Fotos: Hochzeit 1961 - Jubiläum 2021.



Marianne und Vinzenz Kalber|matten-Seiler

60 Jahre – Diamantene Hochzeit

Trauung am 27. Mai 1961.



Die Gemeinde wünscht den Jubi|laren alles Gute für die Zu|kunft. 

Der kleine Engel Lukas

Quelle: www-weihnachten.de
Text von Anneliese Kranzberger

Damals, als ein Engel verkündete, dass Jesus geboren sei, herrschte im Himmel große Aufregung. Alle Engelschöre wollten dem Jesuskind huldigen und ihm ein Halleluja singen. Lukas, ein kleiner Engel, war aber zutiefst besorgt, denn auch er wollte am Lobgesang teilnehmen, aber seine Stimme klang seit jeher wie eingetrocknete Ölschmiere. Daher hatte Lukas auch schlechte Laune, obwohl es genug Grund zur Freude gab. „Ich muss üben, üben, üben!“, entschloss er sich dann blitz|schnell.


Er räusperte sich, holte tief Luft und dann kam auch schon das erste krächzende Halleluja über seine Lippen. „Halleluja! Halleluja! Halleluja!“ Seine Enttäuschung war groß, aber er versuchte es immer wieder, bis plötzlich ein anderer, davon genervter Engel ihn bei seinem Übungsgesang unterbrach.
„Lukas! Das ist ja nicht zum Aushalten. Dein Rabengekrächze geht einem ja durch Mark und Bein!“
„Aber ich muss doch üben! Ich will doch dem Jesuskind mit meinem Gesang eine Freude machen!“, antwortete Lukas beleidigt.
„Aber so geht das nicht!“, und der Engel zog ihn am Ärmel zu sich heran und flüsterte ihm ins Ohr. „Soll ich dir was verraten?“
Lukas nickte nur.
„Besorge dir etwas Mandelöl und gib es dann in wenig Wasser. Damit gurgle dreimal kräftig auf. Das wirkt Wunder!“
So wie der Engel gesagt hatte, tat Lukas es auch. Voller Hoffnung setzte er danach seine Gesangs|probe fort. Aber seine Stimme klang immer noch wie ein ver|roste|tes Reibeisen.
„Es hat nichts geholfen!“, sagte er mit weinerlicher Stimme!
„Was soll ich nur tun?“


Wieder ein anderer Engel hatte Lukas schon eine Zeit lang beobachtet. Auch er wollte Lukas einen gut gemeinten Rat geben.
„Du musst heiße Milch mit viel süßem Bienenhonig und acht Tropfen Pfirsich Öl trinken. Davon wird deine Stimme einen sanften lieblichen Klang erhalten!“
Lukas tat wieder, was ihm der Engel geraten hatte. Er trank einen Becher, zwei Becher, drei Becher… sechs Becher Milch mit Honig und Pfirsich Öl, in der Hoffnung, seine Stimme würde danach klingen wie feinste Geigenmusik. Aber nichts! Auch dieses Mal war alle Mühe umsonst gewesen, seine Stimme klang weiterhin alt und müde.

Lukas war sehr, sehr traurig, denn die anderen Engel machten sich schon auf den Weg nach Bethlehem. Er wollte doch auch dem Heiland seine Ehre erweisen. Auf dem Weg zum Stall kam aber ein dritter Engel bei Lukas vorbei und sah ihn zerknirscht nach Bethlehem blicken.


„Lukas! Was ist los! Kommst du nicht mit?“
„Ich kann nicht! Mein scheußlicher Gesang würde den “Heiland der Welt“ nur verärgern!“
„Was redest du da für einen Unsinn! Auch meine Stimme gehört nicht zu den Besten, aber das Kind in der Krippe wird es spüren, dass mein Gesang von Herzen kommt! Also komm jetzt, bevor es zu spät ist!“ Lukas hatte keine Zeit mehr für lange Überlegungen, denn der Engel zog ihn einfach mit zum Stall nach Bethlehem.
Der Engelschor sang und im Himmel und auf Erden ertönte das größte dankende Halleluja aller Zeiten.
Als Engel Lukas das Kind in der Krippe liegen sah, klang auch sein Lied für ihn wunderschön.

Anneliese Kranzberger

 

Das Redaktionsteam vom Gesch|tjier-Blatt wünscht allen eine be|sinn|liche Advents|zeit, frohe Weih|nachten, glückliche Momente mit der Famile und einen guten Rutsch ins 2022. 

Euer Geschtjier-Blatt-Team

Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag, 25. November 2021 bis Samstag, 27. November 2021

(nur solange Vorrat!)

Käse

Fontal Käse

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

Milch

Drink- und Vollmilch

1 l

CHF 1.45
statt CHF 1.60

Mayo

Thomy Mayonnaise

2 x 269 g

CHF 4.95
statt CHF 5.90

 
 
Biskuits

Wernli Chocoly Original

250 g

CHF 1.95
statt CHF 3.00

Icetea

Black Fuse Tea peach + lemon

6 x 1.5 l

CHF 8.95
statt CHF 12.90

WC-Papier

Danke WC-Papier

1 Pack

CHF 4.70
statt CHF 6.20

 
 
Pizza

Pizza Buitoni Fiesta Regina

8 x 500 g

CHF 6.35
statt CHF 7.95

Hauslieferdienst:

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder|gesteln. 

Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18. 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag:     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag:
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)